(openPR) Der GASAG-Kunstpreis 2007 wird an den Berliner Künstler Mandla Reuter verliehen. Die Künstlerinnen Nevin Aladag und Jorinde Voigt erhalten je einen Förderpreis.
Den Kriterien des Preises entsprechend, der in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben wird, sind alle Preisträger jünger als 35 Jahre. Ein Berliner Wohnsitz ist die zweite Bedingung des GASAG-Kunstpreises, der ansonsten keiner Einschränkung auf ein bestimmtes Medium unterliegt.
Mit der Auszeichnung von Mandla Reuter prämiert die Jury ein genreübergreifendes Schaffen, das auf vielfältige Weise in den Dialog mit seinen Betrachtern tritt. Seine situationsspezifischen Installationen sind Reflexionen auf die Rahmenbedingungen, innerhalb derer Kunst sich repräsentiert und es kennzeichnet die Herangehensweise von Mandla Reuter, dass diese Untersuchungen mal verspielter, mal konzeptueller Natur sind. – Die Themen der Videoarbeiten und Installationen von Nevin Aladag entstammen der Alltagskultur, sie sind motiviert von den unterschiedlichen Sprachen, Ausdrucksformen und Codizes, mit denen Gruppen intern und nach außen kommunizieren. Mit einer aspektbezogenen Förderung würdigt die Jury ihren Ansatz, das künstlerische Werk erneut in den Außenraum zu tragen und damit selbst in den kommunikativen Kreislauf einzutreten. – Jorinde Voigt erhält einen werkorientierten Förderpreis, mit der die Jury Konsequenz und Eigenständigkeit ihres zeichnerischen Œvres würdigt. In ihren Zeichnungen werden verschiedene Ereignisse wie Popsongs, Stromflüsse, endliche und unendliche Aktionsbeschreibungen oder Temperaturverläufe als Partitur notiert und zueinander in Beziehung gesetzt, so dass ein komplexes Raumgefüge entsteht.
Der mit 7500 Euro dotierte GASAG-Kunstpreis wird von der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein Kunstfabrik am Flutgraben vergeben. Das Preisgeld enthält einen Werkankauf durch die GASAG. Hinzu kommt die Produktion eines umfangreichen Werkkatalogs. Die zwei Förderpreise sind mit je 2500 Euro dotiert. Alle drei Preisträger werden mit Arbeiten in der von Ursula Prinz kuratierten Ausstellung „Neue Heimat“ vertreten sein, die am 12.09.2007 in der Berlinischen Galerie eröffnet wird. Die Verleihung des GASAG-Kunstpreises und die Präsentation des Kunstpreis-Katalogs findet am 13.09.07 in der Berlinischen Galerie statt.
Jurymitglieder der diesjährigen Kunstpreis-Jury waren die Kuratoren Ursula Prinz (Berlinische Galerie), Mari Brellochs (Kunstfabrik am Flutgraben e.V.) und Gabriele Knapstein (Hamburger Bahnhof). Mit Nevin Aladag, Leonor Antunes, Dani Gal, Lucile Desamory, Pia Fuchs (dt. ID von Patricia Reed), Emanuel Geisser, Lin May, Ariane Pauls, Johannes Raether, Mandla Reuter, Thorbjørn Reuter Christiansen, Jorinde Voigt, Claudia Wieser, Christine Woditschka und Christine Würmell standen der Jury 15 nominierte Künstlerinnen und Künstler zur Auswahl, die in der ersten Wettbewerbsstufe von acht jungen Kuratorinnen und Kuratoren vorgeschlagen wurden. Es nominierten Elke Giffeler, Caroline Lund, Adina Popescu, Christiane Rekade und Caroline Eggel, Chris Sharp, Fatos Üstek, Aurélie Voltz und Inga Zimprich.
Weitere Informationen zum GASAG-Kunstpreis erhalten Sie auf den Websites www.kunst.gasag.de und www.kunstfabrik.org sowie von Birgit Jammes/GASAG Konzernkommunikation (Tel. 030-78723042; E-Mail:
GASAG Voßstraße 20 10117 Berlin fon: ++49 30 7872-3042 fax: ++49 30 7872-3044 www.gasag.de

















