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Trasse der Bibertbahn darf nicht für private Zwecke verramscht werden

15.05.200714:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Trasse der Bibertbahn darf nicht für private Zwecke verramscht werden
So könnte die Bibertbahn schon bald über die Rednitzbrücke am Stau der Rothenburger Strasse vorbeifahren, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen würden
So könnte die Bibertbahn schon bald über die Rednitzbrücke am Stau der Rothenburger Strasse vorbeifahren, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen würden

(openPR) Die Strecke ist im Nahverkehrsentwicklungsplan 2025 enthalten

Der Fahrgastverband PRO BAHN lehnt die auf politischer Ebene in Nürnberg betriebene "Privatisierung von Bahngrund" im Stadtteil Gebersdorf strikt ab. Hierfür sind vor allem zwei Aspekte Ausschlag gebend:



Die Verkehrsachse vom Abzweig am Bahnhof Nürnberg-Stein bis zum derzeitigen Endpunkt in Leichendorf (und letztlich sogar darüber hinaus) muss als Ganzes betrachtet werden. Wird im vorderen Teil der Strecke auf Nürnberger Stadtgebiet eine Entwidmung herbeigeführt, schneidet dies die "Hinterlieger" endgültig vom Eisenbahnnetz ab. Eine derartig weitreichende Entscheidung setzt eine eindeutige Übereinstimmung in der gesamten Region voraus, dass die Verkehrsachse langfristig - und unwiderruflich - nicht mehr benötigt wird. Eine solche definitive Abkehr von der Bibertbahn vermag ich nicht zu erkennen. Durch die jetzige Entscheidung würden Fakten geschaffen, die sich nicht mehr korrigieren ließen.

Zwar sind die Arbeiten am Nahverkehrsentwicklungsplan zeitlich verzögert worden, allerdings gehört die Bibertbahn als ein Planfall zu den möglichen Optionen. Gerade angesichts der schwebenden Prüfungen sollte hier nicht vorschnell agiert werden. Warum wird hier eine solche Eile an den Tag gelegt, wo doch der Nutzen nur für Privatanlieger entlang der Bahnlinie besteht? Die Vorgehensweise erweckt den Anschein, bevorzugt private Interessen zu bedienen, ohne den volkswirtschaftlichen Wert von Infrastruktur zu würdigen.

PRO BAHN verlangt daher den Stopp der Debatte in der Stadt Nürnberg zur "Privatisierung von Bahngrund" in Gebersdorf zum Schnäppchenpreis. Die jetzt vorgesehenen Festlegungen der Stadt Nürnberg stehen im Widerspruch zu den Beschlüssen und Vorhaben im Landkreis Fürth. Die Frage nach dem künftigen Status der Bahnlinie ins Biberttal kann erst im Rahmen einer umfassenden Würdigung der Verkehrsachse Nürnberg - Biberttal abschließend beurteilt werden. Es geht hier nur vordergründig um eine stillgelegte Bahnlinie ohne verkehrlichen Nutzen, auf der seit Jahren keine Züge mehr verkehren. In einer ganzheitlichen Betrachtung weitet sich der Blick hin zur endgültigen Zerstörung wertvoller Eisenbahninfrastruktur - und das in einer Metropolregion! Gerade vor dem Hintergrund des nicht von der Hand zu weisenden Klimawandels muss die Politik Entscheidungen treffen, die zum Wohle der gesamten Region und künftiger Generationen erfolgen und verantwortet werden können.

PRO BAHN Bayern e.V.
Regionalverband Mittel- und Oberfranken
Ansprechpartner:
Prof. Thomas Schempf,
Weinbergstraße 28,
90607 Rückersdorf,


Telefon 0911 / 579135
Mobil 0178 / 9690327
http://www.pro-bahn.de/mittel-oberfranken/

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