(openPR) Tourismus und Klimawandel Teil 3 - Marketingplan und Standortanalyse
Weder Wärme noch Wind lässt der heurige Winter aus, um diesen zu einem mehr als schwierigen zu machen. Ist man schon soweit von einer Krise im Skitourismus zu sprechen oder ist es einfach nur eine Ausnahmeerscheinung?
Wie wir damit in der nächsten Saison umgehen, wird die große Frage sein. Agieren ist immer besser als reagieren. Gut beraten also derjenige, der in seinem Marketingplan nicht nur die Konkurrenz laufend beobachtet, sondern auch Faktoren wie die Klimaänderung berücksichtigt. Unbestritten und durch viele Studien inzwischen bestätigt sind die Zusammenhänge zwischen Klimaänderung und Reiseverhalten. Da Krisenmanagement und Notfallpläne immer noch eine Ausnahmeerscheinung in der Hotellerie sind, obwohl bekannt ist, dass eine tatsächliche Krise das Geschäft weitaus höher belastet als ein entsprechender Plan, sollten derartige Faktoren wie Klimaänderungen zumindest Einzug finden in den Marketingplan eines gastronomischen Betriebes.
Gerade kleinere Betriebe verfügen aber nicht noch mal über diesen. Meist sind es jedoch genau die kleinen, deren Konzept auf einer Nische oder einem speziellen Produkt aufgebaut ist, wie z. B. dem Skitourismus und deren Erfolg damit ganz besonders abhängig von externen Faktoren ist.
Jeder gute Marketingplan beinhaltet auch eine umfassende Analyse der Ist-Situation des Betriebes. Dabei nimmt man Stärken und Schwächen der Unternehmung unter die Lupe sowie auch Details des Standortes inklusive der Konkurrenz. Letztendlich sollen SWOT-, Konkurrenz- und Standortanalysen dazu dienen seine eigenen Potentiale und Möglichkeiten, aber auch Gefahren im Markt besser zu erkennen, um darauf erfolgsversprechende Strategien aufzubauen.
Es bleibt natürlich jedem Hotelier selber überlassen, ob er die aktuelle Situation nutzt oder als Anlass nimmt sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen. Klar ist nur, der Kunde tut es!
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