(openPR) BONN – Die eigenen Mitarbeiter sind die größte Gefahr für die Datensicherheit in Unternehmen. Das betont Arne Meindl von der Bonner amcm GmbH in einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "GmbH-Chef". Ursache für diesen Missstand sei aber nicht immer kriminelle Energie. "Der professionelle Umgang mit elektronischen Daten ist für kleine und mittelständische Unternehmen in den letzten Jahren schwieriger geworden", so Meindl.
Virenprogramme und Firewall allein reichten heute nicht mehr aus, um die Sicherheit relevanter Unternehmens- und Kundendaten zu schützen. Vielmehr müssten Unternehmer und Mitarbeiter für den sorgfältigen Umgang mit Daten sensibilisiert werden. "Passwörter werden häufig aus Bequemlichkeit und zu Lasten der Sicherheit auf Schreibtischunterlagen oder Notizzetteln notiert, wo sie jeder sehen kann", kritisiert Meindl. "Was nützt eine Hochsicherheitstüre am Eingang, wenn man das Fenster im Badezimmer offen stehen lässt?"
Schuld daran seien auch IT-Lösungen, die einerseits schnelle und flexible Geschäftsprozesse ermöglichen, andererseits ein Risiko von Datenklau und Datenverlust darstellten. "Dieses Risiko ist in den letzten Jahren rasant gestiegen." Dazu zählt Meindl vor allem die Möglichkeit, große Datenmengen auf USB-Sticks zu speichern, die unauffällig entwendet werden können. Wirklich elementare Daten sollten auf jeden Fall verschlüsselt abgespeichert werden, rät der EDV-Experte in seinem Beitrag.





