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TUM stärkt Spitzenforschung mit Zentrum für QuantumEngineering

(openPR) Quantentechnologien gelten als Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Technische Fortschritte ermöglichen heute die gezielte Kontrolle einzelner Quantensysteme und eröffnen damit neue Möglichkeiten in zahlreichen Forschungs- und Anwendungsfeldern. München zählt mit dem Exzellenzcluster Munich Center for Quantum Science and Technology (MCQST), dem Munich Quantum Valley (MQV), den beiden Exzellenzuniversitäten, den Max-Planck-Instituten und dem Walther-Meißner-Institut zu den international sichtbarsten Standorten der Quantenforschung. In diesem Umfeld bildet das ZQE künftig den zentralen institutionellen und räumlichen Knotenpunkt der TUM. Der Freistaat Bayern hat den Forschungsbau auf dem Campus Garching mit rund 35 Millionen Euro gefördert. Im Rahmen der Hightech Agenda Bayern wurden zudem fünf fachlich passende Professuren mitsamt Ausstattung geschaffen. Der Bund hat das Gebäude im Rahmen des Bund-Länder-Programms Forschungsbauten an Hochschulen mit rund 20 Millionen Euro gefördert.

100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Im Fokus der Forschung des ZQE stehen festkörperbasierte hybride Quantensysteme an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und Anwendung. Die rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im ZQE arbeiten an drei interdisziplinären Schwerpunkten: an hybriden Quantenbauelementen und Quantenschaltkreisen, an funktionalen Quantenmaterialien sowie an der Modellierung komplexer Quantensysteme.

Die Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen, zentrale Anwendungsfelder der Quantentechnologien weiterzuentwickeln. Gleichzeitig schafft das ZQE für junge Forschende ein Umfeld, in dem sie frühzeitig interdisziplinär arbeiten und Verantwortung in einem der wichtigsten Technologiefelder der kommenden Jahrzehnte übernehmen können.

„Beitrag zur technologischen Souveränität Europas“

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dr. Silke Launert, betont: „Deutschland hat die Chance, sich in der Schlüsseltechnologie ,Quantentechnologien‘ an der Spitze zu positionieren. Mit dem ZQE entsteht an der TU München ein bundesweit herausragendes Zentrum, das disziplinübergreifend mit der Erforschung und wirkungsvollen Nutzung innovativer Quantentechnologien einer der großen wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit begegnen will: der Transformation der Quantenphysik in die praktische, industrielle Anwendung. Das trägt auch zur technologischen Souveränität unseres Landes bei. Das ZQE wird als international sichtbarer Innovationsmotor Strahlkraft über seinen Standort hinaus entfalten und zum Ziel der Hightech Agenda Deutschland beitragen, unser Land zum Top-Technologieland zu machen.“

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume sagt: „Eine Werkbank für den Quantencomputer: Das neue Zentrum für Quantum Engineering an der TUM verbindet Theorie mit Praxis, Grundlagenforschung mit deutscher Ingenieurskunst. Smartphones, Laser, das Internet oder moderne Medizin – all das wäre ohne die Erkenntnisse der Quantenforschung nicht möglich. Und in der Zukunft werden Quantencomputer Aufgaben lösen, die für heutige Rechner zu komplex sind. Klar ist: Quantenwissenschaften sind entscheidend für technologischen Fortschritt auf allen Feldern. Als Freistaat haben wir den Forschungsbau für das ZQE mit rund 35 Millionen Euro gefördert, der Bund gibt rund 20 Millionen Euro dazu. Im Rahmen der Hightech Agenda Bayern haben wir zusätzlich fünf passende Forschungsprofessuren für das Zentrum eingerichtet. Unser Quanten-Ökosystem rund um München ist eines der stärksten in Europa. Von Bayern aus treiben wir Europas Quantenagenda voran. Denn: Technologische Souveränität entscheidet über unsere Zukunft!“

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagt: „Im Zentrum für QuantumEngineering zeigt die TUM zwei ihrer großen Stärken: die nahtlose Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen und die Übersetzung von Grundlagenforschung in die Anwendung. Mit Forschenden aus Naturwissenschaften, Mathematik, Elektrotechnik und Informatik werden wir die faszinierenden Potenziale der Quantenwissenschaften nutzen, um Technologien zu entwickeln, die uns allen nutzen. Das Münchner Innovationsökosystem mit seinem Exzellenzcluster Munich Center for Quantum Science and Technology leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur technologischen Souveränität Europas.“

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