(openPR) Darmstadt, 24. Juni 2026 – „Wir brauchen eine neue Strategie." Kaum ein Satz fällt in Unternehmen häufiger – und kaum einer löst bei Inhabern und Geschäftsführern weniger Begeisterung aus. Der Grund: Viele haben bereits mehrere Strategien erlebt. Gute Workshops, saubere Folien, plausible Maßnahmen – und am Ende dennoch das Gefühl: viel Aufwand, wenig Wirkung. Für dieses Phänomen gibt es einen Begriff: Strategiemüdigkeit. In einem neuen Beitrag in seinem „Denkraum" argumentiert der Darmstädter Strategieberater Tom Hill, dass dahinter selten ein Strategieproblem steckt – sondern ein Orientierungsproblem.
„Die meisten Unternehmen haben nicht zu wenig Strategie. Sie haben schon zu viele erlebt", sagt Tom Hill. „Strategien beantworten, was wir tun und wie wir es tun. Nur selten beantworten sie die eigentliche Frage: Wohin wollen wir überhaupt?"
Die Ursache liegt oft im Zuviel
Bemerkenswert ist Hills Befund zur Ursache. Strategiemüdigkeit entstehe selten durch Scheitern, sondern durch Zuviel. Zu viele Ziele. Zu viele Projekte. Zu viele Chancen, die niemand liegen lassen will. Zu viele Anforderungen – alle gleichzeitig. „Es trifft oft die Unternehmen, die laufen, nicht die, die straucheln", so Hill. „Je mehr ein Unternehmen gleichzeitig schultert, desto schwerer fällt Orientierung. Nicht, weil zu wenig getan wird – sondern weil zu viel getan wird."
Hinzu kommen wiederkehrende Muster: eine Richtung, die nur auf Folien existiert, nicht in den Köpfen; zu viele Prioritäten; ein Tagesgeschäft, das jede Strategie überrollt; widersprüchliche Signale der Führung; und ein fehlender, attraktiver Horizont. „Menschen folgen keiner Roadmap. Sie folgen einer Vorstellung davon, was möglich werden könnte", sagt Hill.
Erst der Horizont, dann der Weg
Daraus leitet Hill eine umgekehrte Reihenfolge ab. Statt mit Maßnahmen oder einem neuen Strategiepapier zu beginnen, setzt seine Arbeit bei der Orientierung an: mit Abstand, mit dem Blick von außen, im Sparring. „Die meisten Unternehmen planen den Weg. Wir beginnen mit dem Horizont", erklärt Hill. Aus dieser Klarheit entstehe ein sogenanntes Zukunftsbild – ein konkretes, geteiltes Bild davon, wohin sich ein Unternehmen entwickeln soll. „Das Zukunftsbild ist kein Produkt, das man am Anfang kauft. Es ist das Ergebnis – und es macht die anschließende Strategie erst wirksam."
Sein Fazit für strategiemüde Unternehmen: nicht mit der nächsten Strategie beginnen, sondern mit einer ehrlichen Standortbestimmung.
Der vollständige Beitrag ist hier abrufbar: https://viewfromthehill.de/denkraum/strategiemuedigkeit-die-loesung/?utm_source=openpr&utm_medium=pr&utm_campaign=strategiemuede-serie&utm_content=pressemitteilung

„Aus allem, was ist, das formen, was sein könnte." – das ist der Leitsatz von viewfromthehill. Die Beratung von Tom Hill arbeitet mit Unternehmerinnen und Unternehmern an der Frage, die vor Innovation und Strategie liegt: Wohin soll sich das Unternehmen entwickeln? Im Zentrum steht das Zukunftsbild – ein konkretes, geteiltes Bild der angestrebten Entwicklung, aus dem sich Strategie, Entscheidungen und Führung ableiten. Sparring statt Analyse: in Zukunftsbild-Workshops, in strategischem Sparring und in Klarheits-Arbeit in Transformations- und Nachfolgephasen. Tom Hill ist Strategieberater mit über 15 Jahren Mittelstandserfahrung, Partner im Beraternetzwerk Fuchs von Morgen. Standort: Darmstadt. Für Unternehmerinnen und Unternehmer, die größer denken müssen, als ihr Modell aktuell trägt.









