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Wie Frauen in Führung Gehör finden

11.03.202615:06 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Wie Frauen in Führung Gehör finden
Inge Aigner (LTPS 1R. 4.von re.),  Manuel Westphal (LRat. WGG ), Imke Götz (1R. 2. von re.) (© Foto: Amadeus Meyer)
Inge Aigner (LTPS 1R. 4.von re.), Manuel Westphal (LRat. WGG ), Imke Götz (1R. 2. von re.) (© Foto: Amadeus Meyer)

(openPR) Sind Klartext und Empathie ein Widerspruch?

Der vergangene Weltfrauentag lenkt erneut den Blick darauf, wie Frauen ihre Stimme in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik wirksam einbringen können. Gerade in Führungsrollen, Diskussionen oder in männerdominierten Strukturen stellt sich eine zentrale Herausforderung: Wie können Frauen in Führung, Diskussionen und Konflikten klar, kraftvoll und empathisch kommunizieren?

Ein Impuls zu dieser Frage ergab sich bereits im Februar beim Austauschformat „Einen Kaffee mit Ilse Aigner“. Frauen aus Wirtschaft, Ehrenamt, Politik und Gesellschaft kamen zusammen, um über Kommunikation, Führung und Verständigung zu sprechen.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner berichtete aus ihrer langjährigen politischen Erfahrung als Frau in einer Führungsrolle. Dabei wurde deutlich, wie entscheidend Kommunikationskompetenz und Konfliktfähigkeit für Zusammenarbeit und Wirkung sind. Sprachbewusstsein, eine klare Haltung und die Fähigkeit zuzuhören gelten als zentrale Voraussetzungen für Verständigung.

In der Gesprächsrunde wurde zugleich sichtbar, dass Frauen im Berufs- und Führungsalltag noch immer mit besonderen Bewertungen konfrontiert sind. Ilse Aigner machte darauf aufmerksam, dass Kommentare zum äußeren Erscheinungsbild Frauen im Gespräch häufig vom eigentlichen Thema wegführen können. Ein scheinbar freundliches Kompliment zur Kleidung oder Frisur mag gut gemeint sein, lenkt jedoch in professionellen Situationen leicht von Kompetenz und Inhalt ab. Entscheidend sei daher, solche Bemerkungen mit freundlicher Bestimmtheit zu stoppen und das Gespräch bewusst wieder auf die Sachebene zurückzuführen.

Sind Klartext und Empathie ein Widerspruch?

Die angesprochenen Themen führen zu einer grundlegenden Frage:

Wie gelingt wirksame Kommunikation für Frauen in Meinungsverschiedenheiten, in Führungspositionen oder in Situationen unter zeitlicher Stressbelastung?

Genau hier setzt der Vortrag für Frauen über Belastung, Stärke und Verständigung von Imke Götz „Lächeln oder Zähne zeigen – wie Frauen wirksam kommunizieren“ an. Die Vortragsrednerin greift auf über dreißigjährige Erfahrung als Unternehmerin zurück und verbindet Themen wie Frauen in der Verständigung trotz Belastung Stärke zeigen können oder auch wie sie Anspannung in Momenten des Ärgers nutzen können. Imke Götz, die auch Osteopathin ist, gibt in ihrem Vortrag konkrete Kommunikationsimpulse in Bezug auf Worte, Körperhaltung und Stimme. Dabei betont Götz in ihrem Vortrag, wie wichtig es ist, seine persönlichen Ressourcen zu kennen und rechtzeitig aufzutanken, um durchzuhalten oder schwierige Gespräche durchzustehen.

Die Vortragsrednerin inspiriert die Zuhörer, wie Frauen aus innerer Klarheit, direkten Worten und einer empathischen Grundhaltung ihre Wirkung ausbauen können, um sich freundlich und gleichzeitig entschlossen Gehör zu verschaffen. Denn Mitgefühl und Stärke schließen sich nicht aus.

Ein internationales Beispiel dafür ist die ehemalige neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern Sie wurde weltweit für eine politische Haltung bekannt, die Klarheit mit Empathie verbindet.

Ardern zeigte in Krisensituationen – etwa nach dem Anschlag von Christchurch oder während der Pandemie, dass Führung nicht ausschließlich über Härte definiert wird. Ihre Kommunikation war geprägt von Empathie, Präsenz und der Fähigkeit, Menschen mitzunehmen.

Damit steht sie exemplarisch für einen Führungsstil, der zunehmend an Bedeutung gewinnt: Stärke zeigen, ohne Härte zu entwickeln, und Empathie zu leben, ohne an Klarheit zu verlieren.

So gilt für Frauen und auch für Männer in Führung, sich nicht zwischen Klarheit und Empathie zu entscheiden, sondern beides in der inneren Haltung zu verbinden.

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