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KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

06.03.2026 • 11:27 Uhr • Wissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Kernstück des Ausbaus ist die neue KI-basierte Lehrplattform IncluDocs BW: Studierende mit Sehbeeinträchtigungen können hier künftig Skripte, Präsentationen oder andere Vorlesungsunterlagen hochladen und in barrierefreie Dokumente umwandeln lassen. Assistenzen haben die Möglichkeit einzugreifen, sollte die Künstliche Intelligenz keine sinnvolle Lösung anbieten.

Barrierefreie Materialien für Studierende in Baden-Württemberg

„Wir wollen Chancengleichheit für alle Studierenden. Mit der Lehrplattform IncluDocs BW ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur gleichberechtigten Teilhabe von Studierenden mit Sehbeeinträchtigung erreicht“, sagt Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. „Das Karlsruher Zentrum wird zum landesweiten Anlaufpunkt und Pionier inklusiver Bildung in Baden-Württemberg.“

„Mit ACCESS@KIT verfügt das KIT landesweit über eine einzigartige zentrale Einrichtung, die Lehrmaterialien für sehbeeinträchtigte Studierende aufbereitet und in diesem Themenfeld forscht“, sagt Professor Oliver Kraft, Vizepräsident Forschung, Lehre und Akademische Angelegenheiten des KIT. „Der Ausbau ist ein wichtiger Schritt, um das Studium für alle zugänglicher zu machen und gleichzeitig neue Standards in der digitalen Barrierefreiheit zu setzen.“

Das Hosting der IncluDocs BW-Plattform übernimmt das Scientific Computing Center (SCC) des KIT. Damit ist sichergestellt, dass sehbeeinträchtigte Studierende aus ganz Baden-Württemberg den Service nutzen können. Alle hochgeladenen Materialien werden auf der Plattform unter Einhaltung der rechtlichen Vorgaben aufbereitet.

Zu ACCESS@KIT

Seit 1987 berät und unterstützt das Zentrum für digitale Barrierefreiheit und Assistive Technologien (ACCESS@KIT) des KIT Studierende und Studieninteressierte mit Sehbehinderung und Blindheit. Es ermöglicht so ein selbstbestimmtes und inklusives Studium am KIT. Zudem erforscht es neue Assistive Technologien und Zugänge zu MINT-Studiengängen. Seit 2020 ist ACCESS@KIT auch Teil des Reallabors „Digitale Barrierefreiheit und Assistive Technologien“, das im Zuge des Zukunftskonzeptes des KIT gefördert wird.

Im Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz, technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur Anwendungsorientierung unter einem Dach – und ist damit in einer einzigartigen Position, diese Transformation voranzutreiben. Damit bietet das KIT als Exzellenzuniversität seinen mehr als 10 000 Mitarbeitenden sowie seinen 22 800 Studierenden herausragende Möglichkeiten, eine nachhaltige und resiliente Zukunft zu gestalten. KIT – Science for Impact.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Sandra Wiebe, Pressereferentin, Tel.: +49 721 608-41172, E-Mail: E-Mail

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