(openPR) Rudolstadt, 26. März 2026 - Die Polytives GmbH, Spezialistin für die Entwicklung und Herstellung von einzigartigen polymeren Additiven, setzt neue Maßstäbe in der Verarbeitung von PMMA-Compounds. Aktuelle Untersuchungen belegen, dass der Einsatz ihres Prozessadditivs bFI A 3745 signifikante Effizienzsteigerungen im Herstellungsprozess ermöglicht: Die Fließfähigkeit wird deutlich erhöht, die Prozesseffizienz erheblich gesteigert und damit u.a. der CFP reduziert, während die für PLEXIGLAS* charakteristische Lichttransparenz und mechanische Stabilität über 10.000 Stunden bewitterungsstabil bleiben.
Untersucht wurden PMMA-Compounds auf Basis gängiger PLEXIGLAS-Formmassen (6N, 7N und 8N), die mit bis zu 7 % des polymeren Additivs bFI A 3745 modifiziert wurden. Da dieses Additiv aus hyperverzweigtem PMMA besteht, ist es chemisch vollständig zur Polymermatrix identisch.
Folgende Prozesse konnten optimiert werden:
- deutliche Reduktion der Schmelzeviskosität,
- eine signifikante Erhöhung der MVR-Werte bis zu über 100 %
- Zykluszeitverkürzungen von über 20 %,
- Absenkung der Verarbeitungstemperatur, teilweise um bis zu 35 °C und
- Prozessdrücke, die bis zu 50 % gesenkt werden konnten
Trotz dieser wesentlichen Prozessoptimierungspotenziale bleiben die lichtoptischen Eigenschaften der modifizierten Materialien unverändert.
Beständigkeit im Langzeittest
Zur Bewertung der Langzeitstabilität wurden Xenon-Bewitterungstests gemäß DIN EN ISO 4892-2 (Verfahren A) über einen Zeitraum von 10.000 Stunden durchgeführt.
Die Ergebnisse bestätigen die hohe Materialbeständigkeit:
- keine signifikanten Veränderungen der Lichttransmission im Bereich von 400–800 nm, sowie
- geringste Farbänderungen (Yellowness Index nach ASTM E313) deutlich unterhalb kritischer Schwellenwerte – auch bei Additivgehalten bis 7 %.
Die Tests belegen: Das polymere Additiv bewahrt die optischen und Stabilitätseigenschaften von PLEXIGLAS-Compounds auch unter Langzeitbelastung.
Wirtschaftlichkeit für anspruchsvolle Anwendungen
„Die Kombination aus optimierter Verarbeitung und stabilen Werkstoffeigenschaften eröffnet neue Freiheitsgrade für Entwicklungen und Innovationen bei Rohstoffherstellern, Compoundeuren und Verarbeitern“, erklärt Oliver Eckardt, Geschäftsführer bei Polytives. „Gerade bei Anwendungen mit hohen optischen Anforderungen und langen Zykluszeiten oder anspruchsvollen Geometrien lassen sich so – bisher unbekannte - Effizienzpotenziale realisieren, ohne Materialkompromisse eingehen zu müssen.“
Die modifizierten Compounds eignen sich insbesondere für Anwendungen, bei denen Designfreiheit, Energieeffizienz und Prozesseffizienz entscheidend sind – etwa in der Lichttechnik, im Automotive, in der Elektronik oder im hochwertigen Konsumgüterbereich.
Weitere technische Details und Diagramme sind im zugehörigen Fachartikel sowie im aktuellen Blogbeitrag von Polytives verfügbar.
*Plexiglas ist ein eingetragenes Markenzeichen der Firma Röhm GmbH (mit Sitz in Darmstadt).
Bild: Volle Brillanz nach 10.000 Stunden Bewitterung: Prüfstücke aus PMMA, modifiziert mit einem Additiv von Polytives.












