openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Warum immer weniger Ransomware-Opfer zahlen

(openPR) Die Zahl, die aus dem Rahmen fällt

Der Anteil der Ransomware an allen untersuchten Sicherheitsverletzungen stieg laut DBIR 2026 von 44 auf 48 Prozent. Gleichzeitig zahlten 69 Prozent der Opfer kein Lösegeld, und die mediane Forderung sank von 150.000 auf 139.875 US-Dollar.

Mehr Angriffe bei schrumpfender Beute ergibt für ein Geschäftsmodell wenig Sinn. Für die Angegriffenen ergibt es sehr viel Sinn: Wer seine Daten zurückbekommt, verhandelt nicht.

Auch in Deutschland zeigt sich dieses Bild. Bitkom befragte im Frühjahr 2026 repräsentativ 1.003 Unternehmen ab zehn Beschäftigten. 45 Prozent waren in den vergangenen zwölf Monaten von Ransomware betroffen, im Jahr davor lag der Wert bei 58 Prozent. Gezahlt hat jedes fünfte betroffene Unternehmen.

Die Abwehr kommt nicht hinterher

Die zweite Gruppe von Zahlen erklärt, warum sich die Aufmerksamkeit verschiebt. Die Ausnutzung bekannter Schwachstellen ist mit 31 Prozent zum häufigsten Eintrittsvektor geworden. Im Vorjahr führte der Missbrauch gestohlener Zugangsdaten die Liste mit 13 Prozent an.

Gleichzeitig wurden 2025 nur 26 Prozent der kritischen Schwachstellen vollständig behoben. Ein Jahr zuvor waren es 38 Prozent. Die mittlere Zeit bis zur vollständigen Behebung stieg von 32 auf 43 Tage, und zwar bei 50 Prozent mehr kritischen Lücken als im Jahr davor.

Die Aufgabe wächst also schneller, als die Teams sie abarbeiten können. Jede dieser 43 Tage ist ein Fenster, das offen steht.

Das Risiko sitzt zunehmend außerhalb

Hinzu kommt ein Faktor, den keine interne Patch-Strategie erreicht. Sicherheitsverletzungen über Dritte haben im Jahresvergleich um 60 Prozent zugenommen und machen inzwischen 48 Prozent aller Verstöße aus. Fast jeder zweite Vorfall beginnt damit in einem System, das dem betroffenen Unternehmen gar nicht gehört.

Dienstleister, Softwarelieferanten und Partnerzugänge lassen sich vertraglich regeln. Patchen lassen sie sich nicht.

Was die Zahlen zusammen ergeben

Einzeln gelesen sind das vier unauffällige Entwicklungen. Zusammen beschreiben sie eine Verschiebung: Die Wahrscheinlichkeit, einen Einbruch zu verhindern, sinkt. Die Wahrscheinlichkeit, ihn zu überstehen, steigt bei denen, die vorbereitet sind.

Damit wandert die entscheidende Kennzahl von der Abwehr zur Wiederherstellung. Nicht die Zahl der blockierten Angriffe zeigt, wie gut eine Organisation aufgestellt ist, sondern die Zeit bis zum ersten wieder produktiven System.

Wie FAST LTA das umsetzt

Eine Sicherung hilft im Ernstfall nur, wenn Angreifer sie nicht erreichen. Die Silent Bricks trennen die Sicherung deshalb physikalisch vom Netz. Ein Air Gap, der sich nicht per Skript, gestohlenem Admin-Konto oder Fernzugriff aushebeln lässt, hält auch dann, wenn die produktive Umgebung bereits übernommen wurde.

Erasure Coding fängt zusätzlich Hardwareausfälle ab, bevor sie Daten kosten. Angebunden wird das System als VTL, NAS oder S3, passend zur vorhandenen Backup-Software. Entwickelt in München, gefertigt in Deutschland.

