openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wassersicherheit im Klimawandel

06.10.202512:01 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Wassersicherheit im Klimawandel

(openPR) Dürren, Starkregen und andere klimabedingte Extremereignisse gefährden zunehmend die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser sowie die Ökosysteme und damit auch die Ernährungssicherheit. Umso wichtiger wird die internationale Zusammenarbeit, um Daten, Modelle und Strategien zu teilen. Vor diesem Hintergrund zielt die „Water Security and Climate Change Conference” darauf ab, Brücken zwischen wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen und konkreten Handlungsansätzen zu schlagen.

„Wassersicherheit ist eine der zentralen Zukunftsfragen. Sie entscheidet über Ernährung, Gesundheit und Stabilität von Gesellschaften. Gerade deshalb ist es uns so wichtig, die WSCC seit Jahren mitzugestalten“, betont Professorin Julia Gebert, Leiterin der Abteilung Abfall- und Ressourcenwirtschaft des Leichtweiß-Instituts für Wasserbau der TU Braunschweig. „Die Konferenz bietet uns die Möglichkeit, unsere Forschung mit internationalen Partnern zu vernetzen und gemeinsam Antworten auf Herausforderungen zu entwickeln, die kein Land allein lösen kann.“

Von Prognosen bis Resilienz

Das Instituts-Team greift in seinen Beiträgen zur Konferenz das gesamte Spektrum der Anpassung an klimabedingte Wasserkrisen auf. So befasst sich das Team in einem Konferenzteil mit verschiedenen Modellen, Techniken und Instrumenten zur Vorhersage klimabedingter Extreme. „Ein zuverlässiges Prognosesystem bildet die Grundlage für effektive Reaktionsstrategien, mit denen sich Schäden an Leben und Eigentum deutlich reduzieren lassen“, sagt Professor Andreas Haarstrick vom Leichtweiß-Institut für Wasserbau, der die WSCC mitorganisiert.

In einer weiteren Sitzung wollen die Forschenden über Auswirkungen von Extremereignissen auf zentrale Sektoren, wie Wasser, Landwirtschaft, Energie und Mobilität, diskutieren und Lösungswege erörtern, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Darüber hinaus rückt das LWI-Team die Stärkung gesellschaftlicher Widerstandskraft in den Fokus. Eine der Sitzungen ist der Klima-Resilienz gewidmet – aus der Perspektive ländlicher und urbaner Strukturen, aus der Sicht von Governance-Modellen und individueller Bewältigungsstrategien. „Es liegt in der Verantwortung des Menschen, einerseits die Ursachen des Klimawandels zu beseitigen und andererseits den Herausforderungen von Dürre, Meereserwärmung und Flutkatastrophen wirkungsvoll zu entgegnen“, so Professor Haarstrick. „Maßnahmen müssen jetzt greifen, um Lebensbereiche resilienter gegenüber Klima-Extremen zu machen. Es bleibt keine Zeit mehr, die Zukunft liegt bereits in unserer Gegenwart.“

Hintergrund: Water Security and Climate Change Conference

Die WSCC ist eine Initiative des Programms „Hochschulkompetenz in der Entwicklungszusammenarbeit – exceed“. Die Konferenz wurde ursprünglich unter der Schirmherrschaft des Netzwerks „Nachhaltige Wasserwirtschaft in Entwicklungsländern“ (SWINDON, TU Braunschweig) und der Zentren für Naturressourcen und Entwicklung (CNRD, TH Köln) in enger Zusammenarbeit mit dem Asian Institute of Technology (AIT, Bangkok) ins Leben gerufen. Der wissenschaftliche und organisatorische Ausschuss wurde kontinuierlich erweitert und umfasst heute auch das Food Security Center (FSC, Universität Hohenheim). Die WSCC hat bereits in Thailand, Deutschland, Kenia, Mexiko, Vietnam und Ecuador stattgefunden. Seit 2016 ist die Abteilung Abfall- und Ressourcenwirtschaft am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig an der inhaltlichen Gestaltung und Organisation beteiligt.

Die diesjährige Konferenz wird vom Tashkent Institute of Irrigation and Agricultural Mechanization Engineers (TIIAME-NRU) und dem SDGnexus Network ausgerichtet.

