(openPR) Wie treffen Menschen, Unternehmen oder künstliche Intelligenz Entscheidungen unter Unsicherheit? Wie lässt sich diese Unsicherheit besser messen und wie kann man trotzdem verantwortungsvoll handeln? Mit dieser zentralen Frage beschäftigen sich die Teilnehmenden der internationalen Workshopreihe „Quantifying and Managing Uncertainty (QUAMU)”, die vom 2. bis 13. März 2026 am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stattfindet.
Die zweiwöchige Veranstaltungsreihe bringt führende Wissenschaftler*innen aus Versicherungs- und Finanzmathematik, Volkswirtschaft, Statistik, Informatik, Psychologie und Sportwissenschaften zusammen. Ziel ist es, neue Methoden zu entwickeln, um Unsicherheit zu messen, zu verstehen und besser zu managen – ein Thema, das in vielen Bereichen der Gesellschaft immer wichtiger wird.
Das Programm umfasst Fachvorträge, Paneldiskussionen und gemeinsame Forschungsgruppen, die aktuelle Themen rund um Unsicherheit beleuchten. Dazu gehören unter anderem:
• Versicherungs- und Gesundheitsökonomie, etwa bei Entscheidungen unter unklaren Risiken
• Maschinelles Lernen und Data Science, insbesondere Methoden zur Quantifizierung von Unsicherheit
• Finanz- und Klimarisiken, etwa Szenarien für langfristige Auswirkungen des Klimawandels
• Soziale und politische Dynamiken, etwa die Rolle von Reputation oder Information in Kooperation
• Sportökonomie, etwa die Analyse von Unsicherheit in Fußballligen und Wettmärkten
Neben den wissenschaftlichen Beiträgen bietet die Reihe auch Raum für intensive Zusammenarbeit in kleineren Forschungsgruppen sowie für Austauschformate und Team-Building-Aktivitäten.
Der Workshop ist Teil der Fokusgruppe „Quantifying and Managing Uncertainty“, die im März am ZiF arbeitet. Ziel der Gruppe ist es unter anderem, interdisziplinäre Forschungswege für die Weiterentwicklung des Bielefelder Fokusbereichs QUAMU zu etablieren.
wissenschaftliche Ansprechpartner:
Sue Fizell, Universität Bielefeld
ZiF
Telefon: +49 521 106-2792
E-Mail: ![]()













