(openPR) Kempten, Juni 2007 - Holder steht für Qualität, Tradition und Innovation. Am Stammsitz Metzingen rollen Schlepper wie eh und je vom Band. Die ganze Geschichte des Unternehmens zeigt jetzt die neue DVD von Agrarvideo.de. Ob im Schnee, auf dem Acker, ob bergauf oder bergab:„Ein Holder geht durch dick und dünn.“ Die faszinierende schwäbische Technik erobert Marktanteile in aller Welt und lässt die Anzahl von leidenschaftlichen Sammlern ansteigen. Die größte Holder Sammlung der Welt befindet sind in der Kleinstadt Mookhoeh in den Niederlanden. In den Hallen des Sammlers findet man Knickschlepper und AutoRecord Spritzen.
Die Anfänge
1898 stellt Christian Friedrich Holder seine erste Konstruktion in Bad Urach vor: Die selbsttätige Rückenspritze. Diese wird als „Holder Spritze“ weltberühmt. Ab 1902 hat das Unternehmen seinen Stammsitz in Metzingen. Sohn Max Holder konstruiert 1930 eine wegweisende Erfindung: Den 6PS starken Einachschlepper. Der Weiterentwicklung des Einachser Pionier folgt 1938 der „Neue Holder Traktor“: Kurz NHT mit 9PS. Heute ist nur noch eine Handvoll der Holder Einachser erhalten.
1950: Die Fachwelt staunt
Max Holder entwickelt den ersten funktionstüchtigen Eindiesel Motor. Später unter dem Namen „Sachs Diesel“ wird diese Entwicklung weltberühmt. Die Patentrechte hat heute die Fa. Fichtel und Sachs. Der erste Kleindiesel ED 10 kommt zum Einsatz. Er prägt das Bild des klassischen Einachsschlepper.
Einachser für alle
Das Pionierunternehmen der Landtechnik entwickelt die HOLDER Motorhacke E3 um mühselige Handarbeit zu erleichtern. Mit der Allzweckhacke E4 wird transportiert, gehackt und gefräst. Intensive Bodenbearbeitung ist möglich. Mit der E12 wird die Nachfrage nach noch stärkeren Maschinen z.B. zum Tieffräsen gestillt.
Der erste Vierrad-Schlepper verlässt das Werk in Metzingen
1953 wird der Vierrad-Schlepper entwickelt. Die Typenreihe B10/B12 trägt der Nachfrage nach mehr Leistung Rechnung. Das „H“ auf der Haube des Schleppers wird zum Markenzeichen. Traditioneller Einsatz findet sich vor allem im Weinanbau wieder.
„Der Trick mit dem Knick“
1957 – „Der Trick mit dem Knick“ ist der Slogan für die Knicklenkung. Der erste Knicklenker ist der A10. Diese Konstruktion steht für hohe Wendigkeit, Vielseitigkeit und Zugstärke. Die Bauart bildet bis heute die Grundlage der Schlepperproduktion. Der A12 leistet als Weiterentwicklung in engen Plantagen erstklassige Arbeit. Das Allround Talent überzeugt durch Vierrad-Antrieb, eine Allradlenkung und Allradbremsung. Heute bietet die Konstruktion das Rückgrat des Hauptproduktionszweiges: Die Kommunalschlepper.
Das ist Fortschritt
Holder beweist: Fortschritt muss nicht immer größer, schneller und stärker sein. Mit dem A 8 entsteht ein kleiner Allrad Schlepper, der den Bedürfnissen der Klein- und Gemüsebauern nachkommt. Ende der 60er Jahre verändert sich das Design der Schlepper. Runde Formen werden durch eckige ersetzt. Sachlich und nüchtern, ohne Schnörkel. Holder ist ein Knick-Schlepper Spezialist und erschließt den wachsenden Kommunalmarkt. Die grüne Farbe wird im kommunalen Bereich durch orangen Lack ersetzt. B16 und B18 sind zwischen 1970 und 1975 die ersten dieser Art. Weiter folgen der C40, C50 und C500. Heute fertigt Holder Kleinserien nach Kundenwünschen und schreibt die Geschichte der Holder Traktoren in zahlreichen Trac-Linien weiter.
Der Film zur Geschichte
Agrarvideo zeigt nun die ganze Geschichte der Firma Holder auf einer neuen DVD: neues Aufnahmen von alten Schleppern, historisches Material sowie Bonusmaterial. Eine kostenlose Vorschau gibt es wie immer unter www.traktor-tv.de, Deutschlands erstem Traktor-Internet-Fernsehen. Die DVD kostet 24,80 Euro und ist zu beziehen im Internet unter www.agrarvideo.de oder telefonisch unter 0831-5125416.












