(openPR) Von der Suche nach einer Kinderjeans zur eigenen Secondhand-Plattform: Paar aus dem Hunsrück gründet mamicado
Aus einer alltäglichen Situation entstand eine Idee, die inzwischen tausende Familien erreicht. Kathie (31) und Dennis (34) aus Lieg im Hunsrück haben mit mamicado eine Plattform geschaffen, die sich ausschließlich auf Kinderkleidung und Kinderausstattung konzentriert – regional, nachhaltig und familienfreundlich.
Den Anstoß gab die Suche nach einer kurzen Zara-Jeans für den neunjährigen Sohn des Paares. Statt Angebote aus der Umgebung wurden überwiegend Anzeigen aus Frankreich, Italien oder den Niederlanden angezeigt. Die Versandkosten waren teilweise höher als der eigentliche Warenwert.
„Ich wollte einfach nur Kinderkleidung finden“, erzählt Kathie. „Früher gab es Plattformen wie Mamikreisel, auf denen genau das im Mittelpunkt stand. Heute findet man dort alles Mögliche – von Fernsehern bis hin zu Möbeln. Die Übersichtlichkeit ist verloren gegangen.“
Aus diesem Gedanken entstand die Idee, selbst eine Plattform zu entwickeln. Dennis, gelernter Informatiker und heute als Schreiner und Monteur tätig, war sofort überzeugt: „Das bekommen wir hin.“
Bereits im März begann das Paar mit der Entwicklung. Am 10. Mai ging die Webversion von mamicado online. Wenig später folgten die Android-App und anschließend die iPhone-App. Die komplette Entwicklung – vom Design über die Programmierung bis hin zum Betrieb der Server – übernahmen Kathie und Dennis selbst und investierten dafür neben ihren Vollzeitjobs zahlreiche Abende und Wochenenden.
Schon während der Entwicklungsphase wurden Eltern intensiv eingebunden. Viele Funktionen der Plattform entstanden direkt aus den Wünschen und Rückmeldungen der späteren Nutzer. „Wir wollten eine Plattform entwickeln, die sich wirklich an den Bedürfnissen von Familien orientiert“, erklärt Dennis.
Im Mittelpunkt von mamicado stehen Kinderkleidung und Kinderausstattung. Gleichzeitig setzt die Plattform bewusst auf Regionalität. Familien sollen Dinge aus ihrer Umgebung kaufen oder persönlich abholen können und dadurch Versandkosten sparen. Ergänzt wird das Angebot durch ein Elternforum, das Raum für Fragen, Erfahrungen und gegenseitige Unterstützung bietet.
Der Erfolg kam schneller als erwartet. Bereits im ersten Monat registrierten sich mehr als 1.000 Nutzer. Heute verzeichnet mamicado über 1.555 registrierte Nutzer und rund 6.800 Anzeigen. Die Plattform ist als Webversion sowie als App für Android und iPhone verfügbar und kann mittlerweile auch in Österreich und der Schweiz genutzt werden.
Besonders bewegt das Gründerpaar das Feedback der Community. Fast täglich erreichen sie Nachrichten von Eltern, die sich über eine spezialisierte Alternative freuen. Viele berichten, dass sie genau eine solche Plattform vermisst haben. Diese Rückmeldungen seien die größte Motivation, das Projekt kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Herausforderungen gab es dennoch reichlich. Vor allem die Veröffentlichungen in den App-Stores von Google und Apple verlangten Geduld und Ausdauer. Trotzdem blieb das Ziel stets dasselbe: Familien eine einfache und nachhaltige Möglichkeit zu bieten, Kinderkleidung weiterzugeben und günstig einzukaufen.
Noch wird mamicado vollständig aus eigener Tasche finanziert. Trotzdem möchten Kathie und Dennis die Plattform dauerhaft fair und für möglichst viele Familien zugänglich halten. Langfristig verfolgen sie eine klare Vision: mamicado soll zur größten Kinder-Secondhand-Plattform im deutschsprachigen Raum wachsen – ohne dabei die Werte aus den Augen zu verlieren, mit denen alles begann.
Auch der Name spiegelt diese Idee wider. „Mami“ steht für Mama, „cado“ leitet sich von der Avocado ab und symbolisiert Nachhaltigkeit. Gemeinsam stehen beide Begriffe für das, was mamicado ausmachen soll: Familien, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft.
Über mamicado
mamicado ist eine spezialisierte Secondhand-Plattform für Kinderkleidung und Kinderausstattung. Neben dem klassischen Kaufen und Verkaufen bietet die Plattform ein Elternforum sowie einen starken Fokus auf regionale Angebote, um Versandwege zu verkürzen und persönliche Abholungen zu erleichtern. Die Nutzung ist aktuell kostenlos.














