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Max-Planck-Institut für Polymerforschung stärkt internationale Nachwuchsförderung mit Programm mit der Virginia Tech

(openPR) Ziel der Initiative ist es, den internationalen wissenschaftlichen Austausch im Bereich der Polymer- und Materialforschung zu stärken und Nachwuchswissenschaftler*innen in internationale Forschungsnetzwerke einzubinden. Das Programm Poly-ABROAD (Polymer Science Advancing Biologically-Inspired Research Opportunities Across Disciplines) wird durch eine Förderung der National Science Foundation der USA finanziert (Award #2505386).

Interdisziplinäre Forschung zwischen Virginia Tech und MPI-P

Während ihres Aufenthalts arbeiten die amerikanischen Nachwuchswissenschaftler*innen in verschiedenen Arbeitskreisen des MPI-P an Forschungsprojekten zu biologisch inspirierten Materialien und nachhaltigen Polymerkonzepten. Die Projekte umfassen unter anderem biokompatible Hydrogele für medizinische Anwendungen, funktionelle Polymerkomposite für flexible Elektronik, nachhaltige und selbstheilende Polymermaterialien sowie Biopolymer-Nanokomposite für Wasseraufbereitungssysteme.

Dabei profitieren die Forschenden von der interdisziplinären Forschungslandschaft des MPI-P und seiner Expertise in Polymerwissenschaften, Weicher Materie, Grenzflächenforschung und moderner Spektroskopie. Die Auswahl der Studierenden und Promovierenden erfolgte auf Grundlage ihrer bisherigen exzellenten wissenschaftlichen Leistungen und Forschungserfahrungen. Gleichzeitig bringen die Teilnehmenden eigene Forschungserfahrungen und unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven aus ihren Arbeitsgruppen an der Virginia Tech in die Arbeitskreise am MPI-P ein.

„Während eines Forschungsaufenthalts als Humboldt Research Fellow in Mainz habe ich die offene und interdisziplinäre Forschungsumgebung vor Ort sehr schätzen gelernt“, sagt John Matson, der als Professor für Chemie an der ViginiaTech arbeitet. „Aus dieser Erfahrung sowie aus Gesprächen mit meinem Kollegen und Co-Leiter des Programms, Michael Schulz, der als Fulbright-Stipendiat einige Zeit am MPIP verbracht hatte, entstand die Idee für das Poly-ABROAD-Programm. Unser Ziel ist es, Studierenden und Promovierenden der Virginia Tech die Möglichkeit zu geben, internationale Forschungserfahrung zu sammeln und wissenschaftliche Netzwerke über Ländergrenzen hinweg aufzubauen.“

Internationales Forschungsumfeld in Mainz

Während ihres Aufenthalts sind die Nachwuchswissenschaftler:innen als Gäste in das Max Planck Graduate Center mit der Johannes Gutenberg Universität (MPGC) integriert. Das MPGC ist ein gemeinsames Promotionsprogramm der beiden Max-Planck-Institute für Chemie und für Polymerforschung sowie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und wird durch die Max-Planck-Gesellschaft sowie das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz gefördert. Das MPGC bietet ein internationales und interinstitutionelles Umfeld für wissenschaftliche Ausbildung, Vernetzung und strukturierte Lehrangebote für Promovierende, die an interdisziplinären Forschungsthemen arbeiten. „Ich freue mich, dass das vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit seit 2009 geförderte MPGC maßgeblich dazu beiträgt, den internationalen Austausch mit Forschenden aus den USA zu stärken“, sagt Wissenschaftsminister Clemens Hoch.

Neben ihrer eigenen Forschung erhalten die amerikanischen Wissenschaftler:innen so die Möglichkeit, internationale und interdisziplinäre wissenschaftliche Zusammenarbeit aktiv zu erleben und darüber interkulturelle Erfahrungen im Austausch mit anderen Promovierenden zu sammeln.

Nachwuchsförderung durch internationale Kooperation

Mit dem Poly-ABROAD Programm fördern das MPI-P und die Virginia Tech den internationalen wissenschaftlichen Austausch und schaffen neue Möglichkeiten für die Ausbildung und Vernetzung von Nachwuchswissenschaftler:innen zwischen den USA und Deutschland. Gleichzeitig trägt das Programm zur internationalen Sichtbarkeit von Mainz und Rheinland-Pfalz im Bereich der multidisziplinären Polymer- und Materialforschung bei. Tanja Weil, Direktorin am MPI für Polymerforschung, freut sich über den Austausch: „Das Poly-ABROAD Programm zeigt, wie aus internationalem wissenschaftlichem Austausch weiterführende Kooperationen entstehen können, die sowohl die Forschung als auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stärken. Wir freuen uns sehr, die erste Kohorte der Virginia Tech am MPIP willkommen zu heißen und den Nachwuchswissenschaftler:innen Einblicke in die interdisziplinäre Forschungslandschaft des Instituts und des Max Planck Graduate Centers zu ermöglichen.“

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Sarah Chagri

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