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Deutschland wird älter – aber die Häuser nicht: Wenn die eigene Treppe zum Hindernis wird

(openPR) Deutschland wird älter – aber die Häuser nicht: Wenn die eigene Treppe plötzlich über das Zuhause entscheidet

In jedem dritten deutschen Privathaushalt lebt bereits mindestens ein Mensch ab 65 Jahren. Gleichzeitig sind viele Wohnungen und Häuser nicht darauf vorbereitet, dass ihre Bewohner älter werden. Besonders eine alltägliche Barriere kann dann zum Problem werden: die eigene Treppe.

Düsseldorf/Hannover, August 2026. – 30 Jahre lang war sie einfach nur da. Morgens hinunter, abends hinauf. Vielleicht 14 oder 15 Stufen zwischen Wohnzimmer und Schlafzimmer. Niemand denkt darüber nach.

Bis aus einer Treppe plötzlich ein Hindernis wird.

So oder ähnlich beginnt für viele ältere Menschen eine Entscheidung, die weit über die Frage nach einem Treppenlift hinausgeht: Kann ich in meinem eigenen Zuhause bleiben?

Diese Frage dürfte in Deutschland immer mehr Familien beschäftigen. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes lebte 2025 in rund einem Drittel aller deutschen Privathaushalte mindestens eine Person ab 65 Jahren. In 26 Prozent aller Haushalte lebten sogar ausschließlich Menschen dieser Altersgruppe.

Bei Hochbetagten verschärft sich die Situation: Befand sich mindestens eine Person ab 85 Jahren im Haushalt, handelte es sich in 62 Prozent der Fälle um einen Einpersonenhaushalt.

Das Haus bleibt gleich. Der Mensch verändert sich.

Viele Häuser wurden für eine ganz andere Lebensphase gebaut.

Unten Küche und Wohnzimmer. Oben Schlaf- und Badezimmer. Die Waschmaschine im Keller. Dazwischen: Treppen.

Was über Jahrzehnte selbstverständlich funktioniert hat, kann nach einem Sturz, einer Operation oder durch nachlassende Kraft innerhalb kurzer Zeit zum Problem werden.

„Wir erleben immer wieder, dass Menschen ihr Haus eigentlich gar nicht verlassen möchten“, sagt Jörg Kutta, Geschäftsführer der ProLift Treppenlifte GmbH. „Sie haben dort 30 oder 40 Jahre gelebt, ihre Kinder großgezogen und kennen jeden Nachbarn. Und plötzlich steht die Frage im Raum, ob sie umziehen müssen – manchmal nur deshalb, weil sie eine Etage nicht mehr sicher erreichen.“

Das Problem betrifft längst nicht nur die Betroffenen selbst.

Häufig sind es die Kinder, die zuerst merken, dass sich etwas verändert: Die Mutter geht kaum noch in den Keller. Der Vater zieht sich beim Treppensteigen am Geländer hoch. Besuche im Obergeschoss werden vermieden. Oder es fällt beiläufig der Satz: „Ich gehe heute nicht mehr hoch.“

Aus einer scheinbar kleinen Einschränkung kann so Stück für Stück ein Verlust von Selbstständigkeit entstehen.

Viele Familien reagieren erst, wenn es dringend wird

Nach der Erfahrung von ProLift beschäftigen sich Familien häufig erst dann intensiv mit Barrieren im eigenen Zuhause, wenn bereits konkreter Handlungsdruck entstanden ist.

Dabei muss altersgerechtes Wohnen nicht automatisch einen großen Umbau bedeuten.

Haltegriffe, bessere Beleuchtung, rutschhemmende Flächen, Rampen, Veränderungen im Badezimmer oder eine andere Aufteilung der Wohnbereiche können bereits helfen. Wenn unterschiedliche Etagen dauerhaft erreichbar bleiben müssen, kann auch ein Treppenlift eine Möglichkeit sein.

Entscheidend ist deshalb weniger die Frage:

„Brauche ich heute einen Treppenlift?“

Sondern:

„Kann ich in diesem Zuhause noch leben, wenn meine Mobilität in fünf oder zehn Jahren nachlässt?“

„Niemand sollte sich vorsorglich einen Treppenlift einbauen lassen, den er nicht braucht“, sagt Kutta. „Aber wir sollten viel früher darüber sprechen, wie Menschen wohnen möchten, wenn sie älter werden. Wer erst darüber nachdenkt, wenn nach einem Krankenhausaufenthalt plötzlich eine schnelle Lösung benötigt wird, muss wichtige Entscheidungen unter Zeitdruck treffen.“

Zuhause alt werden wird zu einer der großen Wohnfragen Deutschlands

Die Debatte betrifft damit weit mehr als die Treppenliftbranche.

Wenn immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen und gleichzeitig möglichst lange selbstständig leben möchten, muss sich auch die Frage verändern, was ein altersgerechtes Zuhause ausmacht.

Dabei geht es nicht darum, jede Wohnung vollständig barrierefrei umzubauen.

Es geht darum, Hindernisse rechtzeitig zu erkennen.

Denn manchmal entscheidet nicht die Größe des Hauses, nicht das Alter seiner Bewohner und auch nicht deren grundsätzliche Selbstständigkeit darüber, ob ein Leben zuhause weiterhin möglich ist.

Manchmal sind es nur 15 Stufen.

Über ProLift Treppenlifte

Die ProLift Treppenlifte GmbH unterstützt Menschen und ihre Angehörigen dabei, Lösungen für mehr Mobilität und Selbstständigkeit im eigenen Zuhause zu finden. Das Unternehmen berät herstellerunabhängig zu Treppenliften für gerade und kurvige Treppen und vergleicht geeignete Modelle und Preise verschiedener Hersteller. Darüber hinaus unterstützt ProLift bei möglichen Förderungen und Zuschüssen sowie bei der Umsetzung und Montage.

Pressekontakt / weitere Informationen

ProLift Treppenlifte GmbH
Königsallee 19
40212 Düsseldorf

Telefon: 0800 / 5 888 620
E-Mail: info@prolift-treppenlifte.de
Website: www.prolift-treppenlifte.de

Video:
Herzlich Willkommen bei ProLift Treppenlifte
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News-ID: 1320236
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