Weitere Informationen:
https://watersecurity.info/

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Julia Gebert
Technische Universität Braunschweig
Leichtweiß-Institut für Wasserbau
Abfall- und Ressourcenwirtschaft
Beethovenstraße 51a
38106 Braunschweig
Tel.: +49 531 391-3970
E-Mail: E-Mail
www.tu-braunschweig.de/lwi/abwi/

Prof. Dr. Andreas Haarstrick
Technische Universität Braunschweig
Leichtweiß-Institut für Wasserbau
Abfall- und Ressourcenwirtschaft
Beethovenstraße 51a
38106 Braunschweig
Tel.: +49 531 391-3935
E-Mail: E-Mail
www.tu-braunschweig.de/lwi/abwi/

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1293381
 502

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wassersicherheit im Klimawandel“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von idw - Informationsdienst Wissenschaft

Bild: Kooperationen mit UruguayBild: Kooperationen mit Uruguay
Kooperationen mit Uruguay
Perspektivisch Kooperationen mit drei Universitäten Für die Hochschule Wismar reisten der Prodekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr. Ing. habil. Andreas Ahrens, sowie der Direktor des an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften angegliederten European Project Centers (EPC), Prof. Dr. Gunnar Prause, nach Uruguay. Neben Treffen mit Hochschulvertretern stand auch ein Besuch in der deutschen Botschaft in Montevideo auf dem Programm. Bei diesem wurden Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen europäischen Hochschulen und den Sta…
Bild:  Chemieingenieurin oder Bibliothekar werden - Noch Plätze für den Girls’ und Boys’ Day an der Uni Ulm frei!Bild:  Chemieingenieurin oder Bibliothekar werden - Noch Plätze für den Girls’ und Boys’ Day an der Uni Ulm frei!
Chemieingenieurin oder Bibliothekar werden - Noch Plätze für den Girls’ und Boys’ Day an der Uni Ulm frei!
„Dein Tag, dein Weg!“ – Beim bundesweiten Girls’ und Boys’ Day erhalten Jugendliche die Möglichkeit, Berufe fernab von Rollenklischees zu erleben. Auch die Universität Ulm öffnet am Donnerstag, 23. April, ihre Türen zum Mädchen- und Jungen-Zukunftstag. Noch sind Restplätze in verschiedenen Angeboten zu unterschiedlichen Berufs- und Studienfeldern frei! Sich ausprobieren, die eigenen Fähigkeiten kennenlernen und Neues erleben, steht für die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, die sich für ein Angebot am Girls’ und Boys’ Day an der Uni Ul…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: IT-Sicherheit und Klimawandel: Herausforderungen und Chancen im FokusBild: IT-Sicherheit und Klimawandel: Herausforderungen und Chancen im Fokus
IT-Sicherheit und Klimawandel: Herausforderungen und Chancen im Fokus
ISO 27001 fordert explizite Auseinandersetzung mit dem KlimawandelDer Klimawandel ist nicht nur eine ökologische und gesellschaftliche Herausforderung, sondern auch ein Thema für die Informationssicherheit, wenn nicht gar für die gesamtstrategische Ausrichtung des Unternehmens. Unternehmen müssen sich verstärkt mit den Auswirkungen des Klimawandels auf …
Bild: Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Weinanbau - Herausforderungen und ChancenBild: Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Weinanbau - Herausforderungen und Chancen
Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Weinanbau - Herausforderungen und Chancen
Der Klimawandel ist in aller Munde und beeinflusst schon heute viele Bereiche unseres Lebens, auch den Weinanbau. Neben vielen Risiken, gibt es allerdings auch Chancen für Weine aus Deutschland. Schweiz, 05.09.2024 - Deutsche Weine könnten in Zukunft sogar vom Klimawandel profitieren Der Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen unserer …
Bild: Casa Padrino beim 20-jährigen Weihnachtsball Bal de Noël in Monaco – Marvin und Dr. Sina SchertlBild: Casa Padrino beim 20-jährigen Weihnachtsball Bal de Noël in Monaco – Marvin und Dr. Sina Schertl
Casa Padrino beim 20-jährigen Weihnachtsball Bal de Noël in Monaco – Marvin und Dr. Sina Schertl
