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Nachfolge in KMU: Wenn Nähe zur Herausforderung wird

Bild: Nachfolge in KMU: Wenn Nähe zur Herausforderung wird
Wo Verantwortung übergeht, entstehen Emotionen. (© KI-generiertes, fotorealistisches Bild (Erstellung: Imke Götz))
Wo Verantwortung übergeht, entstehen Emotionen. (© KI-generiertes, fotorealistisches Bild (Erstellung: Imke Götz))

(openPR) Das Lebenswerk auf dem Prüfstand

Er sitzt am Schreibtisch, den Blick auf die vertrauten Aktenordner gerichtet. Jahrzehnte seines Lebenswerks liegen in diesem Büro – und bald soll es jemand anderes übernehmen. Sein Sohn steht neben ihm, jung, ambitioniert, bereit, das Unternehmen in die Zukunft zu führen. Beide wollen dasselbe: den Fortbestand des Betriebs. Und doch spüren sie die Spannung: der Senior, der loslassen muss oder will; der Junior, der sich beweisen will oder muss.

So wird aus einem Familienbetrieb in Konflikten schnell eine emotionale Arena, in der Wut entsteht, weil Nähe, Rollenüberlagerungen und unausgesprochene Erwartungen Entscheidungen stärker prägen als Fakten.

Wut ist kein bloßes Störsignal, sondern ein Hinweis auf tiefere Bedürfnisse: Wertschätzung, Vertrauen, Selbstbestimmung, Freiheit und Sicherheit. Werden diese Signale überhört, verwandeln sie sich in Widerstand, Missverständnisse oder Blockaden – ein häufiges Muster in Nachfolgeregelungen von KMU.

Wut als Wegweiser in Nachfolgeprozessen nutzen

Im impulsgebenden Vortrag über Empathie und innere Stärke „Deine Wut stresst mich nicht!“ mit den Themen

Wut – Empathie – innere Stärke – Wertschätzung – Verständigung

zeigt die Rednerin Imke Götz, wie Wut als wertvolles Signal genutzt werden kann. Mit ruhiger Klarheit und der Fähigkeit, schwierige Emotionen sichtbar zu machen, öffnet sie Räume für echtes Verstehen – besonders in anspruchsvollen Übergabesituationen.

Der Vortrag macht deutlich: Die meisten Konflikte in der Nachfolge entstehen auf der Strategie-Ebene, obwohl beide Seiten dasselbe Ziel verfolgen – die Zukunft des Unternehmens. Was aufeinanderprallt, sind nicht Absichten und Werte, sondern Strategien und unterschiedliche Erfahrungen.

Götz betont mit ihrem hochaktuellen Vortragsthema, wie wichtig es ist, emotionale Signale früh zu erkennen, um Eskalationen zu vermeiden. Ihr Grundsatz:

„Man kann nur sich selbst kontrollieren, nicht das Verhalten des anderen – aber immer die eigene Reaktion darauf.“

Wer für die eigene Emotion Wut Verantwortung übernimmt und eine Haltung der inneren Stärke entwickelt, kann ebenso beim Gegenüber schneller Emotionen wahrnehmen, Geschaffenes würdigen und Bedenken klären.

Durch Empathie, innere Stärke, aufrichtige Wertschätzung und achtsame Verständigung lassen sich Spannungen in konstruktive Gespräche verwandeln.

Emotionale Kompetenz als Erfolgsfaktor

Gerade in Familienbetrieben ist die Nähe groß – und damit auch die Gefahr emotionaler Verstrickung. Wer eine Nachfolge erfolgreich gestalten will, muss Emotionen ernst nehmen und hörbar machen. Nur wer versteht, wie Wut, Unsicherheit oder Enttäuschung entstehen kann, kann einen Übergabeprozess aktiv steuern.

Auch in Verwaltungen und mittelständischen Betrieben zeigen Beispiele einer verständigungsorientierten Konfliktlösung, wie Führungskräfte emotionale Signale frühzeitig wahrnehmen können und mit innerer Stärke die Nachfolge unterstützen können.

Emotionale Kompetenz ist keine „weiche“ Fähigkeit, sondern Grundlage der Konfliktkompetenz für nachhaltige Entscheidungen und stabile familiäre Beziehungen.

Fazit

Nachfolge gelingt, wenn Bedürfnisse sichtbar werden und echtes gegenseitiges Verstehen möglich ist.

Wer Wut erkennt, Empathie und innere Stärke lebt, kann offene Verständigung ermöglichen und Wertschätzung ausdrücken. So wird die Phase der emotionalen Arena hinter sich gelassen – und ein zukunftsfähiges Familien- oder Nachfolgeunternehmen entsteht.

Konflikte sind Wachstumsschmerzen – richtig genutzt führen sie zu Klarheit, gemeinsame Stärke und gelingender Nachfolge.

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