(openPR) Zwischen Ausschreibung und Schlussrechnung wechseln dieselben LV-Positionen mehrfach das Formular. Jede manuelle Übertragung ist eine Fehlerquelle mit unmittelbarer Wirkung auf die Zahlung. GAEB-Online 2025 hält die Kette durchgängig, vom Eingang der X83 über das Aufmaß bis zur XRechnung.
Der betriebswirtschaftliche Schaden entsteht selten dort, wo er verursacht wird. Ein SHK-Betrieb, der die Mengen seiner Abrechnung aus einer eigenen Tabelle neu aufbaut, merkt davon zunächst nichts. Auffällig wird es beim Auftraggeber: Dessen Prüfung läuft gegen das Auftrags-Leistungsverzeichnis, und wo Positionen nicht mehr zusammenpassen, beginnt die Klärung. Zwischen Rechnungsstellung und Zahlungseingang liegen dann nicht mehr Tage, sondern Wochen.
Warum Positionen ihre Nummer behalten müssen
Der GAEB-Datenaustausch ist auf genau dieses Problem zugeschnitten. Eine Position behält ihre Ordnungszahl über das ganze Projekt hinweg – von der Ausschreibung über das Angebot und das Aufmaß bis zur Schlussrechnung. Erst das macht eine maschinelle Prüfung auf Auftraggeberseite möglich. Die Übersicht der GAEB-Austauschphasen ordnet dabei jedem Schritt sein Format zu: Die Angebotsaufforderung kommt als GAEB X83 herein, das Angebot geht als GAEB X84 zurück, Aufmaße laufen als DA11 oder GAEB X31, die Rechnung als GAEB X89 oder als XRechnung 3.0. Verbindlich festgelegt werden diese Formate vom Herausgeber der GAEB-Formate.
Zu unterscheiden sind dabei Leistungsverzeichnis und Aufmaß: DA11 und X31 transportieren Mengen, nicht das LV. Die Verwechslung ist im Bauhandwerk verbreitet und führt regelmäßig zu Dateien, die der Auftraggeber zurückweist.
Die Angebotsseite
Die Software GAEB-Online 2025 öffnet die eingehende Ausschreibung und übergibt das Leistungsverzeichnis auf Wunsch an MS-Excel®, wo die Kalkulation stattfindet. Die dort erfassten Preise laufen zurück in die GAEB-Datei, das Angebot geht als DA84 hinaus. Vor der Abgabe prüft die Software auf Vollständigkeit und gleicht über die Funktion Check-EP die Einheitspreise ab. Für die Preisfindung selbst steht ergänzend der KI-PreisNavigator bereit, der Positionen aus früheren Ausschreibungen des Betriebs zum Vergleich heranzieht.
Wichtig ist, dass die eigentliche Rechenarbeit in einem Werkzeug bleibt, das im Betrieb ohnehin beherrscht wird. Die Einarbeitung beschränkt sich auf die GAEB-spezifischen Schritte.
Die Abrechnungsseite
Nach der Auftragserteilung werden die Mengen aufgenommen und als DA11 oder GAEB X31 weitergegeben; eine Erweiterung für GAEB-Online 2025 erlaubt die Erfassung der Aufmaße in Excel. Aus denselben Mengen entsteht die Rechnung – als GAEB X89 oder, für öffentliche Auftraggeber verpflichtend, als XRechnung 3.0. Fordert der Auftraggeber die Aufgliederung der Einheitspreise nach, decken Erweiterungen die EFB-Preisblätter 221 und 223 ab.
Der Nutzen hängt an der Durchgängigkeit
Für die Bewertung einer solchen Anschaffung ist das der entscheidende Punkt: Die Ersparnis entsteht nicht an einer einzelnen Station, sondern daran, dass keine ausfällt. Ein Betrieb, der zwar das Angebot elektronisch abgibt, das Aufmaß aber weiterhin in einer separaten Liste führt, gibt den Vorteil an der Stelle wieder ab, an der er wirtschaftlich am meisten zählt – bei der Rechnungsprüfung und damit beim Zahlungsziel.
Verfügbarkeit
GAEB-Online 2025 ist für Windows 10 und 11 verfügbar und wird als Einzelplatz-, USB- und Terminalserver-Version angeboten; die Terminalserver-Variante läuft unter Windows Server 2019 und 2022. Eingelesen werden GAEB 90, GAEB 2000 und GAEB XML 3.0 bis 3.3, ausgegeben GAEB 90, GAEB 2000 sowie GAEB XML 3.2 und 3.3. Die Preise sind Einmalkaufpreise ohne laufende Gebühren; Updates innerhalb der Generation 2025 sind für Lizenzkunden kostenfrei. Aufmaß, EFB-Preisblätter und XRechnung werden über Erweiterungen abgedeckt, die eine aktivierte Vollversion voraussetzen. Einzige Position mit laufenden Kosten ist der KI-PreisNavigator, der als Abonnement für 25 Euro netto je Arbeitsplatz und Monat angeboten wird. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich Mehrwertsteuer.
Über gaeb-online
Ulrike Braun entwickelt Software rund um das Thema GAEB-Ausschreibungen. Die Produkte werden bereits von über 5.000 Kunden zur schnellen Kalkulation, zum Beispiel mit MS-Excel®, und zur elektronischen Angebotsabgabe im Format GAEB DA84 genutzt. Die Lösungen unterstützen bei der Kalkulation über EFB-Preisblätter, bei Aufmaß und Mengenermittlung als DA11 und GAEB X31 sowie bei der Rechnungsstellung als GAEB X89 oder XRechnung 3.0. GAEB-Online 2025 ist für Windows 10 und 11 verfügbar, zweisprachig (Deutsch/Englisch) und neben der Einzelplatzvariante auch als USB- und Terminalserver-Version erhältlich. Die Software richtet sich hauptsächlich an Handwerksbetriebe und Baufirmen.
Pressekontakt
gaeb-online, Ulrike Braun Kraichgaustraße 15 75045 Walzbachtal/Jö, Deutschland Telefon: +49 7203 346506 E-Mail: info@gaeb-online.de Web: www.gaeb-online.de
















