(openPR) Eine Schlüsselposition beim Aufdecken von Gewalt gegenüber Minderjährigen nimmt – neben dem Kinderarzt – auch der (Kinder-)Radiologe ein. Fehlen äußere Anzeichen, so liefert das Röntgenbild häufig den Beweis für eine Misshandlung. Zeigt die Aufnahme Frakturen verschiedenen Alters oder Brüche, die nicht zum beschriebenen Unfallhergang passen, so gilt es, Alarm zu schlagen. Nur so kann das Kind vor möglichen weiteren Verletzungen geschützt werden.
Jährlich werden in Deutschland ca. 3.000 Fälle von Kindesmisshandlung angezeigt – die Dunkelziffer dürfte jedoch weit darüber liegen. Die Rolle des Radiologen bei der Aufklärung von Kindesmisshandlungen ist daher einer der Schwerpunkte auf dem diesjährigen Röntgenkongress in Berlin. Oft führt eine Routineuntersuchung Radiologen auf die Spur einer Misshandlung. Prof. Markus Uhl, Leiter der Sektion Kinderradiologie an der Universitätsklinik Freiburg, erinnert sich an einen Fall, bei dem das Röntgenbild nicht nur eine verschleppte Lungenentzündung, sondern auch Rippenbrüche zeigte.
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