Was daraus folgt

Patch-Management, Monitoring und Awareness bleiben notwendig. Die Zahlen des DBIR 2026 zeigen allerdings, dass sie das Risiko nicht mehr allein tragen. Wer heute über Resilienz spricht, sollte prüfen, wie lange der Wiederanlauf tatsächlich dauert, und wer in dieser Zeit noch Zugriff auf die Sicherung hätte.

Ihr Backup schützt Sie vor Ransomware. Oder doch nicht?

Wenn das Backup nicht startet, helfen zehn Kopien nicht. Wir sprechen über reale Wiederanlaufzeiten, über Air Gap, der wirkt, und über die Frage, warum Ransomware-Erpressung bei richtig aufgesetzten Backups ins Leere läuft. Dafür brauchen wir Ihre Umgebung und eine halbe Stunde.

Quellen

  • Verizon, Data Breach Investigations Report 2026, Executive Summary (deutsche Fassung): www.verizon.com/business/resources/de/executivebriefs/2026-dbir-executive-summary.pdf
  • Bitkom, Pressemitteilung vom 4. September 2026, „Jedes fünfte Ransomware-Opfer hat schon einmal Lösegeld gezahlt", repräsentative Befragung von 1.003 Unternehmen ab zehn Beschäftigten: Ransomware-Opfer-hat-Loesegeld-gezahlt"
Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1326416
 108

Pressebericht „Warum immer weniger Ransomware-Opfer zahlen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von FAST LTA GmbH

