(openPR) Führungskräfte stellen ihren Unternehmen ein gutes Zeugnis aus. 90% der österreichischen Führungskräfte sind der Meinung, dass im eigenen Unternehmen verantwortungsvoll mit Macht umgegangen wird, in der Schweiz sind es 86%, in Deutschland 78%. Das ist das Ergebnis des Hernstein Management Reports, der 300 Führungskräfte im deutschsprachigen Raum zum Thema „Macht“ befragte.
„Macht ist für die Umsetzung von Interessen wichtig. Macht ist also eine positive Ressource und befriedigt zugleich das Bedürfnis nach Orientierung. Solange Machthandlungen wertschätzend und Orientierung stiftend ausgeübt werden, sind sie positiv besetzt. Wenn Macht allerdings halb verdeckt oder auch offen dazu eingesetzt wird, Machtspiele zu betreiben, wenn Machteinsatz mit Erniedrigung oder Kränkung verbunden wird, dann ist eine Saat an Misstrauenskultur gesät.“, so Katharina Fischer-Ledenice, Leiterin Hernstein International Management Institute.
Machtausübung im Unternehmen
Führungskräfte üben am häufigsten Macht auf Mitarbeiter aus, so das Ergebnis des Hernstein Management Reports. Österreichische Führungskräfte üben mehr Macht auf ihre Mitarbeiter aus als deutsche und Schweizer Manager. Österreichische Führungskräfte geben fast durchgängig an, häufiger Macht auf andere auszuüben als ihre Kollegen in der Schweiz und in Deutschland. Umgekehrt meinen Führungskräfte, dass am stärksten von ihren Vorgesetzten Macht auf sie ausgeübt wird.
Für Katharina Fischer-Ledenice ist es wichtig, dass Führungskräfte im Unternehmen dafür sorgen, dass sich jeder der eigenen Machtausübung in den unterschiedlichen Beziehungen bewusst ist. „Macht sollte dabei transparent eingesetzt werden“, so die Leiterin des Hernstein Instituts.
Durch welche Faktoren wird Macht bestimmt?
75% der österreichischen Manager und 69% der Schweizer Kollegen meinen laut Umfrage, dass ihre persönliche Einflussfähigkeit vor allem auf das Fachwissen zurückzuführen sei. Die eigene Persönlichkeit steht nur an zweiter Stelle. In Deutschland leiten Führungskräfte ihre Macht vor allem von der eigenen Persönlichkeit (68%) ab, knapp gefolgt vom eigenen Fachwissen.
Wird auf deutsche und Schweizer Führungskräfte Macht ausgeübt, dann meinen 51% dass dies vor allem mit der Persönlichkeit des Gegenübers zusammenhängt. Österreichische Führungskräfte sehen das hingegen anders: 50% der Befragten meinen, dass Personen, die entsprechendes Fachwissen besitzen, auf sie Macht ausüben. 44% meinen, dass Personen, die die Verfügungsgewalt über Ressourcen haben, Macht auf sie ausüben.
Hernstein Management Report
Die Studie wurde im Februar/März 2007 vom Hernstein International Management Institute in Kooperation mit OGM Österreichische Gesellschaft für Marketing durchgeführt. 300 Führungskräfte von Großbetrieben (ab 100 MitarbeiterInnen) aus Österreich, Deutschland und der Schweiz wurden mittels telefonischer Interviews befragt.
Der Hernstein Management Report ist eine jährlich durchgeführte Studie zu aktuellen Management- und Leadershiptrends. Die Ergebnisse sind unter www.hernstein.at nachzulesen.
Hernstein International Management Institute
Stubenring 8-10
A-1010 Wien
Mag. Daniela Kaser, MAS
Leitung Marketing & PR
T: 01/514 50-614, E:






