(openPR) Der italienische Hersteller entwickelt Tapeten nach Maß und stimmt ihre Gestaltung auf Architektur und Einrichtung ab. Unterschiedliche Trägermaterialien und passende Textilien erweitern die Planung über die Wand hinaus.
Nürnberg. Eine großformatige Motivtapete muss mit Türen, Fenstern und Möbeln auskommen, die einen Teil der Wand verdecken. Instabilelab berücksichtigt diese Gegebenheiten bereits beim grafischen Entwurf: Motive werden auf die jeweilige Fläche zugeschnitten und können in Farbe und Gestaltung angepasst werden. So lässt sich vor der Fertigung planen, welche Bildbereiche sichtbar bleiben und wie sich die Komposition in den Raum einfügt. Tapeten des italienischen Herstellers sind bei der Raum & Form Seidel GmbH über design-kiste.de erhältlich.
Die Wand bestimmt den Bildausschnitt
Instabilelab hat seinen Sitz in Santa Maria di Sala in der Provinz Venedig. Im Mittelpunkt stehen Tapeten, Einrichtungsstoffe, Vorhänge sowie Teppiche und Teppichböden. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Übertragung eigener Grafiken auf unterschiedliche Oberflächen. Designer, Architekten und Druckfachleute arbeiten dabei an Entwürfen, die sich hinsichtlich Größe, Farbe und grafischer Gestaltung individualisieren lassen.
Für die Wandgestaltung bedeutet das einen konkreten Ablauf: Zunächst wird eine Grafik ausgewählt, anschließend auf die räumlichen Gegebenheiten abgestimmt. Ein grafischer Entwurf macht die geplante Wirkung vorab sichtbar. Neben den Wandmaßen berücksichtigt die Anpassung auch Öffnungen und Einrichtungsgegenstände. Gerade bei zusammenhängenden Bildmotiven ist diese Planung relevant, weil ein ungünstiger Ausschnitt wesentliche Teile der Darstellung verdecken oder unterbrechen kann. Die Entscheidung betrifft deshalb zugleich Motiv, Proportion und Platzierung.
Gleiche Grafik, unterschiedliche Oberfläche
Zum Gestaltungskonzept gehört die Wahl des Trägermaterials. Eine Grafik erhält auf einer strukturierten Oberfläche einen anderen Charakter als auf einem glatten Untergrund. Zugleich bestimmt das Material, für welche Nutzung die Wandverkleidung vorgesehen ist.
New Middle beispielsweise ist eine Vinyltapete mit einer Struktur, die an das unregelmäßige Gewebe von Leinen erinnert. Die Oberfläche bringt eine zusätzliche textile Anmutung in das gedruckte Motiv. Zur Pflege nennt der Hersteller ein feuchtes Tuch und ein neutrales Reinigungsmittel.
Für Nassbereiche führt Instabilelab das Glasfasermaterial Fibratex. Zu den vorgesehenen Anwendungen zählen Badezimmer, Küchenrückwände und auch Innenflächen von Duschen. Dabei gehört die Verarbeitung zum technischen Konzept: Die Herstellerunterlagen beschreiben einen geeigneten, glatten Untergrund und eine Behandlung mit den vorgesehenen Beschichtungen beziehungsweise Harzen. Wer eine solche Wandgestaltung plant, muss daher Material und Aufbau gemeinsam betrachten. Die Eignung für den Einsatzbereich lässt sich nicht allein aus dem Motiv ableiten.
Farbverbindungen statt durchgehender Musterwiederholung
Instabilelab erweitert die Gestaltung auch auf textile Einrichtungselemente. Das Konzept My Way schafft Bezüge zwischen Tapeten, Polsterstoffen, Vorhängen und Teppichen. Dafür werden charakteristische Elemente einer Wandgestaltung aufgegriffen, etwa eine Geometrie, eine Textur oder ein ornamentales Detail.
Die Abstimmung verlangt keine vollständige Wiederholung desselben Bildes auf jeder Fläche. Stattdessen können verwandte Farben und ergänzende Dessins einen Zusammenhang herstellen. Ein Wandmotiv darf damit eine andere Rolle übernehmen als der Stoff eines Sessels oder eines Vorhangs. Für die Einrichtung eröffnet das die Möglichkeit, große Bildflächen und kleinere Muster miteinander zu verbinden, ohne sämtliche Oberflächen gleich zu gestalten.
Wie zurückhaltend eine solche Gestaltung ausfallen kann, zeigt die Kollektion I.magine. Sie arbeitet mit sanften, neutralen Farben sowie Anregungen aus Natur und Landschaft. Die Grafiken werden in drei Farbvarianten angeboten und können auch auf Einrichtungsstoffe, Vorhangstoffe und Teppiche übertragen werden. Damit lässt sich die Farbplanung über mehrere Bestandteile eines Raumes hinweg entwickeln.
Die Raum & Form Seidel GmbH bietet Instabilelab-Tapeten über ihre Herstellerseite bei design-kiste.de an. Dort sind verschiedene Gestaltungen aufgeführt, darunter Artistic, Jacques, Nina und Nuances. Für die Auswahl ergibt sich aus dem Konzept der Marke eine klare Reihenfolge: Zuerst werden Wandfläche und gewünschte Bildwirkung betrachtet, anschließend das geeignete Material und die Bezüge zur übrigen Einrichtung. So wird die Tapete bereits in der Planung zu einem Bestandteil des gesamten Raumkonzepts.


















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