(openPR) Essen, 05.02.2026 – Sprache spielt in öffentlichen und persönlichen Situationen eine zentrale Rolle: bei Reden, bei wichtigen Gesprächen, bei Übergängen wie Trauungen oder Abschieden. Studien aus Kommunikations- und Sozialpsychologie zeigen, dass nicht allein der Inhalt entscheidet, sondern vor allem Timing, Tonfall und Kontext. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von kommunikativem Taktgefühl.
Untersuchungen zur Gesprächswirkung belegen, dass Zuhörende Informationen weniger nach sprachlicher Brillanz bewerten als nach Stimmigkeit und Angemessenheit. Besonders in emotional aufgeladenen Situationen – etwa bei öffentlichen Reden, in Krisengesprächen oder bei persönlichen Zeremonien – kann eine formal korrekte, aber unpassend platzierte Aussage ihre Wirkung verlieren oder sogar als störend empfunden werden.
Kommunikationsexperten weisen darauf hin, dass wirksame Sprache erlernbar ist. Entscheidend sind dabei nicht nur Wortwahl und Struktur, sondern auch Pausen, Blickführung, Lautstärke und das Gespür für den richtigen Moment. Diese Faktoren werden in klassischen Rhetoriktrainings oft unterschätzt, obwohl sie maßgeblich darüber entscheiden, ob Gesagtes ankommt oder verhallt.
Vor diesem Hintergrund gewinnt die bewusste Auseinandersetzung mit Sprache als Handwerk und Verantwortung zunehmend an Bedeutung – sowohl im beruflichen Kontext als auch im privaten Umfeld. Training und Reflexion können dazu beitragen, die eigene Wirkung zu verbessern und Gespräche bewusster zu führen.
Mit diesen Themen beschäftigt sich unter anderem der Essener Redner und Trainer Schemajah Schuppmann, der in unterschiedlichen öffentlichen und persönlichen Kontexten mit Sprache arbeitet. Sein Fokus liegt auf der Wirkung von Worten in entscheidenden Momenten.










