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„SUMP-Assistant“: KI-Assistenz für smarte Mobilität in NRW

(openPR) Mit dem Projekt entwickelt die WH gemeinsam mit den Projektpartnern eine intelligente, KI-basierte Assistenzlösung, die Kommunen bei der Planung und Umsetzung nachhaltiger urbaner Mobilitätsstrategien unterstützt. Das System orientiert sich am europäischen Leitbild der „Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP)“ und richtet sich speziell an kommunale Fachverwaltungen. „SUMP“ steht für ein strategisches Konzept, das Städte und Gemeinden dabei unterstützt, eine nachhaltige, umweltfreundliche und sozial verträgliche Mobilität zu fördern. Der Verkehr in Städten soll so gestaltet werden, dass Umweltbelastungen minimiert, die Lebensqualität verbessert und alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen berücksichtigt werden. Die angestrebte IT-Lösung der WH vereinfacht komplexe Planungsprozesse, macht vorhandenes Wissen besser nutzbar und entlastet bei zentralen Arbeitsschritten – etwa der Auswertung von Beteiligungsverfahren, der Analyse von Strategiedokumenten sowie der Erstellung strukturierter Berichte und Textbausteine für politische Gremien.

Innovative KI-Technologie mit Fokus auf Nachvollziehbarkeit und Datenschutz
Im Kern basiert der „SUMP-Assistant“ auf modernen KI-Technologien, insbesondere Large Language Models, die mit einer speziell aufgebauten Wissensbasis kombiniert werden. Nutzende können über eine webbasierte Oberfläche gezielt Fragestellungen formulieren. Die KI verarbeitet diese kontextbezogen und greift dabei auf öffentlich zugängliche Quellen sowie – unter strikter Einhaltung des Datenschutzes – kommunalspezifische Dokumente zurück. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachvollziehbarkeit und Qualität der KI-Ergebnisse: Durch den Einsatz von sogenannten Retrieval-Augmented-Generation-Verfahren werden Ausgaben stets auf konkrete, geprüfte Quellen gestützt.

Datenschutz und IT-Sicherheit haben höchste Priorität
Das Institut für Internet-Sicherheit (if(is)) der Westfälischen Hochschule verantwortet die Entwicklung eines umfassenden Sicherheits- und Datenschutzkonzepts, das den Vorgaben der DSGVO, des IT-Grundschutzes sowie der europäischen KI-Verordnung (AI Act) entspricht. Nicht-öffentliche Dokumente werden ausschließlich in gesicherten Systemumgebungen verarbeitet und – wo erforderlich – anonymisiert oder pseudonymisiert.

Modulare Entwicklung und Pilotierung in mehreren NRW-Kommunen
Während der Pilotphase begleitet das Institut die technische Nutzung, analysiert Systemleistung und Nutzerfeedback und optimiert das System iterativ, um ein robustes, praxisnahes und rechtssicheres Werkzeug für die kommunale Mobilitätsplanung zu schaffen. Die Erprobung startet in der Stadt Aachen und wird anschließend in weiteren Pilotkommunen in NRW fortgesetzt, darunter Troisdorf, Düsseldorf, Bielefeld und Gelsenkirchen. Das Feedback aus der Praxis fließt kontinuierlich in die Weiterentwicklung ein.

Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt rund 525.000 Euro, davon werden ca. 472.000 Euro durch den EFRE-Innovationswettbewerb gefördert.

Aufgaben der Westfälischen Hochschule:
Das Institut für Internet-Sicherheit (if(is)) übernimmt die zentrale technische Konzeption, Umsetzung und Absicherung des KI-basierten Assistenzsystems. Dazu gehören die Entwicklung einer skalierbaren Systemarchitektur, die Integration relevanter Datenquellen, die technische Validierung von Anwendungsfällen sowie die Umsetzung des MVP und Demonstrators inklusive KI-Komponenten und webbasiertem Interface. Während der Pilotphase begleitet das Institut die technische Nutzung, analysiert Systemleistung und Nutzerfeedback und optimiert das System iterativ, um ein robustes, praxisnahes und rechtssicheres Werkzeug für die kommunale Mobilitätsplanung zu schaffen.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Westfälische Hochschule
Institut für Internetsicherheit (if)is
Prof. Dr. Tobias Urban
Mail:

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