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Pflegesoftware-Hersteller können KI-Funktionen jetzt „mieten“

Gründer und Geschäftsführer von MAXAEL Systems UG, Sebastian Holländer (© MAXAEL Systems UG)
Gründer und Geschäftsführer von MAXAEL Systems UG, Sebastian Holländer (© MAXAEL Systems UG)

(openPR) Heinsberger Start-up Maxael Systems UG bietet kleinen und mittleren Anbietern von Pflegesoftware KI-Funktionen als fertige API-Bausteine aus einem breiten KI-Baukasten an – DSGVO-konform auf deutschen Servern

Heinsberg, 26. August 2026. Große Anbieter von Pflegesoftware können sich eigene KI-Entwicklung leisten – kleine und mittelgroße Softwarehäuser meist nicht. Das Heinsberger Start-up Maxael Systems UG beseitigt diesen Wettbewerbsnachteil: Über eine API-Plattform lassen sich fertige KI-Module für Spracherkennung, Datenextraktion und automatisierte Dokumentation direkt in bestehende Pflegesoftware oder mobile Apps integrieren. Softwarehäuser müssen die künstliche Intelligenz damit nicht selbst entwickeln, sondern „mieten“ sie bei Maxael.

Der Dokumentationsaufwand gilt seit Jahren als eine der größten Belastungen im Pflegealltag, verschärft durch den anhaltenden Fachkräftemangel und den wachsenden Anteil internationaler Pflegekräfte. Während marktstarke Anbieter bereits eigene KI-Funktionen in ihre Systeme einbauen, fehlt kleineren und mittelgroßen Softwarehäusern häufig das Know-how, Budget und Personal für eigene KI-Entwicklung. Genau hier setzt Maxael Systems an: Der vom Gründer Sebastian Holländer selbst entwickelte KI-Baukasten liefert die KI-Funktionalitäten, sodass Softwarehäuser ihren Kunden KI-Funktionen anbieten können, ohne selbst in den Aufbau eigener KI-Teams zu investieren. Davon profitieren die Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und andere soziale Einrichtungen in ganz Deutschland.

Anwendungsbeispiel: Dokumentation direkt nach dem Einsatz

Ein typisches Einsatzszenario: Eine Pflegekraft eines ambulanten Pflegedienstes spricht direkt nach Abschluss eines Einsatzes in ihrer eigenen Muttersprache in ihr Diensthandy, was bei der pflegebedürftigen Person erledigt wurde, welche Vitalwerte erhoben wurden, und welche weiteren Schritte anstehen. Die Originalaufnahme wird an die Maxael-Schnittstelle übertragen. Dort erkennt die KI den Inhalt, übersetzt ihn, bereinigt und strukturiert die Angaben und überführt sie in ein Format, das den formalen Vorgaben der Pflegedokumentation entspricht. Die Pflegesoftware übernimmt die Daten anschließend automatisch. Ähnlich lassen sich weitere Module aus dem KI-Baukasten wie automatisierte Übergabeberichte oder die Auswertung von handschriftlichen Notizen und Arztbriefen einbinden.

Datenschutz „Made in Germany“

Gerade bei sensiblen Gesundheitsdaten legt Maxael Systems Wert auf Datenschutz nach deutschem Standard: Es werden keine Cloud-Dienste US-amerikanischer Anbieter genutzt. Alle Modelle laufen lokal auf Servern in Deutschland. Und es werden ausschließlich die Daten verarbeitet, die für die jeweilige Dokumentationsaufgabe notwendig sind. Damit sollen Pflegeeinrichtungen und Softwarehäuser rechtssicher planen können, ohne auf Anbieter außerhalb der EU angewiesen zu sein.

"Softwareanbieter wie auch Pflegeeinrichtungen signalisieren uns einen sehr großen Bedarf. Während die Big Player der Branche eigene KI-Anwendungen entwickeln, bleiben kleine und mittelgroße Unternehmen auf der Strecke und müssen Kundenanfragen nach KI-Funktionen oft ablehnen", erklärt Sebastian Holländer, Gründer und Geschäftsführer von Maxael Systems. "Das will ich ändern. Die Vorteile der Künstlichen Intelligenz sollen allen Pflegeeinrichtungen und damit allen Pflegekräften zugutekommen."

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