(openPR) Aktuelle Befragung der Kölner POS-Experten Die Gefährten zeigt:
Beratung im Reisebüro ja - Buchung nein
Unentschlossenheit der Kunden birgt Potential für Reisebüros
Persönlicher Kontakt zu möglichen Urlaubern muss besser genutzt werden
Beratungsqualität der Anbieter ist nur durchschnittlich
Köln, den 02. Mai 2007 - Über ein Drittel der reiselustigen Kunden geht zwar in ein Reisebüro, bucht jedoch die Reise für die schönsten Wochen des Jahres nicht dort. Das zeigt eine aktuelle Erhebung der Kölner POS-Spezialisten Die Gefährten in Kooperation mit dem Fachmagazin media&marketing. Grund hierfür ist, dass sich die Mehrzahl der Befragten im Reisebüro zunächst nur informieren möchte oder einfach noch zu unentschlossen ist, eine konkrete Buchungsentscheidung zu treffen. Die tatsächliche Buchung erfolgt dann häufig im Internet. Wer sich dennoch für den Vorgang im Reisebüro entscheidet, der bucht dann meistens eine Pauschalreise (ca. 30 Prozent). Das heißt: bis es zum Abschluss einer Reise kommt, ist der Aufwand für die Anbieter immens hoch.
Die Umfrage bestätigt, dass TV, Print und Internet die wesentlichen Medien sind, die Konsumenten aktiv zur Informationsbeschaffung im Vorfeld einer Reise nutzen. Interessant dabei ist, dass die potentiellen Urlauber doch noch mal in ein Reisebüro ihrer Wahl gehen, um sich weiter zu informieren. Reisekaufleute sollten den persönlichen Kundenkontakt dann unbedingt nutzen: „Entscheidend ist, die Leute umfassend zu beraten, um sie am POS zum Abschluss eines Trips zu motivieren – gerade die noch Unentschlossenen kann man hier gewinnen,“ so Alexander Kopp, Geschäftsführer von Die Gefährten. „Detaillierte Landeskunde kann hier sehr hilfreich sein.“ Auch der Einsatz von interaktiven POS-Medien als unterstützende Maßnahme ist laut Kopp ratsam.
Ein weiteres Resultat: Rund drei Viertel der Befragten gibt an, dass die Werbemittel am POS ihre Entscheidung für eine Reise oder einen Flug beeinflusst haben. Die größte Aufmerksamkeit gilt dabei den Promotion-Aktionen, die Last-Minute und Schnäppchen-Angebote (23 Prozent) bewerben. Sonstige Broschüren, Poster oder Aufsteller haben eher eine untergeordnete Bedeutung. „Umso wichtiger ist eine Analyse und eine ausgewogene Planung aller POS-Maßnahmen“, empfiehlt Kopp.
Handlungsbedarf zeigt sich auch bei der Art der Beratung, da die Mehrheit diese allenfalls als durchschnittlich (3 - nach Schulnoten) bewertet. Unzufrieden sind die Befragten besonders aufgrund fehlender Fachkompetenz bezüglich der Anfrage und das Nichteingehen auf konkrete Wünsche. Zudem wird in vielen Fällen angegeben, dass der Versuch unternommen wurde, den Kunden umzustimmen. Allamierend ist dabei, das fast 50 Prozent der Befragten nicht noch einmal in dasselbe Reisebüro gehen würde. Wenigstens ein Viertel gibt an, wegen der Beratungsqualität in das gleiche Reisebüro zu gehen. Gezielte Produkt- und Verkaufstrainings sind hier also dringend nötig.
Aufschlussreich für die Zukunft ist auch, dass im Bezug auf Flugreisen die aktuelle Klimaschutzdiskussion beim Konsumenten zunehmend an Bedeutung gewinnt. So sagt ein Drittel der Befragten, dass die aktuelle Debatte ihre Entscheidung beeinflusst.
Mit den Ergebnissen der Konsumentenbefragung zum Kaufverhalten in der Tourismusbranche präsentieren Die Gefährten in Kooperation mit dem Fachtitel media&marketing die inzwischen elfte Befragung einer mehrteiligen Umfrage. Ziel der Reihe ist, den Status Quo am POS abzubilden und damit den betreffenden Branchenvertretern eine Grundlage für gezielte Marketing-Maßnahmen zur Verfügung zu stellen. Befragt wurden rund 400 Kunden von verschiedenen Reisebüros wie etwa DER, First, FTI, Hapag Lloyd, TUI, Karstadt Reisebüros, Neckermann, Thomas Cook sowie einige unabhängige Anbieter.
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