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Automatisierte Fernablesung von Stromzählern in der Wohnungswirtschaft

15.06.202612:23 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Automatisierte Fernablesung von Stromzählern in der Wohnungswirtschaft
Infografik „Allgemein- und Betriebsstromzähler in der Wohnungswirtschaft“ (© XEE Technology GmbH)
Infografik „Allgemein- und Betriebsstromzähler in der Wohnungswirtschaft“ (© XEE Technology GmbH)

(openPR) Teasertext:

Manuelle Ablesungen von Allgemein- und Betriebsstromzählern kosten Zeit, sind fehleranfällig und erschweren ein effizientes Energiemanagement. Moderne Funklösungen schaffen hier Abhilfe: Mit dem Funk-Kommunikationsadapter XEEny lassen sich nahezu alle digitalen Stromzähler unkompliziert in bestehende wM-Bus/OMS-Infrastrukturen integrieren – ohne Eingriff in die Elektroinstallation. Wie die Wohnungswirtschaft dadurch Prozesse automatisiert, Kosten senkt und gleichzeitig mehr Transparenz gewinnt, zeigt dieser Fachartikel.

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Haupttext:

Überblick

In größeren Wohnimmobilien werden bestimmte Stromverbraucher bewusst über separate Stromzähler erfasst, um eine klare Zuordnung der Kosten, bessere Kontrolle und eine gerechte Abrechnung zu ermöglichen. Einige wichtige Beispiele sind:

  • Außen- und Allgemeinbeleuchtung.
    Treppenhaus, Flure, Keller und Außenbeleuchtung werden häufig zusammengefasst als „Allgemeinstrom“.
  • Aufzugsanlagen.
    Diese besitzen einen eigenen Zähler, da sie einen erheblichen und gut abgrenzbaren Stromverbrauch verursachen. Die Kosten werden meist dem „Betriebsstrom“ zugeordnet.
  • Wärmepumpen.
    Die gesonderte Erfassung des Stromverbrauchs von Wärmepumpen ist gemäß Heizkostenverordnung seit 01.10.2025 ausnahmslos für alle Anlagen Pflicht. Der Strom für die Wärmeerzeugung mittels Wärmepumpe zählt zu den umlegbaren Betriebskosten.
  • Wallboxen.
    Ladepunkte für Elektrofahrzeuge werden separat erfasst, um den Verbrauch einzelnen Nutzern zuordnen zu können.

Die Trennung der Verbrauchserfassung ermöglicht eine transparente Kostenverteilung, erleichtert die Betriebskostenabrechnung und hilft beim Energiemanagement. Gerade in größeren Beständen ist sie außerdem Voraussetzung für Effizienzanalysen und Optimierungsmaßnahmen.

Aktuelle Situation

In der Praxis arbeiten viele Wohnungsgenossenschaften und Immobilienverwalter mit manueller Ablesung der Allgemein- und Betriebsstromzähler. Der Hausmeister oder ein externer Dienstleister muss dazu die einzelnen Liegenschaften anfahren. Dadurch entstehen einerseits hohe Kosten durch organisatorischen Aufwand und gebundene Arbeitszeit, andererseits leiden Datenqualität und Transparenz.

Dieser manuelle Prozess ist zudem fehleranfällig. Schon kleine Fehler wie ein Zahlendreher können zu fehlerhaften Abrechnungen und Reklamationen durch die Mieter führen.

Automatisierung

Das Ziel ist die automatisierte Ablesung von Allgemeinstromzählern. Neben der Zeitersparnis, Effizienzsteigerung und Verbesserung der Datenqualität ergeben sich weitere Vorteile. Die digitalen Systeme liefern präzise und lückenlose Verbrauchsdaten, was eine höhere Transparenz und bessere Auswertbarkeit der Daten zur Folge hat.

