(openPR) Die Polstermöbelmanufaktur aus Oberfranken entwickelt Schlafsofas und kombinierbare Sitzlandschaften. Systeme wie Good Life zeigen, weshalb die spätere Liegefläche bereits bei der Einrichtung mitgeplant werden sollte.
Nürnberg. Ein Sofa mit Schlaffunktion lässt sich erst dann sinnvoll beurteilen, wenn auch seine ausgeklappte Form berücksichtigt wird. Wie viel Liegefläche entsteht? Welche Elemente gehören dafür zusammen? Und wo bleibt Platz zum Bewegen? Mit solchen Fragen beschäftigt sich Signet seit seiner Gründung 1990. Das Unternehmen begann als Polstermöbelmanufaktur mit dem Schwerpunkt Schlafsofas und fertigt bis heute ausschließlich in Hochstadt am Main in Oberfranken. Zum Sortiment gehören außerdem Sessel, Liegen, Polsterbänke und Betten.
Die Kombination entscheidet über die Nutzung
Beim System Good Life entsteht die Sitzgruppe aus unterschiedlichen Bausteinen. Grundelemente, offene Abschlüsse, größere XXL-Ausführungen, Schlafsofas und Chaiselongues lassen sich miteinander kombinieren. Einige Varianten verfügen über integrierte Bettkästen. Hinzu kommen unterschiedliche Seitenteile, Rückenkissen und Füße sowie feste oder verstellbare Kopfstützen. Damit betrifft die Auswahl sowohl die äußere Gestaltung als auch die spätere Nutzung.
Ein aufschlussreiches Detail findet sich in der Typenübersicht: Die Good-Life-Schlafsofas der Größen 136 und 160 erhalten laut Hersteller erst zusammen mit einer Chaiselongue oder einem weiteren Schlafsofa eine ausreichende Liegefläche. Die Bezeichnung „Schlafsofa“ allein beschreibt also noch nicht, wie eine konkrete Zusammenstellung als Schlafplatz funktioniert. Entscheidend sind die Maße und das Zusammenspiel der ausgewählten Elemente.
Für die Raumplanung bedeutet das: Sitzbreite, Liegerichtung und Stellfläche sollten gemeinsam betrachtet werden. Eine Zusammenstellung, die tagsüber gut in eine Raumecke passt, muss auch im geöffneten Zustand nutzbar bleiben. Ebenso gehört die Frage dazu, ob eine zusätzliche Liegefläche für gelegentliche Übernachtungen oder eine regelmäßig genutzte Schlaflösung gesucht wird.
Sichtbares Holz und unterschiedliche Liegeflächen
Wie sich Material und Konstruktion auf die Erscheinung auswirken, zeigt das Modell Skagen. Sein kubischer Polsterkörper steht auf einem Untergestell aus massiver Eiche. Das Holz bleibt als Teil der Gestaltung sichtbar und setzt sich von den gepolsterten Flächen ab. In der Ausführung Schlafsofa 200 gibt der Hersteller eine Liegefläche von ungefähr 200 × 140 Zentimetern an. Für eine Gruppenkombination beschreibt Signet eine Liegefläche von 140 × 220 Zentimetern sowie Stauraum im Chaiselongue-Element.
Die unterschiedlichen Maße verdeutlichen, weshalb sich ein Vergleich auf die jeweilige Ausführung beziehen sollte. Modellname und Außenansicht reichen dafür kaum aus. Erst die konkrete Planung zeigt, welche Fläche zum Sitzen, Liegen und Verstauen tatsächlich zur Verfügung steht.
Produkte von Signet sind bei der Raum & Form Seidel GmbH über design-kiste.de erhältlich. Die Signet-Herstellerseite bei design-kiste.de stellt unter anderem Good Life, Isla und Skagen sowie weitere Sofas, Sessel und Liegen vor. Damit lassen sich verschiedene Ansätze innerhalb des Programms kennenlernen, bevor eine bestimmte Zusammenstellung näher geprüft wird.
Handwerk und Hinweise für den Alltag
Signet beschreibt seine Fertigung als Handarbeit und verfügt über eine eigene Tischlerei. Zum Produkt gehört außerdem ein Produktpass mit Informationen zu Aufbau, Handhabung und Pflege. Für die Funktionsmodelle stellt der Hersteller gesonderte Anleitungen bereit. Diese Unterlagen helfen dabei, die jeweilige Konstruktion und ihre Bedienung nachzuvollziehen.
Bei der Auswahl eines solchen Möbels lohnt sich deshalb der Blick auf den gesamten Ablauf: vom täglichen Sitzen über das Verstellen bis zum Vorbereiten des Schlafplatzes. Welche Teile bewegt werden und wie viel Raum dafür benötigt wird, gehört ebenso zur Entscheidung wie Bezug und Form. Die passende Zusammenstellung ergibt sich aus diesen konkreten Anforderungen.



















