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Moderne Mobilität beginnt mit kommunaler Kooperation

05.03.202616:56 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Moderne Mobilität beginnt mit kommunaler Kooperation
Helmut Barthel, Vorsitzender des Dialogforums (© (c) privat)
Helmut Barthel, Vorsitzender des Dialogforums (© (c) privat)

(openPR)

Weiterer Schritt für durchgängiges Radverkehrsnetz in der Flughafenregion

Zum Auftakt der Radsaison wird deutlich: Wer mehr Menschen aufs Rad bringen will, braucht ein leistungsfähiges Radwegenetz ohne Lücken. Gut ausgebaute und durchgängige Verbindungen sind auch aus Sicht der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Dialogforum Airport Berlin Brandenburg eine zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung in der Flughafenregion. Es stärkt die Alltagstauglichkeit des Fahrrads für Pendlerinnen und Pendler ebenso wie für alle, die in der Freizeit das Rad nutzen.

Der Vorsitzende des Dialogforums, Helmut Barthel, betont die strategische Bedeutung dieses Anspruchs: „Wer klimafreundliche Mobilität stärken will, muss sichere Verbindungen schaffen – über Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg. Genau daran arbeiten wir im Dialogforum gemeinsam mit unseren Kommunen.“

Handlungsprogramm Radwege: Vom Konzept zur Umsetzung
Um den Ausbau strategisch voranzubringen, hat das Dialogforum gemeinsam mit seinen Mitgliedskommunen das „Handlungsprogramm Radwege für die Flughafenregion“ erarbeitet. Es bündelt bestehende Planungen, identifiziert prioritäre Handlungsräume und definiert konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der interkommunalen Radinfrastruktur. Zugleich schafft es organisatorische Grundlagen, um Projekte schneller und koordiniert umzusetzen.

Regionaler Entwicklungsfonds: Gemeinsame Finanzierung für Projekte
Ein zentrales Instrument zur Unterstützung der Umsetzung ist der Regionale Entwicklungsfonds des Dialogforums. Auf Basis solidarischer Ko-Finanzierung und Freiwilligkeit unterstützen die einzahlenden Mitgliedskommunen gemeinsam Projekte mit regionaler Bedeutung – insbesondere Vorhaben, die mehrere Kommunen betreffen oder strukturelle Wirkung für die Region entfalten. Der Fonds dient als Anschubfinanzierung, um Planungen zu ermöglichen, Fördermittel einzuwerben und Projekte zügiger umzusetzen. Über die Mittelvergabe entscheidet eine Jury.

Lückenschluss im Radwegenetz: „Am Lückefeld“ als konkretes Beispiel
Mit der nun fertiggestellten Verbindung „Am Lückefeld“ wird diese Strategie sichtbar umgesetzt. Die Maßnahme verbessert die Durchgängigkeit des Radverkehrs und stärkt die innerörtlichen Verbindungen deutlich.

Michael Schwuchow, Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow, sagt: „Ich freue mich, dass wir den nahtlosen Anschluss an die Gemeinde Schönefeld geschafft haben. Manchmal brauchen wenige Meter viele Jahre und eine gute Idee wie den Regionalen Entwicklungsfonds, um realisiert zu werden.“

Barthel ergänzt mit Blick auf die regionale Zusammenarbeit: „Der Lückenschluss ‚Am Lückefeld‘ zeigt beispielhaft, was wir als Region gemeinsam erreichen können. Das Umsetzungstempo des Handlungsprogramms ist aber insgesamt noch zu gering“, kritisiert der Vorsitzende und benennt dafür u. a. folgende Gründe: „Noch zahlen nicht alle Kommunen des Dialogforums in den Regionalen Entwicklungsfonds ein. Das ist häufig deren angespannter Haushaltssituation geschuldet.
Hinzu kommt, dass die Kommunen die Hauptlast der Maßnahmen tragen. Die kommunalen Gebietskörperschaften müssen also die Projekte in den eigenen Haushalt aufnehmen. Wenn das nicht geschieht, wie im Falle eines gemeinsamen Projektes zwischen Blankenfelde-Mahlow und Ludwigsfelde, dem die Gemeindevertretung in Blankenfelde-Mahlow nicht zugestimmt hat, kommen auch Ideen nicht zum Tragen.“
Barthel ist aber optimistisch, dass dieser Ansatz der interkommunalen Zusammenarbeit überzeugt: „Gerade ist Großbeeren dem Regionalen Entwicklungsfonds als neues Mitglied beigetreten.“

Weiteres Vorgehen des Regionalen Entwicklungsfonds im Jahr 2026
Bis zum 6. März 2026 können die Kommunen ihre Projektskizzen einreichen. Am 11. März 2026 werden die eingegangenen Anträge gesichtet und das weitere Vorgehen abgestimmt. Anschließend werden die Unterlagen geprüft; falls etwas fehlt, können die Kommunen die angeforderten Dokumente bis zum 13. Mai 2026 nachreichen. Nach der abschließenden Prüfung bis zum 19. Mai 2026 entscheidet die Jury am 20. Mai 2026 über die Projektauswahl. Die ausgewählten Projekte werden am 8. Juli 2026 bekanntgegeben.

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