(openPR) Nicht nur der April macht was er will
Bislang waren die Kaufargumente zum Thema Energiesparen klar: Im Winter senken Rollläden in Verbindung mit einer zuverlässigen Automatisierung die Heizkosten. Durch den Klimawandel verstärken sich die Argumentationsschwerpunkte für die Installation einer Automatisierung in Richtung "Rollladen als Sonnenschutz".
Im Februar 2006 hielt der Winter in Deutschland ein strenges Regiment – und bescherte Deutschland einen Monat lang einen Kälteeinbruch, der zeitweise sogar bei rekordverdächtigen 15 Minusgraden lag. „Diese Kälte hat ein Argument besonders eindrucksvoll bestätigt: Rollläden helfen, das Haus warm zu halten“, sagt Erwin Pauwels, Marketing-Leiter der Becker-Antriebe GmbH aus dem hessischen Sinn. Das Unternehmen bietet Rollladen- und Sonnenschutzantriebe mit den dazugehörigen Steuerungen und Automatisierungen an.
Rollladenautomatisierung spart Heizenergie
Das Energiespar-Argument lässt sich auch mit Zahlen untermauern: Rollläden reduzieren den Wärmedurchgang bei alten Fenstern um 37 Prozent, bei neuen immerhin noch um 29 Prozent – so eine Simulationsrechnung der European Solar-Shading Organization, dem Dachverband der europäischen Rollladen und Sonnenschutz-Verbände. Den jährlichen Heizenergiebedarf eines Haushaltes kann das um bis zu 12 Prozent senken. „Solche Effekte lassen sich jedoch nur richtig ausschöpfen, wenn alle Rollläden wirklich rechtzeitig und konsequent geschlossen werden“, so Pauwels.
Der Spezialist Becker-Antriebe bietet seit Jahren zuverlässige Rollladen-Automatisierungen an: Mit Funkschaltuhren öffnen und schließen sich die Rollläden zu einprogrammierten Zeiten, sogar Jahreszeitenabhängig. Alternativ lassen sich die Antriebe auch durch Sensoren steuern, die sich am Lichteinfall orientieren. „Eine umfangreiche Produktpalette bietet für alle Kundenansprüche eine komfortable Lösung.“
Nach Kälteschock Rekordhitze?
Neben klirrender Kälte hat das Klima der vergangenen Jahre jedoch auch Überraschungen in die andere Richtung der Temperaturskala auf Lager. Man denke hier nur an den August 2003: Eine extreme Hitzewelle in der ersten Monatshälfte mit Temperaturen, die die 40-Grad-Marke gleich mehrmals knackten, drückte dem Monat einen unverwechselbaren Stempel auf. Und nach dem frostigen Februar 2006 war der folgende Juli in Deutschland der bislang wärmste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Wohl dem, der die Sonne im Haus auf Distanz halten konnte.
Noch vor 20 Jahren diskutierten führende Wissenschaftler darüber, ob die gelegentlich auftretenden Extremtemperaturen nur unbedeutende und natürliche Klima-Schwankungen seien. Heute sind sich alle einig – und warnen: Das Weltklima erwärmt sich im Durchschnitt konstant. Nach aktueller Auswertung von Langzeitmessungen ist es ein halbes Grad wärmer als in der vorindustriellen Zeit. Das scheint nicht viel. Ein Vergleich verdeutlicht jedoch die große Dramatik: Von der letzen Eiszeit trennen uns gerade einmal fünf Grad Durchschnittstemperatur.
Energiesparen im Sommer?
Gerade im Sommer fällt dem Rollladen nun nicht mehr nur der Lichtschutz zu. Viel zu wenig im Fokus stand bislang seine Isolationsfunktion auch in heißen Jahreszeiten. Denn Rollläden halten die Wärme draußen. Rollläden mit einer sinnvollen Automatisierung können während solcher Hitzewellen verhindern, dass sich Wohnung oder Haus unverhältnismäßig stark aufheizen. „Klimageräte waren in den letzten Sommern nicht ohne Grund echte Verkaufsschlager. Klimaanlagen in Privathäusern werden möglicherweise zum Standard“, so Pauwels. „Schattet man die Räume zusätzlich konsequent gegen Sonneneinstrahlung ab, kann man den zusätzlichen Energiebedarf für die Raumkühlung reduzieren.“
Hitzephasen, Erderwärmung und trotzdem kalte Winter?
Passt das zusammen? „Die Frage stellt sich so nicht“, weiß Pauwels. Das Max-Planck Institut für Meteorologie in Hamburg hat in einer aktuellen Studie die Klimasimulation in unseren Breitengraden am Rechner simuliert. Chefautorin Daniela Jacob sagt : „Das Wetter wird einfach extremer.“ Plötzlichen Frosteinbrüchen stehen Hitzewellen gegenüber – auch die Stärke und Häufigkeit von Orkanen nimmt dramatisch zu. Nicht mehr nur der April macht also was er will – die anderen Monate machen mit.
Der Klimawandel verändert die Kaufargumente nicht nur im Energiebereich, sondern auch beim Komfortgedanken. In fast jedem Haus wird die Heizung das ganze Jahr über vollautomatisch gesteuert – etwa mit Nachtabsenkung –, um Komfort mit Energiesparen zu verbinden. Genauso selbstverständlich sollte der Rollladen vollautomatisch Energie sparen – und ganz nebenbei auch das Regeln der Temperatur unterstützen. Ganzheitliches Denken ist bei Energiefragen immer stärker gefragt.
Durch eine komplette Gebäudeautomation lässt sich der Komfort der Temperaturregelung noch weiter steigern. Rollläden, Sonnenschutz, Klimaanlage und Heizung sorgen hier völlig selbstständig für die gewünschte Innenraumatmosphäre. Die Bus-fähigen SMI-Antriebe von Becker lassen sich nahtlos in solche Systeme einbinden.
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