Bild: Wenn ein KI-Agent das Backup löscht
Wenn ein KI-Agent das Backup löscht
Neun Sekunden bei PocketOS PocketOS liefert Autovermietungen die Software, in der sie Reservierungen und Zahlungen verwalten. Ende April 2026 arbeitete dort ein KI-Coding-Agent an einer Routineaufgabe in der Testumgebung. Als Zugangsdaten nicht zusammenpassten, suchte der Agent selbst nach einem Ausweg. In einer Datei, die mit der Aufgabe nichts zu tun hatte, fand er einen API-Token, also einen digitalen Zugangsschlüssel. Angelegt war der Token, um Domains beim Cloud-Anbieter Railway zu verwalten, gültig war er für das gesamte Konto. Mit ein…
Bild: Berlin hat nicht gezahlt
Berlin hat nicht gezahlt
Zwei Millionen Euro für das Schweigen Zwischen dem 7. und 12. August 2026 hatten Angreifer unbemerkt Zugriff auf Teile des Berliner Landesnetzes. Am 14. August wurden die betroffenen Senatsverwaltungen vom Landesnetz isoliert. Rhysida verlangte 30 Bitcoin, rund zwei Millionen Euro, und bot die Daten ab Ende August im Darknet zur Versteigerung an. Der Senat lehnte ab. Nach eigenen Angaben haben die Täter knapp 5,8 Terabyte veröffentlicht. Am selben 4. September veröffentlichte der Bitkom neue Zahlen. 45 Prozent der befragten Unternehmen ware…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Virus Dharma .Cmb Dateiverschlüsselung ist paymentbtc@firemail.cc RansomwareBild: Virus Dharma .Cmb Dateiverschlüsselung ist paymentbtc@firemail.cc Ransomware
Virus Dharma .Cmb Dateiverschlüsselung ist paymentbtc@firemail.cc Ransomware
Cmb Dharma Ransomware - ein hinterhältiges Cryptovirus, das nach der Verschlüsselung der wichtigsten Daten des Benutzers die .cmb-Dateierweiterung anhängt. Cmb Ransomware ist die neueste Variante der Dharma Ransomware-Familie. Diese hinterhältige Cyberbedrohung durchsucht das System durch Spam-Nachrichten und beginnt mit der Änderung der Windows-Registrierung, um gefährliche Aktionen durchführen zu können. Der Virus verschlüsselt Dateien mit einem komplizierten Algorithmus und fügt jeder betroffenen Datei den .cmb-Anhang hinzu. Darüber hinaus…
Bild: Cerber Trojaner und seine hohe Priorität E-Mail
Cerber Trojaner und seine hohe Priorität E-Mail
Die Optimierungen der Cerber Ransomware sind am Ende des Jahres 2016 stattgefunden. Es sind keine außergewöhnliche Änderungen bei der Cerber Ransomware im Laufe des neuen Updates gemacht worden. Es verwendet immer noch das gleiche starke Kryptosystem, um Dateien, Dokumente und Fotos eines Opfers zu sperren. Wie zuvor, verwandelt es den Desktop-Hintergrund in ein grau-rotes Bild mit zufälligen Pixeln und einen Warnungs-Text in roter Schriftart. Die Art und Weise der Verbreitung wurde seit Version 4 beibehalten. Einige Änderungen sind jedoch vo…
Bild: Spider PC Dateien Virus - Ransomware erpresst Europa
Spider PC Dateien Virus - Ransomware erpresst Europa
File Spider ist ein Ransomware-Virus, der von Malware-Sicherheitsforscher Lawrence Abrams entdeckt wurde. Es wird mithilfe von Spam-E-Mails mit schädlichen Anhängen (MS Office-Dokumente) verteilt, die einen Makrobefehl zum Herunterladen und Ausführen von Malware ausführen. Entwickler richten sich hauptsächlich an Nutzer aus Serbien, Bosnien und Herzegowina und Kroatien. Unmittelbar nach der Infiltration verschlüsselt File Spider die meisten gespeicherten Dateien und hängt Dateinamen mit der Erweiterung ".spider" an (z. B. wird "sample.jpg" zu…
Bild: Neue Verschlüsselung durch Maktub Locker Trojan
Neue Verschlüsselung durch Maktub Locker Trojan
Die Maktub Locker Ransomware ist uns schon seit Anfang des Jahres 2016 bekannt. Damals wurde die Seuche über gezippte Word Dokumente verbreitet. Die Dateien bekammen eine neue .iaalixr Endung und wurden verschlüsselt. So fing es an... Seit dem 15.12.2016 ist eine weitere Variante dieser Ransomware im Umlauf. Maktub ist eine Erpressersoftware, die über fake Emails verbreitet wird. Die Cyber-Verbrecher tarnen den Virus im Anhang als Dokument für eine Aktualisierung der Nutzungsbedingungen. Sobald Benutzer die Datei extrahieren und öffnen, infil…
Bild: ykcol Verschlüsselung - neues Zeichen von Locky RansomwareBild: ykcol Verschlüsselung - neues Zeichen von Locky Ransomware
ykcol Verschlüsselung - neues Zeichen von Locky Ransomware
