(openPR) Patienten, die einen großen Schlaganfall erlitten haben, profitieren von einer halbseitigen Entfernung der Schädeldecke in den ersten 48 Stunden nach dem Infarkt, die das Gehirn entlastet. Die Analyse von drei Studien hat ergeben, dass sich die Überlebenschancen der operierten Patienten dadurch fast verdreifachen lassen. Außerdem tragen nur wenige Patienten schwerwiegende Behinderungen davon. Diese Erkenntnisse, die unter Federführung der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg gewonnen wurden, sind in der Märzausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Lancet Neurology" veröffentlicht worden.
"Erstmals ist damit wissenschaftlich belegt, dass die so genannte Hemikranektomie Leben retten und vor schweren Behinderungen bewahren kann", erklärt Professor Dr. Werner Hacke, Ärztlicher Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg.
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