(openPR) AUSSTELLUNG: RYSZARD JASCZCA - MAKROKOSMOS
Ryszard Jaszcza ist ein wesentlicher Faktor in der Kunstszene Österreichs geworden. Er arbeitet sehr konsequent stark reduziert und verbindet die Reduktion mit einer Symbolik, die vielfach auf Freud und die Psychoanalyse zurückgreift. Seine Arbeiten beinhalten neben ästhetischen Formulierungen immer wieder Hinweise auf metakognitive Aspekte.
ORT: RYTMOGRAM - Landesmusikschule Bad Ischl, Austria
ERÖFFNUNG: Freitag, 8.Juni 2007 – 20:00 Uhr
AUSSTELLUNGSDAUER: bis 8.7.2007
Musik: MMag Birgit Kain - Klavier
Einführende Worte: Mag. Dr. Martin Hochleitner, Landesgalerie Oberösterreich
ÖFFNUNGSZEITEN: Während des Musikschulbetriebes, wochentags 10-12 und 13-19 Uhr
Seine Arbeiten sind insofern höchst bedeutsam, als er stets enorm umfangreiche Serien schafft, die ein Thema mit minimalen Veränderungen in der Strichführung und dann wieder in der Farbbalance abwandelt. Erst dann, wenn ein Thema für ihn absolut ausgereizt ist, geht er wieder neue Wege. Dies konnten interessierte Kenner des Künstlers in den letzten Jahren beobachten.
Rytmogram zeigt nun eine kleine Auswahl von Arbeiten aus seinem neuesten Zyklus, der sich bereits wieder sehr umfassend und umfangreich darstellt.
Makrokosmos führt den Künstler gleichsam in einer Schleife an den Anfang seines Werkschaffens. Er thematisiert das Universum – jetzt aber in einer sehr expressiven Weise. Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Bildwerke eher an Objekte als an Ölgemälde erinnern. Plastisch treten die Bilder in den Raum und ziehen die Blicke der Betrachter magisch an.
Das Universum in seiner Unendlichkeit hat für den Künstler eine große Bedeutung. Es repräsentiert sich in seinem Gesamtwerk in der Form strukturierter Punkte, die geometrisch angeordnet ein Planetensystem einer anderen Galaxie darstellen. Das Universum definiert sich als Abenteuer: In den schier unendlichen Weiten geschehen die aufregendsten Dinge. Die Arbeiten definieren die Kraft, die Sterne erschafft. Diese erstrahlen in hellem Licht und sind in Galaxien aneinander gefesselt. Die Arbeiten vermitteln, dass diese Kraft auch zerstört und aus den Leben spendenden Sternen monströse Objekte wie Neutronensterne oder Schwarze Löcher entstehen können. So zeigt Jaszcza eine Welt, die sowohl in Makro- als auch in Mikrosystemen spezielle Gestimmtheiten vermittelt und den Menschen in seinen Zustandsbeschreibungen gegenüber der Unendlichkeit der Natur immer neu beschreibt.
Die Arbeiten sind Mischtechniken, die mit intensiven, dick aufgetragenen Farbflächen auf Molino gearbeitet sind.
Mehr Informationen unter www.loidl-art.com












