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FACC: Deutlich rentabler dank CORE-Programm

(openPR)

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG hat im Geschäftsjahr 2025 einen deutlichen Sprung in der operativen Rentabilität vollzogen. Diverse Unternehmenskennzahlen belegen diese positive Entwicklung.

Was steckt hinter CORE?



Das Kürzel steht für Corporate Reshape" - und der Name ist Programm. Der FACC-Vorstand beschloss das strukturierte Transformationsprogramm im vierten Quartal 2024, nachdem die EBIT-Marge des Konzerns im Geschäftsjahr 2024 bei lediglich 3,2 Prozent gelegen hatte. CORE ist auf zwei Jahre ausgelegt und läuft bis Ende 2026. Das adressierte Einsparungspotenzial beläuft sich auf rund 80 Mio. Euro, verteilt auf vier operative Hebel: Materialkosten senken, Inflationseffekte an den Markt weitergeben, Produktionseffizienz steigern sowie allgemeine Sach- und Fixkosten reduzieren. Als übergeordnetes Finanzziel für das Jahr 2027 hat das Management eine Konzern-EBIT-Marge zwischen 8 und 10 Prozent ausgegeben - mehr als doppelt so hoch wie der Ausgangswert aus dem Jahr 2024.

Die Zahlen sprechen für sich

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 zeigte CORE bereits klar messbare Wirkung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 28,3 Mio. Euro auf 42,3 Mio. Euro - ein Plus von 49,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die EBIT-Marge verbesserte sich entsprechend von 3,2 auf 4,3 Prozent. Gleichzeitig kletterte der Umsatz um 11,3 Prozent auf 984,4 Mio. Euro und markiert damit den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von 0,14 Euro auf 0,46 Euro. Auch das Nettoergebnis nach Steuern stieg deutlich: von 6,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 21,2 Mio. Euro.

Dass dieses Wachstum ohne massive Personalaufstockung gelang, unterstreicht die gestiegene Effizienz zusätzlich. Der weltweite Mitarbeiterstand des FACC-Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2025 lediglich um 57 Vollzeitäquivalente (FTE) auf insgesamt 3.907 FTE. Einem Umsatzwachstum von 11,3 Prozent steht damit ein Personalwachstum von unter 1,5 Prozent gegenüber - ein konkreter Beleg dafür, dass CORE wirkt.

Besonders bemerkenswert ist, dass im Geschäftsjahr 2025 erstmals wieder alle drei Divisionen positive operative Ergebnisse auswiesen. Die Division Engines & Nacelles erzielte mit einer EBIT-Marge von 12,1 Prozent erneut den stärksten Ergebnisbeitrag. Die umsatzstärkste Division Cabin Interiors drehte nach Jahren mit negativem EBIT ins Plus und erzielte eine Marge von 2,9 Prozent - nach minus 1,6 Prozent im Vorjahr. Maßgeblich dazu beigetragen hat der kroatische Produktionsstandort, der dank wachsender Skaleneffekte mittlerweile einen substanziellen Beitrag zur Ergebnisstabilisierung leistet. Die Division Aerostructures blieb mit einer EBIT-Marge von 2,1 Prozent hingegen unter den Vorjahreswerten, da erhebliche Kostensteigerungen bei Rohmaterialien das Ergebnis belasteten.

Herausforderungen bleiben bestehen

Trotz des positiven Gesamtbilds betont das Management, dass die Transformation noch nicht abgeschlossen ist. Insbesondere im Bereich der Materialkosten besteht weiterhin erheblicher Handlungsbedarf - eine Neuausrichtung der internationalen Supply Chain ist in Arbeit. Hohe Standortkosten in Österreich sowie Lieferkettenvolatilität gehören zu den strukturellen Belastungsfaktoren, die auch 2026 relevant bleiben werden. Parallel dazu arbeitet FACC im Rahmen von CORE an einer nachhaltigen Reduktion der Lagerbestände - durch Prozessverbesserungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und mit Unterstützung eines externen Beratungshauses. Für 2026 hat sich das Management neben einer weiteren Steigerung der operativen Profitabilität in allen Divisionen auch die Verbesserung des Free Cashflows als übergeordnetes Ziel gesetzt, um das Finanzprofil des Konzerns gezielt zu stärken. CORE wird daher das laufende Geschäftsjahr weiter begleiten, und das Management erwartet eine Umsatzsteigerung von 5 bis 15 Prozent sowie eine weitere Verbesserung der operativen Marge.

Für Anleger, die auf den langfristigen Profitabilitätspfad von FACC setzen, liefert das Geschäftsjahr 2025 zumindest einen klaren Zwischenbefund: Die Richtung stimmt - und der Weg dorthin ist ausgemessen.

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FACC
ISIN: AT00000FACC2
WKN: A1147K
www.facc.com/

Links:
www.dlr.de/en/research-and-transfer/projects-and-missions/exact-dlr-studies-of-sustainable-aviation
www.facc.com/de/investoren/finanzberichte-facc-investoren/

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