(openPR) Immer mehr Bauherren möchten mit erneuerbaren Energien die Umwelt und ihren Geldbeutel entlasten. „Der Umstieg auf Holzpellets beispielsweise ist nicht nur gut fürs Klima, sondern wird derzeit auch mit Fördermitteln bezuschusst“, erklärt Konrad von Viereck, Sprecher der Initiative Pro Pellets (IPP). „Damit fällt das Umrüsten auf den heimischen und nachhaltigen Brennstoff noch leichter.“
Umweltfreundliche Energieträger wie Holzpellets fördert die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) im Rahmen ihres Marktanreizprogramms. Pelletkessel, -öfen und Kombikessel Pellets-Scheitholz mit einer Nennwärmeleistung zwischen acht und 100 Kilowatt werden mit 24 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, also mit bis zu 2.400 Euro bezuschusst. Die Mindestförderung beträgt 1.000 Euro. Auch Antragsteller, deren Anträge im letzten Jahr abgelehnt wurden, können noch Fördergelder in Anspruch nehmen. Unter www.bafa.de finden sich entsprechende Formulare sowie die derzeit gültigen Richtlinien.
Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) belohnt umweltbewusste Heizer. Das CO2-Minderungsprogramm der KfW sieht zinsgünstige Darlehen bis zu 50.000 Euro für die ökologische Sanierung vor. CO2-sparende Investitionen wie der Einbau einer Holzpellet-Heizanlage können somit zu günstigen Konditionen finanziert werden. Für Haus- und Wohnungsbesitzer besteht darüber hinaus die Möglichkeit eines Zuschusses, den die KfW im Rahmen der CO2-Gebäudesanierung gewährt. Er beträgt bis zu 17,5 Prozent der Investitionskosten, maximal jedoch 8.750 Euro. Näheres zu den Förderdetails gibt es unter www.kfw-foerderbank.de.
Pelletheizer profitieren derzeit außerdem vom niedrigen Brennstoffpreis. „Wir haben im Moment den Jahrestiefststand erreicht“, so IPP-Sprecher von Viereck. Eine Tonne Holzpellets kostet zum Beispiel bei der BayWa AG etwa 180 Euro. Auf dem gleichen Niveau bewegen sich die Preise bei der ZG Raiffeisen in Karlsruhe. Auch Pellets der Marke „Firestixx“, welche über autorisierte Vertriebspartner bundesweit angeboten wird, sind in der Anschaffung günstiger geworden. Die Energie-Minis werden je nach Abnahmemenge zu Preisen zwischen 170 und 180 Euro pro Tonne verkauft. Brennstoffhändler empfehlen, sich jetzt zu bevorraten.
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