(openPR) 05. April 2007 Berlin - Ein Kommentar von Jürgen Laarmann - Es ist nicht zu fassen! Überall wird auf einmal an breiter Front vom Abstieg geredet. Von Reisen nach Burghausen, Wehen, Offenbach und Koblenz ab September, vom Verkauf der gesamten ersten Mannschaft, die in Liga 2 komplett unbezahlbar wäre. Man tut geradezu als sei der Abstieg unvermeidbar.
Zugegeben, der Start ins neue Jahr mit nur einem Punkt aus 8 Spielen war eine einzige Katastrophe, vergessen wird, dass dabei auch viel Pech war. Und wenn man genau heute Bilanz zieht, dann sollte einem bitteschön auffallen, dass Hertha BSC noch immer in der ersten Tabellenhälfte steht und doch immer noch 5 Punkte Abstand zu einem Abstiegsplatz hat, die in den verbleibenden 7 Spieltagen auch immer noch mal verspielt werden müssten. Ganz abgesehen davon, dass es mit Aachen, Mainz, Wolfsburg, Cottbus, Frankfurt, Bielefeld, Dortmund, Bochum jede Menge Mannschaften mit Riesenproblemen gibt.
Es ist absolut unverständlich, dass man nun in einer Krisensituation, in der sich die Hertha befindet, auch noch in totale Panikmache verfällt.
Statt ständig den Kopf von Falko Götz zu fordern (BZ Headline vorm Bielefeld Spiel: Koffer schon gepackt, Falko?) sollte erstmal die Hertha Pressestelle ausgewechselt werden. Man muß sich wirklich fragen, welche dunklen Mächte aus welchen Gründen nun so laut in die Abstiegsfanfaren tröten.
Berlin.Eins verspricht: die Hertha wird nicht absteigen. Schon ab diesem Wochenende wird man durch einen längst fälligen Sieg gegen Arminia Bielefeld die Distanz zu den Kellerkindern ausbauen und wenn alles klappt, mit einer Siegesserie vielleicht den Kontakt zu den UEFA Pokalplätzen wieder herstellen. Auch wenn es, wie es aussieht, nicht ganz dazu reichen wird. Dennoch werden wir ab sofort genau verfolgen, wer hier zu den Saboteuren und Miesmachern gehört, die Hertha am liebsten in Liga 2 sehen würden.
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