(openPR) Tagebuch über das Leben auf einem frühen Rindertrail erstmals aus dem amerikanischen Englisch übersetzt.
James G. Bell (1832–1867) schloss sich als 22-jähriger einem Viehtreck von Texas nach Kalifornien an. Offenen Auges hält er seine Beobachtungen in Form eines Tagebuchs fest: Das Leben auf dem Trail, die Landschaft und die Menschen, die ihm begegneten.
Von allen Trails, die die Texaner ab den 1850er Jahren erschlossen, durchquerte keiner ein so unwirtliches Land. Der Weg durch den Südwesten der USA von Texas über New Mexico, Arizona nach Kalifornien war voller Gefahren und Ungewissheiten: Lange, trockene Abschnitte machte das Vieh vor Durst verrückt und ließ es auf Haut und Knochen abmagern, alkalisches Wasser und giftige Kräuter vergifteten und töteten Teile von Herden, steiniger Boden schliff die Hufe bis auf das Fleisch ab, weiße und indianische Diebe sorgten ständig für Gefahr. Und doch ist von allen Trails, auf denen Männer im Staub der Rinderherden folgten, keiner so wenig bekannt wie der von Texas nach Kalifornien.
Der Begriff des Cowboys war noch nicht existen. Doch schon viele Jahre vor dem US-amerikanischen Bürgerkrieg trieben Texaner mit Hilfe mexikanischer Vaqueros und weißer sogenannter Cow-Puncher Rinder über weite Strecken. Doch mit dem Boom des Viehtreibens nach dem Krieg in andere, weniger gefährliche Regionen verblasste das Wissen um die Existens der nahezu 1500 Meilen langen Route. Das vorliegend Werk stellt insoferne eine wichtige Quelle zu diesem Thema dar.
Ein Anmerkungsapparat und Nachwort des Herausgebers erläutern wichtige Zusammenhänge.
- James G. Bell: Auf dem Texas-California-Rindertrail 1854. Ein Tagebuch.
- Hrsg. u. Übersetzer: Volker Griese
Broschur: 144 Seiten, mit zahlreichen zeitgenössischen Abbildungen, Anmerkungen und einem Nachwort
ISBN: 978-3-6951-5795-2 Buch
ISBN: 978-3-6951-5021-2 eBook - 10,00 | 5,99 EUR











