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Mädchen ohne Namen – Don Bosco prangert Kinderprostitution an

04.05.201811:36 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Mädchen ohne Namen – Don Bosco prangert Kinderprostitution an
Kinderprostituierte in Sierra Leone © Alberto Lopéz-Misiones Salesianas
Kinderprostituierte in Sierra Leone © Alberto Lopéz-Misiones Salesianas

(openPR) Im Rahmen einer Europatour prangert die weltweite Kinderschutzorganisation Don Bosco die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen an. Es dürfe nicht sein, dass Millionen von Mädchen ihre Körper für ein paar Cent verkaufen müssten, um zu überleben. Allein in Sierra Leone müssen sich 26.000 Mädchen prostituieren. Zuhälter und Freier kämen meist unbestraft davon.

„Kinderprostitution ist nicht nur ein afrikanisches Problem, sondern ein globales. Ich bin mir sicher, dass es auch in Deutschland Mädchen aus Afrika gibt, die hierhin verschleppt und dann missbraucht und ausgebeutet werden“, so Pater Jorge Crisafulli SDB auf einem Pressegespräch in Bonn zum Thema Kinderprostitution in Sierra Leone. Der 57jährige gebürtige Argentinier leitet seit 2016 das Kinderschutzzentrum Don Bosco Fambul in Freetown.

„Für uns sind die Mädchen, keine Prostituierten. Sie sind Kinder, die wie Kinder fühlen und auch deren Rechte haben. In dem Film Love von Raul de la Fuente sollen die Mädchen ein Gesicht und einen Namen bekommen. Dadurch erhalten sie auch ein Stück ihrer Würde zurück“, betont Pater Jorge. Zudem setze sich Don Bosco dafür ein, dass die Zuhälter und Freier strafrechtlich verfolgt würden. „Wir forden, zum Beispiel, dass die Gesetze verschärft werden und die Mafia etwa durch Interpol verfolgt wird.

„Die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Als christlicher Orden können wir nicht einfach wegschauen, sondern wollen das dreckige Geschäft mit dem Milliarden verdient werden, anprangern“, betont Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn. Europa sei davon genauso betroffen, wie der Rest der Welt. Weltweit sind 150 Millionen Mädchen und 73 Millionen Minderjährige unter 18 Jahren gezwungen, sich zu prostituieren.

Girls OS Plus – Hilfe für minderjährige Prostituierte

Im Jahr 2010 starteten die Salesianer in Freetown das Programm „Girls OS“ für Mädchen mit Gewalt- und Missbrauchserfahrungen. Im Juli 2017 wurde dann das Programm „Girls OS Plus“ begonnen, das sich gezielt an minderjährige Prostituierte im Alter von neun bis 17 Jahren wendet. Im Don Bosco Mädchenhaus können die Mädchen wohnen und an einem dreimonatigen Rehabilitationsprogramm teilnehmen. Die Mädchen werden psychologisch und ärztlich betreut und erhalten die Chance einer Schul- und Berufsausbildung.

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