(openPR) Stuttgart, 12. April 2007 - Um den Vorsprung als Innovator im Bereich Reinigungstechnologie auszubauen, setzt Kärcher auf Virtuelle Realität (VR). Im Entwicklungszentrum in Winnenden nutzt das Unternehmen modernste Hard- und Software für das virtuelle Engineering und Marketing.
Bereits in der Konzeptionsphase werden erste Entwürfe eines neuen Produktes auf der 3D-Projektionswand interdisziplinär begutachtet. Sowohl Konstrukteure als auch Designer profitieren von der neuen Technologie. Sie haben viel früher einen Prototypen vor Augen, den sie beurteilen können. „Das führt schneller zu besserer Produktreife“, sagt Dr. Müller, verantwortlich bei Kärcher für Technologie und Vorentwicklung. Den Ingenieuren geht es aber nicht nur um das Aussehen, sondern auch um Funktion. “Hier nutzen wir die Virtuelle Realität für die Darstellung von Strömungsberechnungen zur Optimierung unserer Reinigungsgeräte. Das Ziel ist die Verbesserung der Produktqualität und gleichzeitig die Reduktion von Entwicklungskosten und –zeit.“, erläutert der für Virtual Reality verantwortliche Projektmanager Dr. Stewen. Die Möglichkeit, Innovationen sehr anschaulich darzustellen, kommt ferner dem Marketing und Vertrieb zugute. So können auch Nichtingenieure komplexe physikalische Sach-verhalte besser nachvollziehen.
Die hochwertige VR-Anlage wurde vom Fraunhofer IAO maßgeschneidert konzipiert und in einen bestehenden Raum nach den Anforderungen von Kärcher integriert. “Wir profitieren von den aktuellen Entwicklungen bei der Projektortechnik und der Graphikhardware. Mit geeigneter Software für die Produktvisualisierung bauen wir heute PC-basierte VR-Systeme mit einem extrem guten Preis-Leistungs-Verhältnis“, so Dr. Manfred Dangelmaier von Fraunhofer. Als Software kommen bei Kärcher Lightning vom Fraunhofer IAO und Covise von VISENSO zum Einsatz.
"Mit der Hilfe von Covise können Produkte bereits vor ihrer physischen Existenz in der virtuellen Umgebung auf ihre späteren physikalischen Eigenschaften hin getestet werden. Komplexe Simulationsergebnisse lassen sich so mittels VR-Visualisierung einfach und effizient analysieren und bewerten," erläutert Dr. Andreas Wierse, Geschäftsführer der VISENSO GmbH aus Stuttgart.
Die enge Zusammenarbeit zwischen IAO und VISENSO, die beide zu den Pionieren der VR-Technologie zählen, hat sich bei der erfolgreichen Umsetzung des Projekts bewährt. Projektleiter Stewen ist überzeugt: „Mit dem Fraunhofer IAO und VISENSO haben wir zwei Partner, die die VR-Technologie von Grund auf kennen und darüber hinaus auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblicken können; das gibt uns bei Kärcher das Vertrauen mit den richtigen Partnern auf dem richtigen Weg zu sein“.
Weitere Informationen unter:
www.visenso.de
www.iuk.fraunhofer.de
VISENSO GmbH
Nobelstraße 15
D-70569 Stuttgart
fon: 0049-711-8497000
fax: 0049-711-84970079
www.visenso.de
Ansprechpartner für die Presse:











