(openPR) Internationale M&A-Transaktionen: Praxisforum zu Recht, Regulierung und Due Diligence
Grenzüberschreitende M&A-Transaktionen sind mit unterschiedlichen gesellschaftsrechtlichen, regulatorischen und kulturellen Rahmenbedingungen verbunden. Investitionskontrolle, Fusionskontrolle, Due Diligence und Vertragsgestaltung können sich je nach Zielmarkt erheblich unterscheiden. Für Unternehmen und ihre Berater stellt sich deshalb die Frage, welche länderspezifischen Anforderungen bereits bei der Strukturierung einer internationalen Transaktion berücksichtigt werden müssen.
Das „Praxisforum internationale M&A-Transaktionen“ der Akademie Heidelberg greift diese Fragestellungen in einer sechsteiligen Online-Seminarreihe vom 9. November bis 14. Dezember 2026 auf. Im Mittelpunkt stehen Japan, die MENA-Region, China, Indien, die USA und Lateinamerika. Die einzelnen Sitzungen finden jeweils montags statt und verbinden Länderberichte mit konkreten Fragestellungen aus der Transaktionspraxis.
Internationale M&A erfordern länderspezifische Prüfung
Bei internationalen M&A-Transaktionen reicht es nicht aus, die in Deutschland üblichen Transaktionsstrukturen auf andere Märkte zu übertragen. Je nach Jurisdiktion unterscheiden sich beispielsweise Zugangsbeschränkungen für ausländische Investoren, gesellschaftsrechtliche Vorgaben, behördliche Genehmigungen und Meldepflichten.
Auch der Ablauf einer Transaktion kann durch lokale Besonderheiten beeinflusst werden. Das Programm behandelt deshalb neben rechtlichen und regulatorischen Anforderungen typische Problemfelder der M&A Due Diligence, unterschiedliche Transaktionsstrukturen sowie Fragen der Vertragsgestaltung. Hinzu kommen kulturelle Besonderheiten bei Verhandlungen und Aspekte der Post-Merger-Integration.
Von Investitionskontrolle bis Fusionskontrolle
Die sechs Termine setzen jeweils einen eigenen regionalen Schwerpunkt. Für Japan werden unter anderem gesellschafts-, arbeits- und wettbewerbsrechtliche Fragen sowie Meldepflichten und Beteiligungsschranken behandelt. Der Termin zur MENA-Region befasst sich unter anderem mit Beteiligungsbeschränkungen, Freizonen, Compliance, Sanktionen und Fusionskontrolle.
Für China stehen Zugangsbeschränkungen, Due Diligence, Vertragsgestaltung, der Erwerb von Staatsunternehmen sowie Genehmigungen, Registrierungen und Devisenkontrolle auf dem Programm. Bei Indien geht es unter anderem um Foreign Direct Investment, die Automatic und Approval Route, die Wahl zwischen Share Deal, Asset Deal und Slump Sale sowie um Fusionskontrolle und Post-Merger-Finanzierung.
Der Ländertermin zu den USA behandelt Transaktionsstrukturen, Unterschiede zur deutschen Vertragspraxis, Kaufpreisanpassungen, Haftungsregime und die CFIUS-Investitionskontrolle. Für Lateinamerika werden regulatorische Anforderungen für Auslandsinvestitionen, Fusionskontrolle, Due Diligence und Post-Merger-Integration thematisiert.
Themen des Praxisforums internationale M&A-Transaktionen
Zu den fachlichen Schwerpunkten der Seminarreihe gehören:
- rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen grenzüberschreitender Unternehmenskäufe
- Investitionskontrolle und Anforderungen an Auslandsinvestitionen
- Fusionskontrolle in unterschiedlichen Jurisdiktionen
- typische Problemfelder bei der M&A Due Diligence
- länderspezifische Transaktionsstrukturen und Vertragsgestaltung
- gesellschafts-, arbeits- und steuerrechtliche Aspekte
- interkulturelle Besonderheiten bei M&A-Verhandlungen
- Fragen zwischen Signing und Closing sowie zur Post-Merger-Integration
Damit werden zentrale Phasen einer grenzüberschreitenden Transaktion aus der Perspektive verschiedener Zielmärkte betrachtet. Die Seminarreihe kann vollständig oder in Form einzelner Termine besucht werden.
Zielgruppen aus M&A, Recht und Finanzwirtschaft
Das Praxisforum richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeitende aus den Bereichen Recht, Gesellschaftsrecht, Corporate und M&A. Angesprochen sind außerdem Fach- und Führungskräfte aus Banken und Versicherungen, die mit grenzüberschreitenden Unternehmenskäufen und -verkäufen befasst sind, sowie Fachanwältinnen und Fachanwälte im Handels- und Gesellschaftsrecht und Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte mit entsprechendem Tätigkeitsprofil.
Für Fachanwältinnen und Fachanwälte im Handels- und Gesellschaftsrecht ist die Seminarreihe als Fortbildung nach § 15 FAO vorgesehen. Bei Teilnahme an allen sechs Terminen werden laut Seminarprogramm neun Stunden bescheinigt, für einzelne Termine jeweils 1,5 Stunden.
Referierende mit Erfahrung in internationalen Transaktionen
Die einzelnen Ländertermine werden von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten mit Bezug zu den jeweiligen Märkten durchgeführt: Ulrich Kirchhoff, LL.M., behandelt Japan, Dr. Kilian Bälz die MENA-Region, Dr. Ulrike Glück China, Philipp Dietz, LL.M. (Edinburgh), Indien, Christopher Sprado, LL.M. (University of Virginia), die USA und Alf Baars Lateinamerika. Ihre beruflichen Stationen umfassen unter anderem Kanzleien und Standorte in Tokio, Shanghai, Berlin, Kairo, Tripolis, Köln und Düsseldorf.
Das Praxisforum internationale M&A-Transaktionen findet vom 9. November bis 14. Dezember 2026 als Online-Seminarreihe statt. Die sechs Live-Sessions sind jeweils montags von 16:00 bis 17:30 Uhr vorgesehen. Weitere Informationen sind auf der Website der Akademie Heidelberg verfügbar.















