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Forschung & Entwicklung hat für FACC AG höchste Priorität

(openPR)

Generative Künstliche Intelligenz verändert die Unternehmenslandschaft in einem Tempo, das noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar war. Dies trifft in besonders hohem Maße auf technologieorientierte Unternehmen zu.

Laut der im Juni 2025 veröffentlichten KPMG-Studie Generative KI in der deutschen Wirtschaft 2025", für die über 650 Entscheider aus 18 Branchen befragt wurden, betrachten mittlerweile 91 Prozent der Unternehmen generative KI als wichtiges Thema für ihr Geschäftsmodell und ihre künftige Wertschöpfung - ein Anstieg um 36 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Der Druck, bei dieser Entwicklung nicht zurückzufallen, wächst branchenübergreifend. Dass ein österreichischer Luftfahrtzulieferer dabei keine Ausnahme bildet, zeigt ein Blick auf die FACC AG mit Sitz in Ried im Innkreis: Das Unternehmen investiert gezielt in Forschung, Entwicklung und Digitalisierung.



F&E ist Chefsache - buchstäblich

Bei der FACC AG (ISIN: AT00000FACC2) ist Forschung und Entwicklung (F & E) nicht irgendwo im mittleren Management angesiedelt. CEO Robert Machtlinger verantwortet höchstpersönlich diesen Bereich direkt auf Vorstandsebene - gemeinsam mit Produktion und Vertrieb. Das ist ein klares Signal: Technologische Innovation gilt dem Unternehmen als strategischer Wettbewerbsvorteil, nicht als Unterstützungsfunktion. Dieser Ansatz spiegelt sich auch in der Unternehmensstrategie Roadmap 2030" wider, in der die Weiterentwicklung bestehender Fertigungsprozesse explizit als Voraussetzung für künftiges Mengenwachstum genannt wird.

Über sechs Prozent des Umsatzes fließt in F&E

Zahlen belegen diese Priorität eindrücklich. Laut Geschäftsbericht 2025 hat FACC im abgelaufenen Geschäftsjahr fast 60 Millionen Euro für unternehmens- und kundenbezogene Forschungs- und Entwicklungsleistungen aufgewendet - das entspricht über sechs Prozent des Konzernumsatzes von rund 984 Millionen Euro. Davon entfielen etwa 57,5 Millionen Euro auf kundenbezogene Entwicklungsleistungen und rund 2,5 Millionen Euro auf unternehmensinterne Forschungsaktivitäten. Insgesamt hielt FACC Ende Dezember 571 Patente oder Patentanmeldungen aufrechte - darunter fünf neue Anmeldungen und 45 neu erteilte Patente allein im Geschäftsjahr 2025.

KI: (noch) kein Produkt, aber ein wichtiges Werkzeug

Im Bereich Künstliche Intelligenz befindet sich FACC derzeit noch in der Implementierungsphase - der Aufbau einer konzernweiten GenAI-Plattform ist laut Geschäftsbericht 2025 als strategischer Schwerpunkt definiert. Ziel ist es, generative KI sicher und verantwortungsvoll in allen Unternehmensbereichen einzusetzen, wo es Sinn macht - von der Prozessautomatisierung über das Wissensmanagement bis hin zu Engineering-Unterstützung und Supply-Chain-Analysen.

Besonders relevant wird KI im Kontext der automatisierten Faserverbundfertigung. FACC investiert in digitale Inline-Qualitätsüberwachung, vernetzte Maschinen und robotergestützte Fertigungsverfahren wie Automated Fiber Placement (AFP). Diese Systeme, die die sogenannte First-Time-Right-Quote" erhöhen und Nacharbeit minimieren sollen, werden in der industriellen Praxis häufig durch Machine-Learning-Modelle ergänzt. Perspektivisch sind weitere KI-Einsatzfelder denkbar: generatives Design von Leichtbaustrukturen, digitale Zwillinge oder KI-gestützte Auswertung von Testdaten.

Wo F&E besonders intensiv betrieben wird

Die Forschungsaktivitäten von FACC konzentrieren sich auf vier Schwerpunkte: ratenfähige Duroplast-Fertigungsprozesse, thermoplastische Materialien und Fertigungsprozesse, Kabinenmaterialien auf Basis von Faserverbundwerkstoffen sowie die Automatisierung und Digitalisierung der Faserverbundfertigung. Thermoplastische Verbundwerkstoffe gelten dabei als besonders zukunftsträchtig, weil sie leichter, besser recyclebar und für industrielle Serienfertigung geeigneter sind als herkömmliche Materialien.

FACC treibt diese Entwicklungen nicht nur intern voran. Im Rahmen des EU-Förderprogramms Clean Aviation Europe läuft gemeinsam mit Airbus ein Forschungsprojekt, das auf klimafreundliche und ressourceneffiziente Luftfahrttechnologien abzielt. Darüber hinaus demonstrierte FACC im EU-Forschungsprojekt UP-Wing" - gemeinsam mit Airbus, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Werkstoffspezialisten Hexcel - das Potenzial weiterentwickelter RTM-Harzsysteme für Strukturbauteile. Ziel war es, Zykluszeiten zu verkürzen und die Serienfähigkeit dieser Prozesse voranzutreiben. Beide Projekte belegen, dass FACC in der europäischen Luftfahrtforschung als gefragter Kooperationspartner wahrgenommen wird.

Ergänzt wird das durch die enge Kooperation mit der FH Oberösterreich: FACC fördert Studierende mit Stipendien und ermöglicht Praktika - und sichert sich so frühzeitig Zugang zu qualifizierten Fachkräften im Bereich Leichtbau und Composite-Werkstoffe. Das eigene Technologie- und Testzentrum in St. Martin im Innkreis sowie Engineering-Standorte in Wien, Bratislava, Shanghai und Pune runden die internationale Forschungsinfrastruktur ab.

Fazit: Für Privatanleger, die FACC AG im Blick haben, liefert der Geschäftsbericht 2025 einen klaren Hinweis: Das Unternehmen sieht Forschung und Innovation nicht als Kostenfaktor, sondern ausdrücklich als Hauptansatz, um sich im Wettbewerb von Mitbewerbern zu unterscheiden.

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FACC
ISIN: AT00000FACC2
WKN: A1147K
www.facc.com

Quelle
kpmg.com/de/de/themen/digital-transformation/kuenstliche-intelligenz/studie-generative-ki-in-der-deutschen-wirtschaft-2025.html
www.facc.com/de/investoren/finanzberichte-facc-investoren/
press.facc.com/Media_Detail.aspx?id=842429&menueid=15504&l=deutsch

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