(openPR) Auszug aus dem Buch “Ganzheit - ganz praktisch / Ganzheit für Körper, Geist & Seele mithilfe der sieben hermetischen Prinzipien”
"Reflektierend auf das eigene Leben tauchen – vor allem in bestimmten Phasen unseres Lebens – Fragen auf, die wir weitestgehend nur selbst beantworten können: Was ist der Zweck meines Daseins? Welchen Traum oder welche Vision habe ich bisher in meinem Leben noch nicht umsetzen können? Was hat mich davon zurückgehalten, meine Ziele und Wünsche zu erreichen? Und mit welchen Verhaltensweisen und Denkmustern stehe ich mir immer noch selbst im Wege?
Wenn ich auf mein eigenes Leben zurückblicke, so sehe ich viele unterschiedliche Versionen meiner Selbst gepaart mit einem Auf und Ab an Zuversicht und Selbstvertrauen. Neue Herausforderungen, Probleme oder Konflikte brachten andere Facetten in mir zum Vorschein. Ich erlebte, wie es ist, sich dem scheinbar launenhaften Treiben der Welt ausgesetzt zu sehen und damit wie ein „Blättchen im Wind“ herumgewirbelt zu werden. Mal ging es voran mit dem passenden Aufwind und dem Blick auf die Welt, die mir zu Füßen lag und dem Horizont als unendlichen Raum der Möglichkeiten. Dann wiederum ging es schnurstracks bergab in die tiefen Täler der Aussichtslosigkeit.
Mit der Zeit kamen weitere Versionen meiner Selbst zum Vorschein – jene, die immer mehr von Erkenntnis und Selbstvertrauen geprägt waren. Damit einher-gehend veränderte sich nicht nur meine Sicht auf die Welt, sondern auch mein Selbstbild und einem steigenden Gefühl der Selbstwirksamkeit. Anstatt mich als Opfer der Umstände und anderer Personen zu sehen, konnte ich erkennen, wie viel ich selbst als Schöpfer meines Lebens agiere. Mir wurde klar, dass es im Leben darum ging, authentisch zu sein und nicht darum, anderen zu gefallen oder es jedem recht zu machen. Es ging darum, sich die richtigen Fragen zu stellen, kontinuierlich und ohne Angst vor den Antworten und deren Konsequenz.
Irgendwann entstand daraus dann jene Version meiner Selbst, die jeden Schritt auf dem Weg zur Ganzheit mit neugierigem Staunen geht: Im Erkennen, dass alles miteinander verbunden ist und ich weder als Person getrennt bin von der Welt, noch dass Bestandteile meines Körpers, Psyche oder Seele als isoliert zu betrachten sind. Unser Körper stellt das perfekte Beispiel dar, anhand dessen man auch das Thema Ganzheit leicht nachvollziehen kann: Schmerzen im Körper können z. B. aufgrund einer Entzündung in einem Bereich des Körpers zurückzuführen sein, oder aber aufgrund von chronischem Stress oder auch als Hilfeschrei in einer schwierigen Phase des Lebens auftreten. Vielleicht ist auch eine Kombination von all dem ursächlich. Kein Arzt der Welt kann hier eine Diagnose stellen, die eindeutig eine Ursache identifiziert und alles andere ausschließt. Wir sind nun mal keine Maschine, die sich in alle Einzelteile auseinanderbauen lässt, um sie dann wieder rundum erneuert zusammenzubauen. In uns steckt so viel mehr als die einzelnen Bestandteile des Körpers, die wir unter die Lupe nehmen können. In gleicher Weise ist dies auch auf kollektiver Ebene wahr – da wo wir als Menschen aufeinandertreffen und ein Zusammenleben gelingen soll. Alles ist dynamisch und in stetiger Veränderung und Entwicklung miteinander verbunden. Wir sehen das eindrucksvoll an uns, in der Natur und im gesamten Universum. Aber wie kann eine solche Choreografie von intelligenter Struktur überhaupt möglich sein? Was liegt unserem Leben zugrunde, was diese Dynamik und Fülle zum Ausdruck bringt? Was genau verbindet uns dabei mit allem? Warum fühlen wir Menschen uns dennoch häufig von dieser Fülle abgeschnitten und von anderen isoliert?
Die Weisen der Vergangenheit geben uns hierzu folgenden Rat: Erkenne dich selbst!
