(openPR) Bislang erscheint die Kulturpolitik in der Bundesrepublik Deutschland in erster Linie noch als Kommunalpolitik. Daher ist der Ausbau der geistigen Infrastruktur der Städte eine zentrale Herausforderung und ein politischer Auftrag von Städten und Gemeinden. Durch ein Zurückschrauben kulturpolitischen Engagements seit den 80-iger Jahren, prägte diese karge Kulturpolitik nun die urbane kulturelle Wirklichkeit und die momentane geistige Infrastruktur.
Klar ist, es soll sich etwas ändern! Bundesweit fehlen oft Ziele für zukünftige kulturelle Werte und eine Orientierung zur kulturellen Entwicklung. Ganz besonders ist dies in den ländlichen Gebieten Deutschlands zu beobachten. Weitere Faktoren blockieren Entwicklung: Mittlerweile kränkelt das Wertebild der Bürger für Kunst und Kultur. Ein Strukturwandel (z.B. bei der Finanzierung, der Stadtentwicklung etc.) kann nur mit Mühe erreicht werden. Doch die Zeit drängt. Das 21. Jahrhundert fordert durch die Globalisierung und die damit verbundenen sozialen Probleme, durch die Veränderungen in den ökologischen und ökonomischen Ressourcen ein rasches Handeln.
Trotz alledem sollte es möglich sein, ein von der Bürgerschaft getragenes Leitbild zur Kulturarbeit, entstehen zu lassen. Der Zweck aller Kultur ist es schließlich, die Fähigkeit zur Kulturentwicklung unentbehrlich zu machen. Wenn diese Fähigkeit nun „schwächelt“ und der Sinn für kulturelle Werte verloren gegangen scheint, beginnt man doch am besten damit, sie zur Genesung zu führen! Doch womit?
Die Bildende Kunst ist Kulturberatung, Kulturvermittlung und Kulturprodukt in einem. Sie ist Fundament und Dach der Kultur jeder Kommune. Neben interdisziplinärer Bildung, sozialer Eingliederung der Bürger, städtebaulicher Maßnahmen stellt sie ein Angebot für den Wirtschaftsstandort dar und erzeugt Offenheiten für neue Werte und Normen, sichert aber auch die guten alten Werte.
In der Metropolregion Bremen/Oldenburg haben Christel Mandos-Feldmann, Norbert Marten, Joko Mandos und Ole Marten das Projekt „KulturundKunst – Wirklichkeitsbild“ entwickelt, das in unterschiedlichen Städten und Gemeinden als Kunstevent im öffentlichen Raum präsentiert werden kann, um Leitlinien für regionale Kunst und Kultur vorzubereiten, einzuführen, aufzubauen, auszubauen oder umzusetzen.
Sie kreieren den kulturellen Geistesblitz im Alltag der Bürger. Mit den vorhandenen Realitäten verknüpft „KulturundKunst“ neue Sichtweisen für ein neues Wirklichkeitsbild der Kommune. Sie verfremden Altbewährtes, irritieren und wecken Zweifel am Offensichtlichen und richten dadurch spezielle Gedanken auf die Wichtigkeit kultureller Entwicklung. Eine frische Einschätzung und/oder Wertschätzung öffentlichen kulturellen Raumes ist das Ziel. Im ersten Schritt führen die Fragestellungen zur vorhandenen Kunst und Kultur einer Stadt.
Mit Sicherheit bewirken diese eine verstärkte Wahrnehmung und Breitenmotivation. Im Anschluss daran folgen weitere Kunst- und Kulturbeschreibungen, damit viele Bürger ihre Hemmschwellen abbauen können. In einem zentralen Kulturraum können Bürger dann ihre kommunale Zukunft entwickeln. Denn nur Diskussionen über die kulturellen Ziele mit „bildender Erfahrung“ durch Kunst und die Bewertung positiver Leitbilder führen zu einer Breitenmotivation. In Folge bewirken die eigenen inneren Bilder der Menschen erweiterte Akzeptanz für Kunst und Kultur. Nachhaltig kulturelle urbane Wirklichkeit für die Zukunft sind nun vorprogammiert und Offenheiten zur weiteren Kulturentwicklung sehr wahrscheinlich.
"KunstundKultur"
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