(openPR) Künstliche Intelligenz verändert nicht nur einzelne Tätigkeiten, sondern strukturiert akademische Arbeit, Qualifikationen und Karrierepfade grundlegend neu. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle wissenschaftliche Publikation „From Degrees to Responsibilities: How Artificial Intelligence Reshapes Academic Work, Skills, and Educational Credentials“, die im International Journal of Research and Review erschienen ist. [1]
Die Studie wurde von Aileen Behrensmeier, Dr. Tobias Oberdieck, Enrico Moch und Dr. Peter Schlecht der GrandEdu Research School verfasst und untersucht, wie KI-gestützte Technologien die inhaltliche Zusammensetzung akademischer Tätigkeiten verändern und welche Konsequenzen sich daraus für Qualifikationsanforderungen, Einkommensentwicklung und die Rolle formaler Abschlüsse ergeben.
Auf Basis einer systematischen Auswertung internationaler, peer-reviewter Studien aus Arbeitsmarktökonomie, Bildungsforschung und institutioneller Analyse sowie einer ergänzenden Fallstudie zeigen die Autoren, dass sich akademische Arbeit zunehmend entlang unterschiedlicher Aufgabenbündel differenziert. Während standardisierte, outputorientierte Routinetätigkeiten an relativer Bedeutung verlieren, gewinnen Tätigkeiten mit Entscheidungs-, Koordinations- und Validierungsverantwortung deutlich an Relevanz.
Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass akademische Abschlüsse durch den Einsatz von KI nicht pauschal entwertet werden. Vielmehr verschiebt sich ihre Funktion. Abschlüsse dienen zunehmend als institutionelle Zugangssignale, Verantwortungsmarker und Legitimation für entscheidungsrelevante Rollen, statt ausschließlich als Nachweis formalen Wissens. Einkommensstabilität entsteht demnach weniger durch reine Wissensreproduktion, sondern durch die Übernahme von Verantwortung in KI-unterstützten Arbeitskontexten.
Weiterbildung als strategische Antwort auf den KI-Wandel
Vor diesem Hintergrund gewinnt gezielte, akademisch fundierte Weiterbildung stark an Bedeutung. Die Studie verdeutlicht, dass insbesondere Weiterbildungsformate erfolgreich sind, die Beschäftigte systematisch auf KI-komplementäre und verantwortungszentrierte Tätigkeiten vorbereiten.
Genau hier setzen die KI-Weiterbildungskurse der GrandEdu GmbH an. Die Programme verbinden praxisorientierte KI-Kompetenzen mit wissenschaftlich fundierten Inhalten und schließen mit einem offiziellen Hochschulzertifikat der Hochschule Allensbach ab. Die Teilnehmenden erwerben dabei nicht nur technisches Verständnis für Künstliche Intelligenz, sondern lernen auch, KI strategisch, verantwortungsvoll und organisationsbezogen einzusetzen – Kompetenzen, die laut aktueller Forschung entscheidend für langfristige Beschäftigungsfähigkeit sind.
Ein weiterer Vorteil: Die KI-Weiterbildungen der GrandEdu sind AZAV-zertifiziert und können bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen vollständig über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters gefördert werden. Damit erhalten Beschäftigte, Arbeitssuchende und Unternehmen die Möglichkeit, sich ohne finanzielle Eigenbelastung gezielt auf die Anforderungen der KI-geprägten Arbeitswelt vorzubereiten.
Die Verbindung aus aktueller Forschung, akademischer Zertifizierung und förderfähiger Weiterbildung zeigt, wie Wissenschaft und Praxis gemeinsam dazu beitragen können, den digitalen Wandel nicht nur zu begleiten, sondern aktiv zu gestalten.
[1] Behrensmeier, A., Oberdieck, T., Moch, E., & Schlecht, P. (2026). From degrees to responsibilities: How artificial intelligence reshapes academic work, skills, and educational credentials. International Journal of Research and Review, 13(2), 81–96. https://doi.org/10.52403/ijrr.20260209