Automatisierte Systeme ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung des Stromverbrauchs. Dadurch können Auffälligkeiten, wie ungewöhnlich hoher Verbrauch oder technische Defekte, frühzeitig erkannt und behoben werden. Dies trägt nicht nur zur Kostensenkung, sondern auch zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Immobilien bei.

Zusätzlich verbessert die automatisierte Ablesung die Flexibilität und Skalierbarkeit. Gerade bei größeren Immobilienportfolios oder überregionalen Beständen ist eine manuelle Ablesung mit erheblichem organisatorischem Aufwand verbunden. Digitale Lösungen hingegen lassen sich problemlos auf viele Objekte gleichzeitig anwenden.

Praktische Umsetzung

Messdienstleister sind als traditioneller Partner der Immobilienwirtschaft für die Erfassung der Verbrauchswerte von Wärme, Wasser und Heizung tätig. Dies geschieht in der Regel funkbasiert und automatisiert. In den Liegenschaften sind dafür zentrale Datensammler und Gateways installiert. Diese erfassen die Daten der einzelnen Zähler und übertragen sie per Mobilfunk an den Messdienstleister.

Für die Funkkommunikation von den Messstellen an das Gateway ist wireless M-Bus (wM-Bus)/OMS der klar dominierende Standard. Die Funktechnologie wM-Bus/OMS ist europaweit standardisiert, herstellerübergreifend interoperabel und optimal für die Vernetzung innerhalb von Gebäuden ausgelegt.

Eine Lösung für die automatische Erfassung der Allgemein- und Betriebsstromzähler scheint damit naheliegend: Die Messdienstleister binden die betreffenden Stromzähler einfach per Funk in ihre bestehende wM-Bus/OMS-Infrastruktur ein. Einziges Problem dabei ist, dass in Deutschland nur die allerwenigsten Stromzähler eine Funkschnittstelle besitzen.

An dieser Stelle kommt der Kommunikationsadapter XEEny von XEE Technology ins Spiel. Als Nachrüst-Lösung für die Infrarot-Schnittstelle digitaler Stromzähler kann nahezu jeder Zähler mit wM-Bus/OMS ausgestattet werden. Eingriffe in die bestehende Elektroinstallation sind nicht erforderlich. Die Nachrüstung kann deshalb auch durch nicht elektrotechnisch geschulte Personen erfolgen. Mit XEEny stehen die Stromzähler-Daten in einer zeitlichen Auflösung von 15 Minuten für die automatisierte Erfassung zur Verfügung. XEEny ist durch Batteriebetrieb mit einer typischen Laufzeit von mehr als 10 Jahren nahezu wartungsfrei. Mit der extern spannungsversorgten Variante XEEny LIVE ist darüber hinaus auch eine Übertragung der Verbrauchsdaten im Minutentakt möglich.

Alle Informationen und Bilder zum XEEny hier: https://xee.de/xeeny/

Nutzen

Durch den wM-Bus/OMS-Kommunikationsadapter XEEny ist die funkbasierte Fernablesung der Allgemein- und Betriebsstromzähler sehr einfach möglich. Die Messdienstleister der Immobilienwirtschaft erweitern damit ihr Service-Spektrum ohne großen Aufwand um die Sparte „Strom“.

Insbesondere bei größeren Beständen lassen sich mit XEEny Fahrten, Personaleinsatz und Verwaltungsaufwand deutlich reduzieren.

Die kontinuierliche Verbrauchserfassung unterstützt zudem ESG- und Nachhaltigkeitsstrategien von Wohnungsunternehmen.

Insgesamt führt die automatisierte Ablesung der Stromzähler zu einer effizienteren Bewirtschaftung der Immobilien und stellt damit eine zukunftsorientierte und zudem auch wirtschaftlich attraktive Alternative zur manuellen Ablesung besonders in Mehrfamilienhäusern dar.

Kontaktdaten

Marko Herold

Leiter Produktmanagement bei XEE Technology GmbH

mh@xee.de

XEE Technology GmbH

Friedrichsgrüner Straße 13

08262 Muldenhammer

www.xee.de

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