… mit Sotheby’s, deren Erlöse der Princess Charlene of Monaco Foundation zugutekamen. Die Stiftung widmet sich weltweit der Förderung von Wassersicherheit, präventiven Schutzmaßnahmen sowie der nachhaltigen Unterstützung junger Menschen durch sportliche und bildungsnahe Initiativen.Das stilvoll inszenierte Ambiente, elegante Abendgarderobe, außergewöhnliche …
Projekt GreeN-H2-Namibia veröffentlicht Bericht und Tool zur Unterstützung der Wassersicherheit in Namibia
Projekt GreeN-H2-Namibia veröffentlicht Bericht und Tool zur Unterstützung der Wassersicherheit in Namibia
… bilden gemeinsam eine Grundlage für Namibias nationale und regionale Planungsprozesse und unterstützen eine Industrialisierung beider Hydrogen Valleys, die langfristige Wassersicherheit stärkt, anstatt sie zu gefährden.Der Bericht und das Excel-Tool können über die Projektwebsite heruntergeladen werden: https://dechema.de/GreeNH2_Namibia.html Über die …
Bild: Ein ehrgeiziges EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur - Erklärung von Unternehmen und VerbändenBild: Ein ehrgeiziges EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur - Erklärung von Unternehmen und Verbänden
Ein ehrgeiziges EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur - Erklärung von Unternehmen und Verbänden
… der vielfältigen Ökosystemleistungen, von denen wir alle profitieren, wird letztlich dazu beitragen, die Klimakrise zu bewältigen, unsere langfristige Ernährungs- und Wassersicherheit zu gewährleisten sowie neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu schützen und zu schaffen. Es wird uns helfen, Arbeitsplätze, die Grundlagen wirtschaftlicher Aktivitäten und …
Fachkonferenz in Köln verabschiedet Schlusserklärung zu Wassersicherheit und Klimawandel
Fachkonferenz in Köln verabschiedet Schlusserklärung zu Wassersicherheit und Klimawandel
200 Forscherinnen und Forscher aus etwa 45 Ländern haben zum Abschluss einer internationalen Fachkonferenz zu Wassersicherheit und Klimawandel an der TH Köln die „Cologne Declaration on Water Security and Climate Change“ verabschiedet. Darin bekräftigen sie unter anderem, dass eine konzertierte Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und …
Virtuell nach Hawai’i: Die neue GoHawaii Mobile App ist ab sofort zum Download verfügbar
Virtuell nach Hawai’i: Die neue GoHawaii Mobile App ist ab sofort zum Download verfügbar
… Events, Reisetipps und Wetter vorgestellt. Unter Travel Smart finden sich sieben Themen, die mit Illustrationen versehen sind: Allgemeine Reisetipps, Wassersicherheit, Sicherheit im Hotel, Verkehrssicherheit, Outdoor-Sicherheit, Katastrophenvorbereitung und Schützen Sie Meeresleben. Alle Guide-Artikel und Informationen können unter Meine Liste benutzerfreundlich …
Bild: Wasserwiederverwendung als Baustein für Versorgungssicherheit: Erkenntnisse aus einem ReallaborBild: Wasserwiederverwendung als Baustein für Versorgungssicherheit: Erkenntnisse aus einem Reallabor
Wasserwiederverwendung als Baustein für Versorgungssicherheit: Erkenntnisse aus einem Reallabor
Die Wiederverwendung von Wasser gilt längst weltweit als wichtige Komponente für zukünftige Wassersicherheit. Sie wird mit Blick auf die Folgen des Klimawandels immer relevanter – vor allem in Regionen, die von Dürren und Wasserknappheit geprägt sind. In den Forschungsprojekten HypoWave und HypoWave+ wurde seit 2016 ein neuer Lösungsansatz für Wasserwiederverwendung …
Bild: Hoher Besuch am VITO Messestand: Aufschwung im asiatischen Markt dank der weltweit größten Foodmesse GulfoodBild: Hoher Besuch am VITO Messestand: Aufschwung im asiatischen Markt dank der weltweit größten Foodmesse Gulfood
Hoher Besuch am VITO Messestand: Aufschwung im asiatischen Markt dank der weltweit größten Foodmesse Gulfood
… Markt merken wir deutlich: Es geht voran!Gleich am ersten Messetag besuchte dann auch „Ihre Exzellenz“ Mariam bint Mohammed Saeed Hareb Almheiri, die Staatsministerin für Ernährungs- und Wassersicherheit der Arabischen Emirate, den deutschen Pavillon und verweilte für ein kurzes Gespräch am Stand der VITO AG, so wie auch schon im Jahr zuvor. „Das war …
Sie lesen gerade: Wassersicherheit im Klimawandel