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Forschungsprojekt zu forensischen Methoden an kontinuierlich lernenden KI-Systemen gestartet

10.12.202509:42 UhrIT, New Media & Software
Bild: Forschungsprojekt zu forensischen Methoden an kontinuierlich lernenden KI-Systemen gestartet

(openPR) Das Vorhaben fokussiert sich auf besonders sicherheitskritische Anwendungen, insbesondere die Bild‑Analyse von CT-/Röntgen‑Scans zur Detektion illegaler und gefährlicher Güter. Die Forschung des if(is) adressiert das zukunftsweisende Feld, das erklärbare KI, Cyberangriffe und forensische Aufklärung miteinander verknüpft.

Unter Leitung von Prof. Dr. Christian Dietrich und Prof. Dr. Tobias Urban übernimmt das Institut für Internet‑Sicherheit dabei die federführende Rolle bei der Entwicklung von „Forensic‑Readiness“‑Methoden, also von Prozessen und Werkzeugen, die sicherstellen, dass KI‑Systeme auditierbar sind und forensische Untersuchungen ohne Datenverlust oder Rechtsverstöße durchgeführt werden können.

Das Projekt „EMAS‑KI“ wird im Verbund mit Atos, Fraunhofer IAIS, Fraunhofer AISEC und der Universität zu Köln durchgeführt. Durch die enge Verbindung von technischer Innovation und juristischer Expertise werden Grundlagen geschaffen, die die Aufklärung von KI‑basierten Straftaten nachhaltig stärken und das Vertrauen in automatisierte Sicherheitssysteme langfristig erhöhen. Dieses Vorhaben stellt einen entscheidenden Schritt zur Sicherung der öffentlichen Sicherheit in einer zunehmend digitalisierten Zukunft dar.

Hintergrund: Cyberagentur

Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) wurde im Jahr 2020 als vollständige Inhouse-Gesellschaft des Bundes unter der gemeinsamen Federführung des „Bundesministeriums der Verteidigung“ und des „Bundesministeriums des Innern und für Heimat“ durch die Bundesregierung mit dem Ziel gegründet, einen im Bereich der Cybersicherheit anwendungsstrategiebezogenen und ressortübergreifenden Blick auf die innere und äußere Sicherheit einzunehmen. Vor diesem Hintergrund bezweckt die Arbeit der Cyberagentur maßgeblich eine institutionalisierte Durchführung von hochinnovativen Vorhaben, die mit einem hohen Risiko bezüglich der Zielerreichung behaftet sind, gleichzeitig aber ein sehr hohes Disruptionspotenzial bei Erfolg innehaben können. Die Cyberagentur ist Bestandteil der Nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesrepublik Deutschland.

Hintergrund: Institut für Internetsicherheit if(is) der Westfälischen Hochschule

Das Institut für Internet-Sicherheit – if(is) wurde 2005 an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen gegründet, um Innovationen im Bereich der anwendungsorientierten Internet-Sicherheitsforschung zu schaffen. Rund 50 MitarbeiterInnen befassen sich dort täglich mit der Forschung an lösungsorientierten Methoden zur Steigerung der Internet-Sicherheit für alle Zielgruppen – von Großunternehmen und Mittelständlern über die Betreiber kritischer Infrastrukturen, bis hin zum Endverbraucher in seinem digitalen Alltag. Erklärtes Ziel des Instituts für Internet-Sicherheit ist es, einen Mehrwert an Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit im Internet herzustellen. Dabei sieht sich das if(is) als Impulsgeber für richtungsweisende Orientierungshilfen und innovative Lösungsansätze: In enger Zusammenarbeit mit vielen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik agieren die InformatikerInnen proaktiv, um notwendige Anpassungen und Änderungen auch zeitnah umsetzen zu können – dies regelmäßig begleitet und unterstützt von kooperierenden Hochschulen aus der Region und starken Partnern aus Verbänden und Initiativen.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Institut für Internetsicherheit der Westfälischen Hochschule
Prof. Dr. Christian Dietrich
Mail:
Prof. Dr. Tobias Urban
Mail:

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