Weniger als ein Monat ist es, seit der PC Virus namens Lukitus aufgetaucht. Jetzt haben die Macher dieser massiven Spamm-Kampagne ein neues Update veröffentlicht. Die brandneue Auflage hängt die .ykcol-Erweiterung an die verschlüsselte Dateien. Diese Ransomware wird mit Emails von einem unbekannten Absender verteilt. Der bösartige Anhang beinhaltet ein 7z-Archiv. Einmal angeklickt, lädt diese Datei Ykcol Ransomware auf den Computer. Danach startet der Erpresser Trojaner eine Scannsuche nach wertvollen Daten. Er späht in alle Nicht-System-Pfa…
Bild: Spora Ransom-Trojaner - Kunde ist König
Spora Ransom-Trojaner - Kunde ist König
Spora Ransomware ist ein Erpressungsprogramm, das über Spam E-mails mit Anhänge, Java Skript, Exploit kit verbreitet wird. Jede betrügerische E-mail enthält eine .zip oder .hta Datei, welche nach der Ausführung eine JavaScript Datei closed.js extrahiert und sie in den Systemordner Temp platziert. Die Java Script-Datei extrahiert eine Ausführbare Datei mit einem zufälligen Namen und führt sie aus. Das Programm beginnt dann Dateien mit RSA Kryptographie Codierung zu verschlüsseln. Beachten Sie, dass bei Spora Trojan, im Gegensatz zu anderen Erp…
Bild: Cobra-neue Crysis Dharma Ransomware. Wie kann man Virus entfernen?Bild: Cobra-neue Crysis Dharma Ransomware. Wie kann man Virus entfernen?
Cobra-neue Crysis Dharma Ransomware. Wie kann man Virus entfernen?
Cobra Ransomware ist ein neuer Dateiverschlüsselungs-Virus aus der Crysis / Dharma Ransomware-Familie, der am 7 November 2017 entdeckt wurde. Die Krypto-Malware hängt die Dateiendung id- [id]. [Email] .cobra an die Zieldateien an und liefert zwei Lösegeldanmerkungen - info.hta und Dateien verschlüsselt !!. Txt. Die Crysis Trojaner-Familie ist dafür bekannt, RDP-Angriffe zu starten. Es ist jedoch noch nicht bekannt, wie sich das Cobra-Virus ausbreitet. Die Verbreitung durch gefälschte Emails wurde bis jetzt nicht bestätigt. Sobald der Virus de…
Bild: Neue CryptoMix Variante - Revenge Ransomware VirusBild: Neue CryptoMix Variante - Revenge Ransomware Virus
Neue CryptoMix Variante - Revenge Ransomware Virus
Der Revenge PC Virus gehört zu CryptoMix Ransomware Familie. Sieht so aus, dass die Cyberverbrecher CryptoMix Virus verbessern und aktualisieren möchten. Die Verschlüsselung findet mit Hilfe vom RIG Exploit Kit Javaskript statt. Man muss sehr vorsichtig sein wenn er die unbekannten Internetseiten besucht und da etwas anklickt. In der Datei #!!! HELP_FILE!!! #. txt. findet man einen Erpresserbrief, der von der aktuellsten Version des Erpressungsprogramms Revenge stammt. Der Virus verschlüsselt alle Dateien auf dem System, löscht die von Windo…
Bild: Schützen Sie Ihre Daten vor Bedrohungen wie der Mobef-Salam RansomwareBild: Schützen Sie Ihre Daten vor Bedrohungen wie der Mobef-Salam Ransomware
Schützen Sie Ihre Daten vor Bedrohungen wie der Mobef-Salam Ransomware
Mobef-Salam Ransomware Beschreibung Die Mobef-Salam Ransomware ist ein Verschlüsselungs-Ransomware-Trojaner, der erstmals am 23. Februar 2018 beobachtet wurde. Die Mobef-Salam Ransomware ist anderen Ransomware-Trojanern sehr ähnlich, die in letzter Zeit veröffentlicht wurden, einschließlich der Pariser Ransomware und der Mobef Ransomware. Die Mobef-Salam Ransomware verschlüsselt, ähnlich wie andere Ransomware-Trojaner, die Dateien des Opfers mit einem starken Verschlüsselungsalgorithmus, löscht Dateiwiederherstellungsmaßnahmen auf dem infizie…
Bild: Jager Decryptor Ransomware gibt Bezahlfrist von 72 StundenBild: Jager Decryptor Ransomware gibt Bezahlfrist von 72 Stunden
Jager Decryptor Ransomware gibt Bezahlfrist von 72 Stunden
Jager Decryptor Ransomware ist sehr komplex und gut programmiert und nutzt für die Verschlüsselung der persönlichen Daten mit beiden Verfahren AES als auch RSA. Diese Schadsoftware wurde vor Kurzem entdeckt und ist noch nicht weitverbreitet, aber so wie es aussieht sollte sie in den nächsten Wochen ihre Runden machen. Es ist daher sehr wichtig, dass man eine Infizierung noch vor der rasend schnellen Verbreitung verhindert. ES wird vermutet, dass hier erfahrene Kriminelle arbeiten und dass dieser Virus in Europa sehr verbreitet wird, weil die …
Sie lesen gerade: Warum immer weniger Ransomware-Opfer zahlen