(openPR) Moderiert wurde die Erstsemesterbegrüßung in diesem Jahr von Qualitätsmanagerin Christine Renske Müller und Student Franjo Gießel, erster Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA), der nach seinem erfolgreichen Bachelorabschluss in Bremerhaven nun in sein erstes Mastersemester startet.
Wichtige Informationen zum Studienstart lieferte Prof. Dr. Patrick Frohberg, Konrektor für Studium und studentische Dienstleistungen. Er riet den neuen Studierenden, sich gut untereinander zu vernetzen, sich mit der Infrastruktur der Hochschule vertraut zu machen und die Chance zu nutzen, während der Orientierungswoche alle wichtigen Ansprechpartner:innen kennenzulernen. Selbstverantwortung spiele während des Studiums eine sehr große Rolle. Daher sei es wichtig, am eigenen Zeitmanagement zu arbeiten und so die Gesundheit durch eine gute Work-Life-Balance nicht aus den Augen zu verlieren.
Doch nicht immer klappt es, neben dem Lernstress gut auf sich zu achten. Auch können andere private Sorgen belastend sein. Unterstützung bekommen die Studierenden bei der Psychologischen Beratungsstelle (PBS) und der Sozialberatung des Studierendenwerks. Die Mitarbeitenden Charles Lutzebäck (PBS) und Hannah Peters (Sozialberatung) stellten sich und ihre Angebote vor. Dr. Johanna Hartmann, Referentin für Gleichstellung an der Hochschule Bremerhaven, erklärte, an wen sich die Studierenden im Falle von Diskriminierung wenden können.
Auch studentische Initiativen und Gremien nutzen die Möglichkeit, sich auf der Bühne des Stadttheaters zu präsentieren, unter anderem der Allgemeine Studierendenausschuss, das Peer to Peer-Angebot StudiTalk, die Gruppen Ischtimaa und LEI für internationale Studierende sowie der Running Club als eines der Sportangebote der Hochschule. Die Initiative der queeren Studierenden begrüßte die Erstsemester und wies auf die Zeiten des Queer Treffs sowie den queeren Buchclub hin. Der studentische Verein Karlsburgs Kinder, der eine Kneipe in der Alten Bürger mit neuem Leben füllt, lud die Studierenden zum gemeinsamen Feiern ein.
Für den Verein zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. begrüßte Ulf Abbes. Wie in jedem Jahr hatte er ein Geschenk für die neuen Studierenden dabei: Der Förderverein beteiligt an der beliebten Erstsemestertasse, die die Studierenden mit anderen sinnvollen Utensilien in einer Goodie Bag übergeben bekommen.
Auch Lars Tietje, Intendant des Stadttheaters Bremerhaven, ließ sich nicht nehmen, die neuen Studierenden zu begrüßen. Das Ballettensemble zeigte eine Kostprobe aus dem Ballettabend „Tanzrausch“, der am kommenden Samstag, den 10. Oktober, Premiere feiert.
Zum Wintersemester 2026/27 haben sich (Stand 5. Oktober 2026) rund 590 Studierende neu an der Hochschule Bremerhaven eingeschrieben. Dies beinhaltet sowohl die Studierenden im ersten Fachsemester als auch die Einschreibungen in höhere Semester, zum Beispiel durch Wechsel der Hochschule. Da die Einschreibung noch bis zum Ende der Woche möglich ist, wird mit einer Steigerung gerechnet. Etwa 70 Personen werden derzeit noch unter dem Begriff „Immatrikulation beantragt“ geführt, unter anderem, weil sie den Semesterbeitrag noch nicht überwiesen haben oder Dokumente fehlen. Zusammen mit den Einschreibungen im Sommersemester kommt die Hochschule im Studienjahr 2026 voraussichtlich auf insgesamt rund 820 neue Studierende.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir die Zahlen auch in diesem Jahr halten konnten. Die Umstellung von G8 auf G9 in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sorgt nicht nur für fehlende Abiturjahrgänge, sondern erleichtert Studieninteressierten auch, einen Studienplatz an den Hochschulen der beiden Bundesländer zu bekommen. Dies ist für alle anderen Hochschulen in diesem Jahr eine besondere Herausforderung“, ordnet Rektor Papathanassis die Zahlen ein.
Auch in diesem Jahr erfreuen sich die zulassungsbeschränkten Studiengänge Physician Assistant, Soziale Arbeit und Digitale Medienproduktion besonders großer Nachfrage. Bei den zulassungsfreien Studiengängen hat in diesem Jahr Betriebswirtschaftslehre die meisten neuen Studierenden aufgenommen – und damit die eigene Zielzahl übertroffen. Auch Ingenieurwesen und Biotechnologie der marinen Ressourcen waren in diesem Jahr besonders beliebt bei den Studieninteressierten.













