(openPR) Wenn der Anfang anders war und Eltern keine Worte haben:
Warum Familien nach Kinderwunschbehandlungen liebevolle Geschichten für den Alltag suchen
Hamburg, 12.01.2026. Immer mehr Kinder entstehen heute mit medizinischer Unterstützung. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bleibt in Deutschland etwa jedes zehnte Paar ungewollt kinderlos, das Deutsche IVF-Register verzeichnet jährlich über 130.000 Behandlungszyklen – Tendenz steigend. Behandlungen im Ausland, etwa im Rahmen von Eizell- oder Embryospenden, kommen in diesem Kontext zusätzlich hinzu.
Während medizinische Unterstützung bei der Familiengründung längst etabliert ist, bleibt die Frage offen, wie Eltern ihren Kindern diese Anfänge erklären, insbesondere im frühen Kindesalter. Viele Eltern wünschen sich Offenheit, wissen aber nicht, welche Worte geeignet sind. Medizinische Informationen sind verfügbar, kindgerechte Erzählangebote für den Familienalltag hingegen kaum.
Erzählen statt erklären
Mit der Kinderbuchreihe Glanzfunke entsteht ein neues Erzählangebot für Familien, deren Kinder mithilfe von Kinderwunschbehandlungen geboren wurden. Die Bücher greifen dabei auch Anfänge im Zusammenhang mit Eizell-, Embryo- oder Samenspenden auf. Sie richten sich an Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren.
Der Ansatz ist bewusst nicht medizinisch. Fachbegriffe, Abläufe und Diagnosen werden ausgeklammert. Stattdessen erzählen die Bücher von einem besonderen Weg und dem Ankommen eines Wunschkindes in einer klaren, ruhigen Sprache, die Kinder verstehen und die Eltern beim Erzählen unterstützt.
Aktuell bilden vier Kinderbuchtitel den Kern des Verlagsprogramms:
- Unser kleiner Anfang in der Kinderwunschklinik
- Unser kleiner Anfang mit einer Eizellspende
- Unser kleiner Anfang mit einer Samenspende
- Unser kleiner Anfang mit einer Embryospende
Alle Titel sind bewusst zurückhaltend erzählt. Visuell verbindet sie eine kleine Teddyfigur, die als wiederkehrendes Element durch die jeweiligen Geschichten begleitet.
Mehrwert für Familien und für die frühe Gesprächskultur
Fachstellen weisen seit Jahren darauf hin, dass Kinder, die ihre eigene Entstehungsgeschichte früh und altersgerecht kennen, diese später selbstverständlicher in ihre Identität integrieren. Bücher können dabei helfen, Gespräche zu beginnen, ohne sie zu überfordern.
Glanzfunke versteht sich als erzählerischer Beitrag zu einer offenen Gesprächskultur über unterschiedliche Wege der Familiengründung. Die Bücher sind nicht als Ratgeber gedacht, sondern als Einladung zum gemeinsamen Lesen und Sprechen.
„Glanzfunke möchte Familiengeschichten sichtbar machen, die bisher im Verborgenen lagen“, heißt es aus der Redaktion des Verlags. „Denn Kinder spüren, wenn etwas unausgesprochen bleibt. Unsere Bücher helfen, darüber zu sprechen, auf eine Weise, die sich richtig anfühlt.“
















