(openPR) In der Ausgabe 14/07 vom 05.04.2007 berichtet 'kapital-markt intern' u. a. über folgende Themen:
MiFID – Ungelegte Eier sorgen für Verwirrung im Osternest:
-Der Bundestag hat dem Finanzmarkt-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (FRUG) am 29.3.2007 zugestimmt, so daß es ab dem 1.11.2007 mitsamt diversen Übergangsregelungen in Kraft tritt. Nach wie vor gilt somit, daß geschlossene Fonds von der Umsetzung nicht betroffen sind. Dem Bericht des Finanzausschusses ist jedoch zu entnehmen, daß man geschlossene Fonds künftig in anderer Form weiter zu regulieren beabsichtigt. 'k-mi' wird der politischen Ebene weiterhin verstärkt klarmachen, daß der Markt der geschlossenen Fonds längst nicht mehr 'grau', sondern sehr transparent ist: U. a. durch Prospektpflicht, Initiatoren-Leistungsbilanzen, kritische Fachmedien wie 'k-mi' sowie nicht zuletzt durch eine rigide Rechtsprechung vor allem gegenüber Vermittlern sind Grundpfeiler des Anlegerschutzes flächendeckend verankert.
HSC Capital – Die Fastenzeit ist vorbei, die fette Rendite-Jagd ist mit Zertifikats-Produkt eröffnet:
-Das HSC Optivita Europe LV Index-Zertifikat überzeugt durch die Verbindung zweier unterschiedlicher Lebensversicherungs-Märkte in einem Angebot, womit die produktimmanenten Investitionsrisiken über eine breite Streuung in bis zu 1.500 Policen reduziert werden. Über die vorzeitige Rückgabeoption der Zertifikate ist ein frühzeitiger Kapitalrückfluß möglich, was die Flexibilität dieses Angebots erhöht.
4 Free – Provisions-Discount ist nicht besser als der Verzehr fauler Eier:
-"Geschlossene Fonds zum Nulltarif – Die Entscheidung liegt beim Anleger", tönt aktuell der "Finanzdiscount" 4 Free AG/Hamburg per Pressemitteilung. Discounter-Kunden sollen jedoch i. d. R. per AGB oder "Beratungsverzichtserklärung" auf mögliche Ansprüche aus einer Fehlberatung vorab komplett verzichten. Wie "informiert" ist aber ein Autokäufer, der beim Händler für 5 % Rabatt z. B. auf den Airbag verzichtet?
Prospekthaftung – Das bayerische Opferlamm 'Anleger' erhält längeren Verjährungs-Schutz:
-In Bayern ticken die Uhren bekanntlich etwas anders. Z. B. verjährte dort Kapitalanlagebetrug in Prospekten (gem. § 264 a StGB) bislang innerhalb von sechs Monaten. Nach längerem hin und her will man jetzt beim § 264 a StGB aber wieder zur Verjährungsfrist von fünf Jahren zurück (gem. § 78 StGB): Am 29.3.2007 verabschiedete der Bayerische Landtag einen Gesetzentwurf der Staatsregierung, der Kapitalanlagebetrug vom Geltungsbereich des bayerischen Pressegesetzes ausklammert. Die Änderung im Sinne des Anlegerschutzes soll zum 1.5.2007 in Kraft treten. Unklar ist somit allerdings noch, was nun mit Ansprüchen passiert, die bereits wegen kurzer Presseverjährung abgewiesen wurden.
'k-mi'-Leistungsbilanz-Analyse: DCM AG
'k-mi'-special: Das neue Haftungsrecht der Versicherungsvermittler
'k-mi'-Prospekt-Checks: ++ Lloyd Fonds Schiffsportfolio 2 ++ Reserve at Westchase
Weitere Informationen:
Uwe Kremer
Pressesprecher 'markt intern'-Verlag
Tel.: 0211/66 98 -199
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