Die Suche nach Ganzheit führte mich auf den Weg des „Lernens und Lehrens“ und so begann ich, das erworbene Wissen, in den Bereichen Ernährung, Entspannung und Meditation, in Kursen weiterzugeben. Gleichsam wie ich innerlich dafür brannte, den Horizont meines Bewusstseins zu erweitern, war es mir ein Anliegen, anderen einen Weg aufzuzeigen, um die Probleme der heutigen Zeit wie Stress, Übergewicht, Schlafstörungen & Co. auf ganzheitliche Weise anzugehen.
Meine Reise durch die unterschiedlichen Disziplinen zur Natur des Menschen, brachte mich schließlich auch in Kontakt mit den Schriften der Hermetik. Das erste Kennenlernen dieser Texte, war wie die erste Begegnung mit einem Menschen, den man von Beginn an sympathisch findet. Auf nicht erklärbare Weise fühlt man sich zu dieser Person hingezogen und hat das Gefühl, sie oder ihn bereits zu kennen. Eine Art Vertrautheit, die einen veranlasst, sich innerlich zu öffnen und in ein natürliches Fließen der Seele zu kommen. Auch wenn man zu Beginn kaum etwas über den anderen weiß, scheint man dennoch eine Verbindung hergestellt zu haben, die diesen besonderen Glanz im Gegenüber wahrnehmen lässt. Man spürt eine innere Gewissheit, dass durch diese Verbindung gleichsam etwas sehr Wertvolles in das Herz gelegt wurde. Wie eine zarte Pflanze, über dessen Wachstum man nun selbst entscheidet. Mit der Hingabe, also der fürsorglichen Zuwendung, lassen wir etwas wachsen und eine tiefere Beziehung kann sich entwickeln. Oder die Begegnung war nur vorübergehender Natur und hat zumindest kurzzeitig für Inspiration oder Freude gesorgt. Um aus einer spontanen Begegnung tatsächlich eine Beziehung entstehen zu lassen, ist allerdings eine Hinwendung nötig, die ein aktives Miteinander voraussetzt. Übertragen auf ein Buch oder eine Information bedeutet das für mich, dass es einer praktischen Umsetzung bedarf, damit diese nachhaltig in meinem Leben auch Wirkung zeigen kann.
Hier schien sich für mich in Bezug auf die Anwendung der hermetischen Prinzipien eine Lücke aufzutun, um von dem ersten intuitiven Verständnis zu einem anwendbaren Lebensprinzip zu kommen. Ich entnahm aus den unterschiedlichsten Philosophien, Religionen und Lehren ähnliche Hinweise und Andeutungen zu den Grundlagen des Lebens und der darin wirkenden Kraft. Mir fehlte aber eine greifbare Substanz, um aus den angedeuteten Gesetzmäßigkeiten, einen praktischen Nutzen für das Leben ableiten zu können.
Während weiterer Fortbildungen zum Thema Klangtherapie und Klangmeditation tauchte ich ein in die Welt der Frequenzen. Ich entdeckte, dass dabei auch Natur- und Geisteswissenschaften wie Musik, Physik, Mathematik oder Philosophie alle ineinander verwoben sind und gleichsam die Grundlagen des Lebens beschreiben – nur aus einer anderen Perspektive und anderen Zielsetzung heraus. Mit den neuen Einblicken entstand daraus eine Herangehensweise, die ich mit den Worten von Hermann Hesse beschreibe: „Ich war ein Suchender und bin es noch, aber ich suche nicht mehr auf den Sternen und in den Büchern, ich beginne, die Lehren zu hören, die mein Blut in mir rauscht.“ Dieser Ansatz, ist vergleichbar mit dem Wort „Abracadabra“, was möglicherweise in der arämischen Sprache für: „ich werde erschaffen, während ich spreche“ steht oder aus dem hebräischen mit „Wort der Segnungen“ übersetzt werden kann. Dabei geht es mir nicht um Zauberei, sondern um die Kraft unseres Bewusstseins, die sich in unserem Leben durch Gedanken, Worte und Handlungen ausdrückt. Die fünf Buchstaben, aus denen das mystische Wort „Abracadabra“ zusammengesetzt ist, sollen uns helfen, das Potenzial dieser Kraft zu erschließen."
Wenn du es suchst, ist nichts zu sehen.
Wenn du darauf horchst, ist nichts zu hören.
Wenn du es anwendest, ist es unerschöpflich.
Tao te king
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