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37 Projekte stärken Gestalter:innen von morgen

28.05.2026 • 10:13 Uhr • Wissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Mit der Ausschreibung „Die Welt ist mein Campus“ werden Projekte gefördert, die das Zusammen-wirken von Studierenden mit Wissenschaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen. Hochschu-len erhalten im Rahmen dieser Förderung die Möglichkeit, ihr Studiengangportfolio neu auszurich-ten, indem beispielsweise Studiengänge weiterentwickelt, reformiert, ersetzt oder neu etabliert werden können. Das Fördervolumen beträgt rund 84 Millionen Euro für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren. Die Projekte starten ab dem 1. Juli 2026.

Die ausgewählten Projekte setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Im Fokus stehen zum Beispiel Themen wie Demokratie in ländlichen Räumen, Nachhaltigkeit oder KI als Element in Future Engi-neering. In einem Projekt können Studierende in Freiwilligendiensten an der Universität Micro-Credentials erwerben. Und aus einem anderen Projekt soll ein neuer Studiengang entstehen, der Wissenschaftskommunikation und Medienkompetenz miteinander verbindet.

Die Stiftung gratuliert den erfolgreichen Projekten. „Wir waren sehr beeindruckt von der Fächer-vielfalt und den Ideen“, sagt Prof. Dr. Roger Erb, Vorstand Wissenschaft der Stiftung Innovation in der Hochschullehre. „Außerdem hat uns die Bereitschaft der Hochschulen imponiert, Studium und Lehre angesichts der sich rasant ändernden Bedingungen und Erwartungen zu verändern. Wir wünschen den Projekten schon jetzt viel Erfolg und sind gespannt auf die Erfahrungen.“

Ausgewählt hat die erfolgreichen Anträge der Ausschuss zur Projektauswahl in einem wettbewerb-lichen, wissenschaftsgeleiteten Verfahren. Der Ausschuss besteht aus Expert:innen aus der Wis-senschaft (inklusive Studierenden) sowie Vertreter:innen der Länder und des Bundes. Die Ex-pert:innen sind dabei in der Mehrheit. Der Projektauswahl vorgeschaltet ist die Begutachtung der Anträge durch externe Gutachter:innen.
„Die hohe Beteiligung an dieser Ausschreibung macht die in den Universitäten zunehmenden und nötigen Transformationsprozesse deutlich“, sagt Prof. Dr. Monique Meier (Technische Universität Dresden), stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses zur Projektauswahl. „Studierende als zent-rale Akteure in die Gestaltung, Umsetzung und Reflexion von Lernen, ihrer persönlichen Weiter-entwicklung und gesellschaftlichen Teilhabe einzubinden, setzt partizipative, flexible und innovati-ve Konzepte voraus. Die nun zu gestaltenden Wege an den Universitäten werden herausfordernd sein – sichtbar für den Auswahlausschuss steckt in ihnen aber auch das Potenzial einer zukunfts-weisenden Mitgestaltung der Hochschullandschaft. Nun heißt es Vorangehen und wir freuen uns sehr auf die ersten Erkenntnisse und sichtbaren Spuren.“

Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) engagiert sich seit 2021 bundesweit für Inno-vationen in Studium und Lehre. Dafür fördert sie Projekte an einzelnen Hochschulen oder Verbund-vorhaben. Zudem schafft die Stiftung Vernetzungsangebote für die Community, stärkt den Wissen-stransfer und fördert den Austausch über Projektergebnisse, Erfolge und Herausforderungen. Sämtliche Mittel werden von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.
Auf der Stiftungswebsite finden Sie alle Informationen zu den geförderten Projekten.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Matthias Klein

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