(openPR) Das vierte hermetische Prinzip der Polarität beschreibt eine grundlegende Gesetzmäßigkeit des Universums: Alles besitzt zwei entgegengesetzte Pole, die jedoch Teil eines übergeordneten Ganzen sind. „Gegensätze sind identisch in ihrer Natur, unterscheiden sich nur im Grad“, heißt es sinngemäß im Kybalion. Dieses Prinzip wird häufig missverstanden oder mit Dualität verwechselt. Während Dualität Trennung, Bewertung und Urteil impliziert, verweist Polarität auf Zusammengehörigkeit, Kontinuität und ein verbindendes Drittes jenseits der Extreme.
Im dualistischen Denken neigt der Mensch dazu, die Welt in Kategorien einzuteilen: gut oder schlecht, richtig oder falsch, Freund oder Feind. Diese mentalen Schubladen helfen zwar, Komplexität zu reduzieren, führen aber auch zu vorschnellen Urteilen. Aus einer situativen Beobachtung wird schnell ein vermeintliches Urteil über den gesamten Menschen oder die gesamte Situation. Polarität hingegen lädt dazu ein, Gegensätze nicht als Feinde, sondern als zwei Endpunkte eines Spektrums zu verstehen. Heiß und kalt, hell und dunkel, Freude und Trauer – all diese Zustände sind Abstufungen einer gemeinsamen Skala.
Dieses Prinzip findet sich auch in der modernen Physik. Elektrische Ladungen existieren als positiv und negativ, Magnetfelder als Nord- und Südpol, Materie und Antimaterie als komplementäre Erscheinungen. Ohne diese Polaritäten gäbe es keine Stabilität und keine Dynamik im Universum. Auch im menschlichen Körper wirken polare Kräfte: Anspannung und Entspannung, Aktivierung und Regeneration, Sympathikus und Parasympathikus. Gesundheit entsteht nicht durch das Festhalten an einem Pol, sondern durch den rhythmischen Ausgleich zwischen beiden.
Die Hermetik erweitert dieses Verständnis auf die Ebene des Bewusstseins. Jede Eigenschaft, jedes Gefühl und jeder Gedanke bewegt sich auf einer Skala zwischen zwei Polen. In der Psychologie spricht man in diesem Zusammenhang von „Schattenanteilen“, einem Begriff, der vor allem durch Carl Gustav Jung geprägt wurde. Der Schatten umfasst jene Persönlichkeitsaspekte, die wir verdrängen, ablehnen oder nicht mit unserem idealisierten Selbstbild vereinbaren können. Je stärker wir versuchen, ausschließlich das „Positive“ zu zeigen, desto machtvoller wirkt das Verdrängte im Hintergrund.
Das Prinzip der Polarität lädt dazu ein, diese Anteile nicht zu bekämpfen, sondern als Teil eines größeren Ganzen zu integrieren. Jede Eigenschaft besitzt ein Spektrum: Mut kann in Übermut umschlagen, Zurückhaltung in Hemmung, Durchsetzungsfähigkeit in Dominanz. Aus einer höheren, beobachtenden Perspektive betrachtet, sind dies lediglich unterschiedliche Intensitäten desselben Prinzips. Indem wir unsere inneren Pole wahrnehmen und annehmen, erweitern wir unser Bewusstsein und reduzieren extreme Ausschläge zwischen den Gegensätzen.
Hier setzt der Kurs „Kraftfeld-Aktivierung durch Eigenfrequenz“ an. Das meditative Summen wirkt auf allen drei Ebenen der menschlichen Existenz: den physischen Körper, den mentalen Körper und den feinstofflich-geistigen Bereich. Klang wird dabei als verbindendes Medium genutzt, um polare Zustände zu harmonisieren. Summen und gezielte Vokalklänge unterstützen den Übergang von innerer Spannung zu Entspannung, von mentaler Unruhe zu Klarheit, von innerer Fragmentierung zu Ganzheit.
Die moderne Forschung bestätigt, dass Klang und Rhythmus das Nervensystem regulieren, emotionale Zustände beeinflussen und das subjektive Wohlbefinden steigern können. In der Sprache der Hermetik bedeutet dies: Schwingung wirkt auf Polarität, und Bewusstsein kann zwischen den Polen vermitteln. Das meditative Tönen schafft einen inneren Raum, in dem Gegensätze nicht mehr bekämpft, sondern integriert werden.
Das vierte hermetische Prinzip zeigt, dass Ganzheit nicht durch das Ausschließen von Gegensätzen entsteht, sondern durch ihre bewusste Einbeziehung. Licht und Schatten, Aktivität und Ruhe, Denken und Fühlen – all diese Pole sind Ausdruck derselben schöpferischen Kraft. Die Kraftfeld-Aktivierung durch Eigenfrequenz bietet einen praktischen Zugang, diese Zusammenhänge nicht nur intellektuell zu verstehen, sondern körperlich und bewusstseinsmäßig zu erfahren.
So verbindet sich jahrtausendealtes hermetisches Wissen mit modernen Erkenntnissen aus Physik, Psychologie und Neurowissenschaft: Polarität wird zur Brücke zwischen Gegensätzen – und Klang zum Schlüssel, um diese Brücke im eigenen Inneren zu betreten.
Link zum Kurs: https://www.udemy.com/course/kraftfeld-aktivierung-durch-eigenfrequenz-teil-1/?referralCode=9E76425263BEFA48B954













