(openPR)
Maxim Pritula NO RIGHT TO OBEY
Vernissage Donnerstag, 26. Februar, 18 bis 21 Uhr. Der Künstler ist anwesend. Konzert mit Maxim Pritula und Band ab 19:30 Uhr. Ausstellung vom 26. Februar bis 21. März 2026.
Maxim Pritula, 1985 in Odessa geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Neben seiner bildenden künstlerischen Praxis ist er auch als Musiker tätig.
Mit der Ausstellung No Right To Obey – inspiriert von Hannah Arendts Aufruf zum Sprechen und Handeln im öffentlichen Raum – richtet der Künstler den Blick auf die Abgründe menschlichen Handelns und Zusammenlebens.
„Ich male nicht, um zu gefallen. Ich male, um die Mechanismen sichtbar zu machen, die uns formen – jene äußeren ebenso wie die inneren, an denen ich selbst beteiligt bin und aus denen ich mich herausschälen muss.“
Maxim Pritulas künstlerische Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von philosophischer Beobachtung und existenzieller Ehrlichkeit. Die Themen seiner Arbeiten umfassen Politik, Krieg, Digitalisierung, Einsamkeit in der Stadt und soziale Ungerechtigkeit. Mit expressiver Farbigkeit, schnellen Pinselstrichen und Textfragmenten malt er auf recycelte Kunststoffbanner. Ausgemergelte Figuren erscheinen als Menschen, die sich kaum noch gegen die permanente Gewalt auflehnen können, der sie ausgesetzt sind – nicht nur von außen, sondern auch durch verinnerlichte Muster von Angst und Anpassung. Soziale Medien verstärken diesen Prozess des Identitätsverlusts und der inneren Verunsicherung.
Die Arbeiten verstehen sich zugleich als Einladung zur Auseinandersetzung. Nicht mitzulaufen, sondern innezuhalten. Den Blick zu schärfen für die eigenen Anteile am Bestehenden – und das Miteinander sowie die Liebe in der realen Welt wieder in den Mittelpunkt zu rücken.
Der Künstler und das Team der artrelations Galerie laden Sie und ihre Freundinnen und Freunde herzlich zur Vernissage ein.










