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Logistiker erforschen Klima im Container

12.12.202512:05 UhrLogistik & Transport
Bild: Logistiker erforschen Klima im Container

(openPR) Mithilfe dieser umfangreichen Messdaten analysierte das Projektteam, wie effektiv neuartige Trockenmittelstäbe unter unterschiedlichen Beladungsszenarien Feuchtigkeit binden können. Beteiligt waren neben der Hochschule der Traditionsverein deutscher Transportversicherer (TDV) e.V., die Firmengruppe Friedrich Tiemann GmbH & Co., die Hapag-Lloyd AG, die CiCor Deutschland GmbH sowie die Scandinavian Underwriters Agency.

Wenn Feuchtigkeit in Container eindringt, hat dies negative Auswirkungen auf die Transportgüter. Schimmelbildung und Korrosion sind keine Seltenheit. Trockenmittelstäbe sollen die Feuchtigkeit binden und Schäden an den Waren verhindern. Unter welchen Voraussetzungen sie zuverlässig schützen, wurde im Gemeinschaftsprojekt untersucht. Die Ergebnisse zeigen: Bei einer simulierten Containerbeladung von elf Europaletten mit einem durchschnittlichen Feuchtigkeitsgehalt von rund 20 Prozent erreichten die Trockenmittelstäbe schon nach wenigen Tagen ihre maximale Aufnahmekapazität. Die Folge war eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 95 Prozent – ein Wert, der häufig zu Schimmel- oder Korrosionsschäden führt.

Die Versuche zeigten jedoch auch, dass bei einem deutlich geringeren Feuchtigkeitseintrag die Trockenmittelstäbe eine nachhaltige Wirkung entfalten: Die relative Luftfeuchte blieb konstant unterhalb von 60 Prozent. „Damit verdeutlicht das Projekt, dass der Einsatz von Trockenmittelstäben künftig stärker auf den konkreten Anwendungsfall abgestimmt werden sollte. Allgemeine Empfehlungen reichen nicht aus, um die Wasserdampfaufnahme realitätsnah zu steuern“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Dieter Heimann, der an der Hochschule Bremerhaven im Studiengang Transport, Wirtschaft, Logistik lehrt.

Neben den klimatischen Bedingungen wurde auch die Stoßübertragung bei Brems- und Absetzvorgängen von Containern und Großladungsträgern (Flatracks) aufgezeichnet. Die Projektergebnisse wurden im Rahmen eines gut besuchten Webinars vorgestellt – rund 140 Interessierte, darunter Studierende der Hochschule Bremerhaven, nahmen teil. „Ich freue mich, dass unsere Studierenden aktiv an diesem praxisrelevanten Projekt mitarbeiten und die Forschungsergebnisse unmittelbar kennenlernen konnten“, betont Prof. Dr. Heimann. Sein Dank galt insbesondere Frank Strasdeit und David Ahlers für ihre engagierte Mitarbeit. Unterstützt wurde das Projektteam im Rahmen des Webinars vom Bremer Schadens- und Havariekommissariat Battermann & Tillery.

Der siebensemestrige Bachelorstudiengang Transport, Wirtschaft, Logistik (TWL) ist mit seiner technisch-ingenieurwissenschaftlichen Ausrichtung im Logistikbereich einzigartig. Die Studierenden werden zu vielseitig einsetzbaren Logistik-Generalist:innen ausgebildet und erhalten Einblicke in die zahlreichen Facetten der Logistik – vom operativen Bereich bis hin zu Managementperspektiven. Das Studium besteht zu je etwa einem Drittel aus Naturwissenschaft und Technik, aus Wirtschaftswissenschaft sowie aus anwendungsorientierter Informatik, Rechtswissenschaft, Gefahrgutmanagement und Sprachen. Ab dem fünften Semester legen die Studierenden einen Studienschwerpunkt je nach Interesse fest: Logistik mit technischem Schwerpunkt (Abschluss: Bachelor of Engineering) oder Logistik mit einem wirtschaftlichen Schwerpunkt (Abschluss Bachelor of Science). Der Logistikstandort Bremerhaven ermöglicht einen besonders großen Praxisbezug während des Studiums. Weitere Informationen unter www.hs-bremerhaven.de/Transport-Wirtschaft-Logistik.

Derzeit läuft die Bewerbungsphase für das Sommersemester 2026. Sechs Bachelor- und acht Masterstudiengänge, darunter auch die Logistikstudiengänge der Hochschule, nehmen neue Studierende auf. Bewerbungsfrist ist der 15. Februar 2026. Weitere Informationen unter www.hs-bremerhaven.de/studium.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Dieter Heimann
Tel.: +49(0)471 4823 461
Email:

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